Heinz Werner Ketzer

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Heinz Werner Ketzer (* 29. September 1914; † 8. August 1984 in Köln) war ein römisch-katholischer Priester und Kölner Dompropst.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ketzer wurde am 26. Februar 1961 Pfarrer in der Pfarrkirche Hl. Dreikönige zu Neuss. Am 7. Mai 1977 verlieh ihm Papst Paul VI. den Ehrentitel Kaplan Seiner Heiligkeit; am 1. September 1978 wurde er in Köln zum Dompropst gewählt.

Der wegen seiner humorvollen Predigten weit über Köln hinaus bekannte Dompropst war ein klassisches Beispiel für die Vereinbarkeit kirchlicher Autorität mit rheinischem Frohsinn. 1981 wurde er in Aachen zum 32. Ritter des Ordens wider den tierischen Ernst berufen.

Der Rat, den er den Kölner Fußballklubs einst gab, ist unvergessen: „Sie sollen zur heiligen Rita für aussichtslose Angelegenheiten beten, dann werden wir ja sehen.“

Die Dompropst-Ketzer-Straße in Köln ist zu seinen Ehren benannt. Sein Grab befindet sich auf dem volkstümlich Bahnsteig Nr. 1 genannten Kölner Domherrenfriedhof unmittelbar neben dem Kölner Hauptbahnhof.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzbistum Köln

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VorgängerAmtNachfolger
Carl GielenDompropst zu Köln
1978 - 1984
Hubert Henze