Heldenstein

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heldenstein
Heldenstein
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heldenstein hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 12° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Verwaltungs­gemeinschaft: Heldenstein
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 19,85 km2
Einwohner: 2552 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84431
Vorwahl: 08636
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 120
Gemeindegliederung: 23 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 5a
84431 Heldenstein
Webpräsenz: www.heldenstein.de
Bürgermeister: Helmut Kirmeier (CSU)
Lage der Gemeinde Heldenstein im Landkreis Mühldorf am Inn
Mühldorfer HartZangbergWaldkraiburgUnterreitTaufkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn)SchwindeggSchönberg (Oberbayern)ReichertsheimRechtmehringRattenkirchenPolling (bei Mühldorf am Inn)ObertaufkirchenOberneukirchen (Oberbayern)OberbergkirchenNiedertaufkirchenNiederbergkirchenNeumarkt-Sankt VeitMühldorf am InnMettenheim (Bayern)MaitenbethLohkirchenKraiburg am InnKirchdorf (bei Haag in Oberbayern)Jettenbach (Oberbayern)HeldensteinHaag in OberbayernGars am InnErhartingEgglkofenBuchbach (Oberbayern)Aschau am InnAmpfingLandkreis LandshutLandkreis Rottal-InnLandkreis RosenheimLandkreis EbersbergLandkreis AltöttingLandkreis ErdingLandkreis TraunsteinKarte
Über dieses Bild

Heldenstein ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Heldenstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heldenstein liegt in der Region Südostoberbayern im Alpenvorland zwischen den Flüssen Isen und Inn rund 13 km westlich der Kreisstadt Mühldorf sowie 20 km östlich von Dorfen und 67 km von der Landeshauptstadt München entfernt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Heldenstein hat 23 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Heldenstein, Lauterbach und Weidenbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa um 1050 erscheint erstmals Heldenstein in Salzburger Urkunden. Heldenstein gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Mittels des Oberamtes Ampfing übte das Erzstift Salzburg bis zu seiner Aufhebung 1803 die niedere Gerichtsbarkeit über seine Untertanen in diesem Gebiet aus. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Heldenstein.

Abtretungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1950 trat die Gemeinde Gebietsteile an die neugebildete Gemeinde Waldkraiburg ab.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lauterbach eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kam Weidenbach hinzu.[4]

Verwaltungsgemeinschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1978 gegründete Verwaltungsgemeinschaft Ampfing mit den Mitgliedsgemeinden Ampfing, Heldenstein, Rattenkirchen und Mettenheim wurde im Folgejahr wieder aufgelöst. Während Ampfing und Mettenheim eigene Verwaltungen als Einheitsgemeinden erhielten, bildeten die zwei weiteren Mitglieder ab 1. Januar 1980 die Verwaltungsgemeinschaft Heldenstein.


Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1161 Einwohner
  • 1970: 1170 Einwohner
  • 1987: 1812 Einwohner
  • 1991: 2175 Einwohner
  • 1995: 2277 Einwohner
  • 2000: 2369 Einwohner
  • 2005: 2391 Einwohner
  • 2010: 2402 Einwohner
  • 2015: 2518 Einwohner

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallfahrtskirche Maria Schnee, Heldenstein (Kirchbrunn)

Im Ortsteil Kirchbrunn ist die spätbarocke Wallfahrtskirche Maria Schnee sehenswert, ferner die Filialkirche St. Nikolaus in Niederheldenstein.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Helmut Kirmeier (CSU).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 178 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 106 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 786. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 21 Betriebe, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe.

Zudem bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1412 ha. Davon waren 1072 ha Ackerfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heldenstein liegt direkt an der B 12 die im weiteren Verlauf am östlichen Ortsende direkt in die am 4. Dezember 2012 freigegebene Autobahn A 94 übergeht. Der Ortsteil Weidenbach liegt an der Bahnstrecke München–Mühldorf und wird von Regionalzügen der Südostbayernbahn mehrmals täglich bedient.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 67 Kindern
  • Volksschulen: eine mit elf Lehrern und 166 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Heldenstein geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Heldenstein gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120104/130243&attr=OBJ&val=400
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 525.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens- Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 583.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heldenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien