Heinrich Reimann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt den Musiker. Zum Diplomaten, siehe Heinrich Reimann (Diplomat).
Grabstätte, Fürstenbrunner Weg 65-67, in Berlin-Westend

Heinrich Reimann (* 12. März 1850 in Rengersdorf, Landkreis Glatz, Provinz Schlesien; † 24. Mai 1906 in Berlin) war ein deutscher Musikwissenschaftler, Organist und Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reimann war Organist der Berliner Philharmonie. Später wurde er Organist in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Albert Schweitzer war 1899 einige Zeit sein Stellvertreter.

Er war Lehrer Karl Straubes und als Publizist einer der ersten Mentoren Max Regers.

Er war ein Sohn Ignaz Reimanns, ebenso Musiker wie er.

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof in Berlin.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • von Heinrich Reimann verfasste Bände in der von ihm herausgegebenen Reihe Berühmte Musiker. Lebens- und Charakterkunde, nebst Einführung in die Werke der Meister (insgesamt 20 Bände), erschienen bei der Harmonie Verlagsgesellschaft für Literatur und Kunst, Berlin:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Dorfmüller: Heinrich Reimann. Leben und Werk eines schlesischen Musikschriftstellers, Organisten und Komponisten. Bonn, Schröder 1994, ISBN 3-926196-19-X, (Deutsche Musik im Osten 3).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]