Heinrich von Lersner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Heinrich-Ludwig Alexander Karl Robert Freiherr von Lersner (* 14. Juli 1930 in Stuttgart; † 26. August 2014 in Berlin) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war das älteste von sechs Kindern des Oberregierungslandwirtschaftsrates Albert Freiherr von Lersner (1900–1993) und dessen Gattin Clothilde von Groll (1901–1998). Nach dem Abitur studierte von Lersner Rechtswissenschaften in Tübingen und Kiel und promovierte 1959 bei Günter Dürig.[1] Im Anschluss trat er in den Staatsdienst des Landes Baden-Württemberg ein. Er war zunächst bei verschiedenen Landratsämtern tätig und wurde dann an das Bundesinnenministerium abgeordnet. Dort übernahm er Anfang der 1970er Jahre die Leitung der Unterabteilung Wasser/Abfall. 1972 beauftragte ihn das Bundeskabinett mit der Gründung des Umweltbundesamtes, das in Berlin angesiedelt wurde. Von 1974 bis 1995 war er Präsident des Umweltbundesamtes. Er war Rechtsritter des Johanniterordens.

Verheiratet war er seit April 1968 mit der Bürgermeistertochter Uta von Weyhe (1938–2011), mit der er fünf Kinder hatte.

Seit 1951 war er Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Stuttgardia Tübingen. Heinrich von Lersner war Mitglied der FDP.[2]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wer ist wer?: Das deutsche Who’s who, Band 40 – Schmidt-Römhild, 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heinrich von Lersner 60 Jahre. In: Staub – Reinhalt. Luft. 50, Nr. 10, 1990, ISSN 0949-8036, S. 376.
  2. siehe „Ein großer Diener unseres Landes“, Artikel zum Tode von von Lersner im Tagesspiegel, 31. August 2014, abgerufen 25. November 2017