Heinz Gebhardt

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Heinz Gebhardt (* 1947 in München) ist ein deutscher Fotograf und bayerischer Fotohistoriker.

Gebhardt machte von 1966 bis 1968 Ausbildung auf der Bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie. Seit 1968 ist er freier Fotograf in München.

Herzogin Sophie in Bayern, eine Schwester der Kaiserin, schrieb 1867 mehrere Briefe an ihren Geliebten Edgar Hanfstaengl. Erna Hanfstaengl, dessen einzige Tochter, übergab trotz der Anweisung ihres Vaters, diese ungelesen zu verbrennen, fünf jener Briefe Heinz Gebhardt mit der Bitte, dass „diese Sache einmal richtig gestellt wird“. Nach der Überprüfung ihrer Echtheit veröffentlichte Gebhardt die Briefe und machte die Affäre publik.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor
Als Herausgeber
  • München. Das waren die Fünfziger, Verlag Koehler & Amelang, München 1994, ISBN 3-7338-0197-0 (Fotografiert von Rudi Dix).
  • Kindheit in München in den 50er Jahren. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 1997, ISBN 3-86134-396-7 (Fotografiert von Rudi Dix).

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Geschichte der Photographie im Königreich Bayern 1838–1918, Ausstellung zur Eröffnung des Fotomuseums im Münchner Stadtmuseum
  • 1984: Franz Hanfstaengl – Von der Lithographie zur Photographie, Ausstellung im Münchner Stadtmuseum
  • 1994: Die Fünfziger Jahre in München, Fotos von Rudi Dix, Ausstellung im Münchner Stadtmuseum
  • 1997: Jeder Schuss ein Treffer – Das Oktoberfest, Münchner Stadtmuseum
  • 1997: Lachen strengstens erlaubt – Die Münchner im Fasching, Valentin-Museum

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heinz Gebhardt: König Ludwig II. und seine verbrannte Braut. Unveröffentlichte Liebesbriefe Prinzessin Sophie’s an Edgar Hanfstaengl. Verlag W. Ludwig, Pfaffenhofen 1986.
  2. DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte bei der Deutschen Gesellschaft für Photographie, abgerufen am 15. Juli 2015.