Heinrich Samter

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Heinrich Erich Marthens Samter (* 7. September 1862 in Grünberg, Schlesien; † 1939)[1] war ein deutscher Astronom und Lehrer.

Samter studierte ab 1879 Mathematik, Physik und Astronomie an der Universität Berlin. 1885 wurde er in Leipzig promoviert (Theorie des Gausschen Pendels mit Rücksicht auf die Rotation der Erde)[2] und war 1886 Rechner an der Leipziger Sternwarte. Danach war er Lehrer in Wolfenbüttel und in Berlin am Friedrich-Werderschen Gymnasium (Oberrealschule). Er hatte den Professorentitel und wurde 1927 pensioniert. 1888 bis 1918 war er außerdem Rechner für das Berliner Astronomische Jahrbuch.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monika Becker, Anja Schindler, Ronald Friedmann: Juden in Treptow. Sie haben geheißen wie ihr heißt, Edition Hentrich 1993

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Archivdatenbank, abgerufen 7. Mai 2014. Todesdatum nach dem Verzeichnis der Astronomischen Rechner für das Berliner Astronomische Jahrbuch, in: Roland Wielen, Ute Wielen Die Reglements und Statuten des Astronomischen Recheninstituts Heidelberg 2011
  2. Gedruckt in Greifswald bei F. W. Kunike 1886