Heinrich Eduard Winter

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Heinrich Eduard Winter (auch: von Wintter; * 1788 in München; † 11. Dezember 1829 ebenda) war ein deutscher Maler, Lithograf und Zeichenlehrer in Frankreich und München.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winters Vater Joseph Georg verstarb früh. Seine verwitwete Mutter heiratete anschließend Johann Michael Mettenleiter, der seinen Stiefsohn so unterrichtete, dass dieser bald einige „Bilder der Galerie in München“ kopieren konnte.[1]

1806 - zur sogenannten Franzosenzeit - wurde Heinrich E. Winter Professor für Zeichenkunst in Sarreguemines, Frankreich, ging jedoch schon 1809 nach München zurück, wo er an der von Mettenleiter gegründeten Lithographischen Anstalt des königlichen Staatsrates angestellt wurde.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winter steuerte die 88 Porträt-Medaillons zu dem Werk Portraite der berühmtesten Compositeurs der Tonkunst bei, das zwischen 1813 und 1821 in 22 Heften mit Texten von Felix Joseph Lipowsky erschien. 1820 veröffentlichte Winter eine Sammlung von Landschaftszeichnungen für angehende und geübtere Schüler.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Kaspar Nagler: Winter (Wintter), Heinrich E. In: Neues allgemeines Künstler-Lexicon oder Nachrichten aus dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Formschneider, Lithographen, Zeichner, Medailleure, Elfenbeinarbeiter, etc., Verlag von E. A. Fleischmann, München 1835–1852, Bd. 24, S. 447; online über Google-Bücher
  • Thieme-Becker, Bd. XXXVI, S. 76

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heinrich Eduard Winter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Georg Kaspar Nagler: Winter … (siehe Literatur)