Heinsdorfergrund

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heinsdorfergrund
Heinsdorfergrund
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heinsdorfergrund hervorgehoben
Koordinaten: 50° 37′ N, 12° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Vogtlandkreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Reichenbach im Vogtland
Höhe: 380 m ü. NHN
Fläche: 21,86 km2
Einwohner: 2039 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km2
Postleitzahl: 08468
Vorwahlen: 03765,
037600 (Hauptmannsgrün)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Gemeindeschlüssel: 14 5 23 150
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Reichenbacher Str. 173
08468 Heinsdorfergrund
Webpräsenz: www.heinsdorfergrund-vogtland.de
Bürgermeisterin: Marion Dick (parteilos)
Lage der Gemeinde Heinsdorfergrund im Vogtlandkreis
Tschechien Bayern Thüringen Erzgebirgskreis Landkreis Zwickau Adorf/Vogtl. Auerbach/Vogtl. Bad Brambach Bad Elster Bergen (Vogtland) Bösenbrunn Eichigt Ellefeld Elsterberg Falkenstein/Vogtl. Grünbach (Sachsen) Heinsdorfergrund Klingenthal Lengenfeld (Vogtland) Limbach (Vogtland) Markneukirchen Mühlental Muldenhammer Netzschkau Neuensalz Neumark (Vogtland) Neustadt/Vogtl. Oelsnitz/Vogtl. Pausa-Mühltroff Plauen Pöhl Reichenbach im Vogtland Weischlitz Rodewisch Rosenbach/Vogtl. Schöneck/Vogtl. Steinberg (Vogtland) Triebel/Vogtl. Theuma Tirpersdorf Treuen WerdaKarte
Über dieses Bild

Heinsdorfergrund ist eine kreisangehörige Gemeinde im sächsischen Vogtlandkreis.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Lengenfeld, Neumark und die Stadt Reichenbach im Vogtlandkreis sowie Hirschfeld und Lichtentanne (Landkreis Zwickau).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Waldhufendorf wurde 1323 als Heinrichesdorf erstmals urkundlich erwähnt. Ober- und Unterheinsdorf gehörten bis ins 19. Jahrhundert zum Amt Plauen, Hauptmannsgrün hingegen zum Amt Zwickau.[2] Die Gemeinde Heinsdorf wurde am 1. Januar 1994 aus den selbständigen Gemeinden Hauptmannsgrün, Ober- und Unterheinsdorf gebildet, die weiterhin als Gemeindeteile fungieren. Am 1. Juni 1994 erfolgte die Umbenennung in Heinsdorfergrund.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahl am Vortag der Zusammenlegung:[3]

  • Hauptmannsgrün: 601 Ew. auf 705 ha Fläche
  • Oberheinsdorf: 382 Ew. auf 787 ha
  • Unterheinsdorf 877 Ew. auf 704 ha

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1998: 2.365
  • 1999: 2.352
  • 2000: 2.359
  • 2001: 2.384
  • 2002: 2.386
  • 2003: 2.378
  • 2004: 2.334
  • 2007: 2.271
  • 2008: 2.254
  • 2012: 2.123
  • 2013: 2.087
Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 56,1 % (2009: 49,9 %)
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
76,2 %
n. k.
n. k.
n. k.
23,8 %
GLO OH
OL HDG
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
-25
-30
+17,5 %p
-26,1 %p
-9,1 %p
-6,1 %p
+23,8 %p
GLO OH
OL HDG

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Freie Wählergemeinschaft Heinsdorfergrund (FW): 9 Sitze
  • CDU - Offene Liste (OL HDG): 3 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1902 bis 1962 verkehrte bis Oberheinsdorf eine Schmalspurbahn. Die als Rollbockbahn bekannt gewordene Strecke begann in Reichenbach und war vor allem als Anschlussbahn für die im Heinsdorfer Grund ansässige Industrie erbaut wurden, diente aber auch dem öffentlichen Personenverkehr.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Dedo Müller (* 12. Januar 1890 in Hauptmannsgrün; † 4. August 1972 in Leipzig) war ein evangelisch-lutherischer Theologe und Hochschullehrer für Praktische Theologie

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heinsdorfergrund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Historisches Ortsverzeichnis Sachsen
  3. Regionalregister Sachsen
  4. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014