Heinz Kördell

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Heiner Kördell
Spielerinformationen
Geburtstag 8. Januar 1932
Geburtsort Wanne-EickelDeutsches Reich
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
0000–1950 SpVgg Röhlinghausen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1950–1956
1956–1962
1962–1964
SpVgg Röhlinghausen
FC Schalke 04
Schwarz-Weiß Essen
 ? 0(?)
103 (19)
48 0(4)
Nationalmannschaft
1958 Deutschland 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Heinz Kördell (* 8. Januar 1932 in Wanne-Eickel), auch „Heiner“ genannt, ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der mit dem FC Schalke 04 1958 Deutscher Meister wurde.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Kördell, Sohn eines Bergmanns, galt als echter „Knappe“. Er begann bei der SpVgg Röhlinghausen mit dem Fußballspielen und rückte 1950 in die erste Mannschaft des Sportvereins aus dem Herner Stadtteil auf.

1956 wurde er vom Oberligisten FC Schalke 04 aus dem gleichnamigen Gelsenkirchener Stadtteil verpflichtet.

Zwei Jahre später gewann er als offensiver Mittelfeldspieler (seinerzeit Halbstürmer genannt) zunächst die Westdeutsche Meisterschaft und am 18. Mai 1958 die bislang letzte Deutsche Meisterschaft des Vereins.[1] Einst von Ernst Kuzorra entdeckt, wechselte Kördell nach sechs Spielzeiten, in denen er in 103 Oberlgaspielen 19 Tore erzielte, 1962 zum Ligakonkurrenten Schwarz-Weiß Essen, für den er – nach Gründung der Bundesliga – auch eine Saison lang in der zweitklassigen Regionalliga West spielte. Für die Mannschaft vom Uhlenkrug bestritt er in der Saison 1963/64 19 Regionalligaspiele, erzielte zwei Tore und schloss diese mit der Mannschaft als Tabellendreizehnter ab.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Sein einziges Länderspiel für den DFB bestritt er am 28. Dezember 1958 in Kairo – zur zweiten Halbzeit für Karl Mai eingewechselt – bei der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl Ägyptens – der bislang einzigen Begegnung gegen diese Auswahlmannschaft.

Sonstiges[Bearbeiten]

Später, bis 2004, spielte er lange Jahre in der „königsblauen“ Traditionself, die er von 1988 bis 1994 auch leitete.

Kördell gehört seit 2001 zum Ehrenpräsidium des FC Schalke 04.[2]

Von ihm stammt auch folgendes Zitat

„Kultur war für uns damals, eine Toilette in der Wohnung zu haben.“

– Heinz Kördell (Schalke 04 1956–1962)[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel auf derwesten.de
  2. Heiner Kördell - Stan-Libuda.de, abgerufen am 16. Juli 2013
  3. zitiert nach Jörg Marwedel: Hymne in Blau. In: Süddeutsche Zeitung. 1. März 2005, Online-Ausgabe gesichtet am 12. Dezember 2006

Weblinks[Bearbeiten]