Heinz Ruhnau

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Heinz Ruhnau (1975) bei der Eröffnung der ersten Teilstrecke der Bonner U-Bahn.

Heinz Ruhnau (* 5. März 1929 in Danzig) ist ein deutscher Politiker der SPD und Manager.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruhnau war nach einer Lehre zum Elektromaschinenbauer seit 1950 der jüngste Betriebsratsvorsitzende der Elektroindustrie in Deutschland. Er absolvierte ein Studium an der Akademie für Gemeinwirtschaft in Hamburg. 1959 wurde er Bezirksleiter der IG Metall Hamburgs.

Heinz Ruhnau war von 1966 bis 1974 stellvertretender SPD-Landesvorsitzender in Hamburg. Von 1961 bis 1974 gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an und war von 1963 bis 1965 Vorsitzender des dortigen Innenausschusses. Vom 15. Dezember 1965 bis 30. September 1973 war Ruhnau als Senator Präses der Hamburger Behörde für Inneres.

1973/74 gehörte er dem Vorstand der co op AG an, und von 1974 bis 1982 war er beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr.

Von 1982 bis 1991 war er Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. In dieser Position trieb er maßgeblich die Expansion des Unternehmens nach Asien voran. Von 1991 bis 1996 war er im Aufsichtsrat der Berlin Brandenburg Flughafen Holding GmbH. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Entwicklung des neuen Flughafens BBI in Berlin beteiligt sowie an der Ansiedlung der Lufthansa Technik in Berlin-Schönefeld. Seine Vision, den Flughafen BBI in Sperenberg zu bauen, scheiterte an dem Widerspruch von Verkehrsminister Wissmann und dem damaligen Regierenden Bürgermeister Diepgen, beide CDU. Von 1996 bis 2003 war er Aufsichtsratsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG in Leipzig, wo er eine umfangreiche Modernisierung und den Bau der Parallel-Runway durchsetzte.

Er gehörte mit Hans-Jochen Vogel, Helmut Schmidt und Georg Leber zu den Mitbegründern des „Godesberger Flügels“ in der SPD, einem Vorgänger des 1974 entstandenen Seeheimer Kreises.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]