Heinz Scholz

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Heinz Scholz (* 15. März 1910 in Berlin; † 31. Mai 1978 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Scholz absolvierte zunächst eine Lehre als Buchhändler; nebenher nahm er Schauspielunterricht und debütierte 1930 am Stadttheater Remscheid. Bis 1945 war er hauptsächlich bei Sommertheater-Bühnen und bei verschiedenen Wanderensembles beschäftigt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte er feste Engagements als Theaterschauspieler am Nationaltheater Weimar (ab 1945), am Theater der Freundschaft in Berlin, an der Berliner Volksbühne und am Maxim-Gorki-Theater.

Bei der DEFA und beim Fernsehen der DDR war Scholz als Charakterdarsteller in zahlreichen Filmen zu sehen, insbesondere in Märchenfilmen, wo er „prägnante Auftritte“ absolvierte. Häufig spielte er „kauzige, schrullige Figuren“.

Für seine Darstellung der Rolle des Karl Andreas Voß in dem Fernsehmehrteiler Ich – Axel Cäsar Springer erhielt er 1970 gemeinsam mit dem Schauspielerensemble des Films den Nationalpreis der DDR für Kunst und Literatur.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • F.-B. Habel und Volker Wachter: Lexikon der DDR-Stars. Schauspieler aus Film und Fernsehen. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 1999, S. 298. ISBN 3-89602-304-7.
  • F.-B. Habel und Volker Wachter: Das große Lexikon der DDR-Stars. Die Schauspieler aus Film und Fernsehen. Erweiterte Neuausgabe. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-391-8, S. 342.
  • F.-B. Habel: Lexikon. Schauspieler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2009, ISBN 978-3-355-01760-2, S. 381/382.

Weblinks[Bearbeiten]