Heinz Bach

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Heinz Bach (* 9. Mai 1923 in Berlin; † 6. Juni 2013 in Mainz) ist ein deutscher Pädagoge.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bach legte 1941 das Abitur in Berlin ab. Anschließend wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach Kriegsende studierte er Pädagogik, Sonderpädagogik, Psychologie, Philosophie und Soziologie und promovierte 1960 am Heilpädagogischen Institut Zürich bei Paul Moor zum Dr. phil. Ab 1961 war er Akademischer Rat an der Universität Mainz, wo er das Institut für Sonderpädagogik aufbaute. 1966 wurde er in Mainz auf den ersten Lehrstuhl für Geistigbehindertenpädagogik in Deutschland berufen, als deren Mitbegründer er gilt. Nach seiner Emeritierung im Jahr 1991 war er weiter als Honorarprofessor an der Johannes Gutenberg-Universität tätig.

Bach war Mitglied des Ausschusses Sonderpädagogik des Deutschen Bildungsrats, der 1974 die Empfehlungen „Zur pädagogischen Förderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder und Jugendlicher“ erarbeitete. Von 1974 bis 2000 war er Mitglied der Kommission „Anwalt des Kindes“ und zeitweise auch deren Vorsitzender. Bach starb 2013 im Alter von 90 Jahren in Mainz.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online
  • A. Th. G. van Gennep: Kopstuken van de Duitse orthpedagogiek, In: J.D. van der Ploeg: Kopstukken van de orthopedagogiek, Lemniscaat Publishers, 2006