Heinrich Siekmeier

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Heinrich Siekmeier

Heinrich Siekmeier (* 15. Dezember 1903 in Berenbusch; † 25. Dezember 1984 in Obernkirchen) war ein deutscher Politiker (NSDAP) und SS-Führer.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule wurde Siekmeier an der Handelsschule und der Heeresfachschule ausgebildet. Von April 1918 bis Juli 1921 war er als Lehrling und Angestellter bei einer Behörde.

Von Juli 1921 bis Dezember 1926 gehört Siekmeier der Reichswehr an: Zuerst war er beim III. Bataillon des 18. Infanterie-Regiments und dann beim Stab der 6. Division. Von Februar 1927 bis zum 15. April 1927 verdiente er seinen Lebensunterhalt als Angestellter, bevor er ab dem 16. April 1927 hauptamtlich für die NSDAP tätig war: Für diese übernahm er zunächst die Geschäftsführung des Verlags „Der Nationalsozialist“, dann die Geschäftsführung des Gaues Thüringen, bevor er als Gauorganisations- und Gaupersonalamtsleiter und stellvertretender Gauleiter fungierte. Siekmeier war Mitglied der SS, in der er den Rang eines Brigadeführers erreichte.

Daneben bekleidete Siekmeier Ämter als Ratsherr der Stadt Weimar und als Landesgruppenleiter des Bundes Deutscher Osten. Vom 29. März 1936 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 war er zudem Abgeordneter für den Wahlkreis 12 (Thüringen) im nationalsozialistischen Reichstag.

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Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Richard Kolb: Rundfunk und Film im Dienste nationaler Kultur, Düsseldorf: Floeder, 1933.
  • Fibel zum Versailler Friedensdiktat, Velhagen & Klasing: Bielefeld/Leipzig 1933, Ausgabe für Taubstummenschulen bearb. v. Georg Thiel 1934.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]