Heinrich Schepers

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Heinrich Schepers

Heinrich Schepers (* 24. Dezember 1925 in Duisburg-Hamborn) ist ein deutscher Philosoph und Leibniz-Spezialist.

Ab 1946 studierte er unter anderem bei Heinrich Scholz (1884–1956) Mathematik und Philosophie in Münster. 1957 erfolgte die Promotion bei Erich Hochstetter (1888–1968). Schepers gehörte auch zum Kreis um Joachim Ritter (1903–1974). Von 1968 bis 1997 leitete er die Leibniz-Forschungsstelle der Universität Münster. 1971 folgte die Habilitation über ein mittelalterliches Thema. 1977 wurde er Wissenschaftlicher Rat und Professor, 1980 ordentlicher Professor. Schepers gehört zu den herausragenden Leibniz-Spezialisten, der die Edition seiner Werke in Zusammenarbeit mit den aktuellen Leibniz-Forschungs- und Editionsstellen in Hannover, Berlin und Potsdam wesentlich mitträgt. Als Pionier auf dem Gebiet der Digital Humanities wagte er bereits im Jahre 1980 den zu dieser Zeit revolutionären Schritt, die Leibniz-Ausgabe computergestützt herauszugeben und mit Hilfe eines speziellen Programms (TUSTEP) zu bearbeiten und zu optimieren. Er ist Mitherausgeber der Studia Leibnitiana, deren Sonderhefte und Supplementa und des Historischen Wörterbuches der Philosophie.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Rüdigers Methodologie und ihre Voraussetzungen. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Schulphilosophie im 18. Jahrhundert, Köln 1959 (Kantstudien Ergänzungshefte, Bd. 78).
  • Leibniz: Wege zu seiner reifen Metaphysik, Akademie, Berlin 2014 ISBN 978-3-05-005900-6

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus D. Dutz (Hg.): Individuation, Sympnoia panta, Harmonie, Emanation, Münster 2000

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]