Heinz Tovote

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Heinz Tovote (* 12. April 1864 in Hannover; † 4. Februar 1946 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Tovote war der Sohn eines Rentiers. Er besuchte das Gymnasium in Hannover und studierte anschließend Philologie und Philosophie an den Universitäten in Göttingen und Berlin, wo er sich in allgemeiner Literaturwissenschaft habilitierte. Danach wandte sich Tovote von seiner akademischen Karriere ab und lebte seit 1889 als freier Schriftsteller in Berlin.

Heinz Tovote war Verfasser von Romanen und Erzählungen. Seine frühen, vom Naturalismus und der zeitgenössischen französischen Literatur (insbesondere Maupassant) beeinflussten Werke behandeln erotische Themen aus der dekadenten Großstadtgesellschaft; seine späteren Werke sind hingegen der Trivialliteratur zuzurechnen. Tovote war ein ausgesprochener Erfolgsautor der wilhelminischen Epoche; vor allem sein 1890 erschienenes Romandebüt Im Liebesrausch erzielte bis in die Zwanziger Jahre hohe Auflagen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fallobst, Berlin 1890
  • Im Liebesrausch, Berlin 1890. Digitalisierung [10. Auflage, 1895]: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020. URN urn:nbn:de:kobv:109-1-15423400
  • Der Erbe, Dresden 1891
  • Frühlingssturm, Berlin 1891
  • Ich, Berlin 1892
  • Heimliche Liebe, Berlin 1893
  • Mutter!, Berlin 1893
  • Das Ende vom Liede, Berlin 1894
  • Heißes Blut, Berlin 1896
  • Abschied, Berlin 1898
  • Die rote Laterne, Berlin 1900
  • Frau Agna, Berlin 1901
  • Die Leichenmarie, Berlin 1902
  • Der letzte Schritt, Berlin 1903
  • Sonnemanns, Berlin 1904
  • Ich lasse Dich nicht!, Berlin 1905
  • Klein Inge, Berlin 1905
  • Hilde Vangerow und ihre Schwester, Berlin 1906
  • Nicht doch!, Berlin 1908
  • Fräulein Grisebach, Berlin 1909
  • Lockvögelchen, Berlin 1910
  • Zu B’fehl!, Berlin [u. a.] 1913
  • Durchs Ziel, Berlin 1914
  • Aus einer deutschen Festung im Kriege, Berlin [u. a.] 1915
  • Nimm mich hin!, Berlin 1916
  • Wie ich mich kennen lernte!, Berlin 1920
  • Brautfahrt, Berlin 1923
  • Suse Gaudi, Berlin 1923
  • Um Eveline, Berlin 1924
  • Die Sklavin, Riga 1926

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tovote, Heinz. In: Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl., Leipzig 1913, S. 208.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikisource: Heinz Tovote – Quellen und Volltexte