Heldmaschine

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Heldmaschine
Heldmaschine logo.png

Heldmaschine in Bochum (2015)
Heldmaschine in Bochum (2015)
Allgemeine Informationen
Herkunft Koblenz, Deutschland
Genre(s) Neue Deutsche Härte
Gründung 2011
Website www.heldmaschine.com
Aktuelle Besetzung
René Anlauff
Gitarre, Gesang
Tobias Kaiser
Gitarre
Dejan Dean Stankovic (seit 2014)
Marco Schulte (seit 2013)
Dirk Oechsle
Ehemalige Mitglieder
Bass
Tilmann Carbow (bis 2013)
Keyboard
Andreas Schanowski (bis 2013)
Gitarre, Gesang
Marco Vetter (bis 2014)

Heldmaschine ist eine 2011 gegründete deutsche Musikgruppe aus Koblenz um den Sänger und Frontmann René Anlauff. Musikalisch ist Heldmaschine in der Neue Deutsche Härte (NDH) angesiedelt. Sie ist ein Parallelprojekt der 2008 gegründeten Rammstein-Coverband Völkerball.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Völkerball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Völkerball
Völkerball logo.png

Völkerball Live-Auftritt (2016)
Völkerball Live-Auftritt (2016)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Neue Deutsche Härte
Gründung 2008
Website www.voelkerball.eu
Aktuelle Besetzung
Gesang
René Anlauff
Gitarre
Tobias Kaiser
Gitarre
Björn Müller (seit 2013)
Bass
Tilmann Carbow
Schlagzeug
Dirk Oechsle
Keyboard
Andreas Schanowski (seit 2010)
Ehemalige Mitglieder
Keyboard
Claus Huckriede (bis 2010)
Gitarre
Marco Vetter (bis 2013)

Heldmaschine entstand aus der 2008 gegründeten Rammstein-Coverband Völkerball, vollständig mit dem Untertitel A tribute to Rammstein.[1] Der Name leitet sich von der Rammstein-Konzert-DVD Völkerball und dem dazugehörigen Live - Album aus dem Jahr 2005 ab. Die Band tritt überwiegend in Deutschland auf und singt Songs der Gruppe Rammstein. Alle Bandmitglieder sind bekennende Rammsteinfans. Wie bei Rammstein werden die Konzerte mit pyrotechnischen Elementen begleitet. Kostüme und Bühnenstücke wurden nachgebildet. 2011 erschien mit Weichen + Zunder das erste eigene Album der Band. Das Album beinhaltet zwölf Titel, wovon elf Lieder Eigenkompositionen sind. Als letzten Titel coverte die Band La Paloma von Hans Albers. Nach dem Bandsplit wurde das Album mit überarbeiteten Logo und Bandnamen erneut veröffentlicht. Im April 2012 erschien das Musikvideo zu Radioaktiv.[2] Regisseur war Mark Feuerstake, der auch danach weitere Musikvideos der Band verwirklichte. Im Herbst 2013 folgte das Musikvideo zu Doktor, einmalig unter der Regie von Michael Bird.[3]

Neben regulären Konzerten während ihrer Tour tritt die Band auch auf öffentlichen Konzerten auf, die nicht zur eigentlichen Tour gehören. So war die Band beispielsweise wichtiger Bestandteil von Rock in Bad Ems oder dem Rurseefest bei Düren.[4][5] Die Band ist in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen aber auch in den neuen Bundesländern populär.[6] Die Band kann auch außerhalb Deutschlands eine gewisse Bekanntheit vorzeigen.[7] Völkerball tritt gerne dort auf, wo in der Vergangenheit Konzerte hohen Zuspruch erhielten und im besten Fall auch gut besucht waren. Die Band spielt bei Touren beispielsweise seit vielen Jahren regelmäßig im Capitol in Hannover, in der Rattenfängerhalle in Hameln, im Hellraiser in Leipzig oder auch bis zu ihrer Schließung in der braunschweiger Meier Music Hall. Konzerte in diesen Orten sind oft ausverkauft.[8] Konzerte von Völkerball verzeichnen hohe Besucherzahlen und erhalten häufig gute Kritiken.[9][10]

Durch den großen Erfolg als Coverband, aber auch durch das Album, entschied man sich, ab 2013 alle nicht gecoverten Konzerte und Songs, wie alle Lieder vom Album Weichen + Zunder, unter dem Namen Heldmaschine zu vertreiben. Dies rührt davon, dass es hinsichtlich der Konzerte Missverständnisse gab: So dachte das Publikum weiterhin, dass Völkerball Rammstein-Lieder auf Konzerten coverte, an diesem Tag aber nur eigene Songs sang.[11]

Völkerball ist bis heute ein Parallelprojekt.

Heldmaschine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2013 änderte die Band ihren Namen in Heldmaschine um, damit Verwechselungen in Zukunft ausgeschlossen sind. Mit dem Namenswechsel hat sich auch die Besetzung geändert: Tilmann Carbow und Andreas Schanowski stiegen aus privaten Gründen aus der Band aus und die Lücke am Bass wurde von Marco Schulte, Bruder des Sängers René Anlauff, geschlossen.

Im Mai 2013 wurden die ersten Konzerte als Heldmaschine gespielt. Zeitgleich wurde an der neuen CD Propaganda gearbeitet, welche am 28. März 2014 erschien. Am 24. November 2013 erschien das Musikvideo zu Weiter!, am 7. Februar 2014 das Musikvideo zu Propaganda.[12][13] Regisseur war jeweils Mark Feuerstake. Die Band galt 2013/14 als "größte Neuentdeckung der Neuen-Deutschen-Härte-Szene".[14][15] Heldmaschine spielen auf großen Musikfestivals, wie dem Dark Munich Festival (April 2014) oder dem Blackfield Festival (Juni 2014), sowie etlichen eigenen Konzerten deutschlandweit. Sie waren Bestandteil der Eisheiligen Nächte und traten gemeinsam mit Subway to Sally, Unzucht und Saltatio Mortis auf.[16] Gemeinsam mit dem Sänger von Unzucht, Daniel "Der" Schulz, wurde bei gemeinsamen Live-Auftritten eine leicht abgeänderte Version des Liedes Weiter! gespielt. Diese exklusive Version enthält Text- und Melodiefragmente des Unzucht-Liedes Unendlich. Scherzhaft wird diese Kombination von den Protagonisten als Zuchtmaschine bezeichnet.

Heldmaschine auf dem Rockharz Open Air 2016

Während der Propaganda-Tour 2015 wurde ein neues Studioalbum (Lügen) für 2015 angekündigt. Zudem wurden zwei neue Lieder gespielt (Ich Will Dein Bestes und Collateral). Am 9. Juli 2015 wurde das Lied Wer einmal lügt aus dem neuen Album Lügen auf dem offiziellen YouTube-Kanal hochgeladen.[17] In dem Musikvideo sind Profiboxer Turgay Uzun, die Fußballspielerinnen Jackie Groenen, Anne-Kathrine Kremer, Peggy Nietgen, Saskia Matheis und Laura Störzel (alle 1. FFC Frankfurt), deren Trainer Colin Bell, das Model Belinda Westwood und Regisseur Mark Feuerstake zu sehen. Ein Tag später wurde die Single als Download-Album veröffentlicht. Zusätzlich enthält die Single drei Remixe von Wer einmal lügt von Tanzwut, Ost+Front und Jovian Spin. Das Album Lügen erschien am 21. August 2015. Bei dem Lied Tränenblut wirkten Der Schulz und De Clercq von Unzucht mit, bei Die Zeit ist reif wirkte nur Der Schulz mit. Bei Der Hammer fällt liefert Teufel von Tanzwut musikalische Unterstützung. Mit Die Roboter covert Heldmaschine einen Song der Elektro-Pop-Band Kraftwerk vom Album Die Mensch-Maschine. Am 30. Oktober 2015 startete mit dem Konzert im Check Point in Coppengrave die Lügen-Tour. Die Tour umfasste 21 Auftritte; unter anderem trat die Band am 5. November 2015 in Pratteln in der Schweiz auf. Am 5. Dezember 2015 wurde das letzte Konzert der Lügen-Tour im Kubus in Müden gespielt. Für die letzten Auftritte während der Tour ersetzte Ex-Bandmitglied Marco Vetter Dejan Stankovic, der aus persönlichen Gründen die Tour abbrechen musste. Am 13. Dezember 2015, eine Woche nach Tourabschluss, wurde das Musikvideo zu Maskenschlacht auf YouTube veröffentlicht.[18] Im Gegensatz zur Albumversion ist der Refrain des Liedes multilingual.

Heldmaschine spielte am 9. Juli 2016 erstmalig auf dem Rockharz Open Air. Am 14. August 2016 nahm Heldmaschine erstmals am M’era Luna Festival teil. Dort spielte die Band unter anderen auch das neue Lied Sexschuss.[19] Wenige Tage später teilte die Band mit, dass Sexschuss am 17. September 2016 als Download-Single verfügbar sein wird[20], für dessen Musikvideo sich erneut Mark Feuerstake als Regisseur verantwortlich zeigt. Am 2. September lud die Band auf ihrem eigenen YouTube-Kanal einen Teaser für das neue, insgesamt vierte Studioalbum hoch. Das Album heißt Himmelskörper und erschien am 4. November 2016.[21] Des Weiteren wurde eine neue Tour für 2017 bekannt gegeben. Zuvor begleiteten sie gemeinsam mit der Band Erdling von September bis Mitte Dezember 2016 Megaherz musikalisch auf deren ERDWÄRTS TOUR 2016. Mitte Dezember 2016 bestätigte die Band, dass sie auf dem Wacken Open Air 2017 auftreten werden.

Bandmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marco Vetter
Andreas Schanowski
Tilmann Carbow (links) und Björn Müller

Völkerball wurde 2008 von René Anlauff (* 23. Mai 1972 in Iserlohn als Pierre-René Schulte)[22][23], Tobias Kaiser (* 24. Juni 1979)[24], Claus Huckriede (* 3. Januar 1975 in Mendig)[25], Dirk Oechsle, Marco Vetter und Tilmann Carbow (* 4. März) gegründet. Nachdem Huckriede die Band verlassen hatte, wurde Andreas Schanowski neuer Keyboarder. Vetter wurde 2013 von Björn Müller (* 2. September 1976 in Bonn)[26] ersetzt. Es wurde versucht, die beiden Projekte mit den gleichen Mitgliedern zu bewältigen, allerdings stehen Tilmann Carbow und Björn Müller lediglich für die Tribute-Konzerte, also Völkerball, zur Verfügung. Nur Sänger René Anlauff, Gitarrist Tobias Kaiser und Schlagzeuger Dirk Oechsle sind Mitglieder beider Projekte. Der Posten des Keyboarders wurde bei Heldmaschine gestrichen und Andreas Schanowski wirkt nur bei zwei Stücken (Weiter!, Kreuzzug) auf dem Album Propaganda mit.

Anlauff ist selbständig mit seinem Tonstudio Soundsolution1 und der Bruder von Marco Schulte. Er ist mit der deutschen Rock- und Popsängerin Meike Anlauff verheiratet, die kurzzeitig für einige Titel gesangliche Unterstützung lieferte.[27] Marco Schulte wurde am 22. Oktober 1973 geboren und ist Musiklehrer an der Modern Music School MMS GmbH in Koblenz.

Kaiser studierte von 2001 bis 2006 an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim Jazz und Popularmusik mit Hauptfach Gitarre sowie Komposition und Arrangement. 2005 machte er sein Diplom in Gitarre, 2006 Komposition und Arrangement mit Bestnoten. 1997 war er auf Tour mit Freakout, von 2002 bis 2006 Gitarrist der Coverband Vampire. Kaiser ist hauptberuflich Musiklehrer an der Modern Music School.[28]

Oechsle nahm mit acht Jahren erstmals Schlagzeugunterricht an der Volkshochschule in Fulda, mit 16 Jahren erhielt er Privatunterricht von Roman Storch. Von 1992 bis 1997 besuchte er die Modern Music School die er mit dem Diplom verließ. Seit 1998 war Oechsle Dozent an diversen Sitzen der Modern Music School, seit 2008 Franchisenehmer und Schulleiter des Standortes Koblenz und Emmelshausen. Oechsle war Schlagzeuger der Band Frameless.[29]

Marco Vetter war einst Gründungsmitglied von Völkerball, verließ die Band 2013 allerdings und stand als Gitarrist nur für Heldmaschine zur Verfügung. Mitte September 2014 gab die Band bekannt, dass Vetter auch Heldmaschine verlässt, "um eigene Ziele anzusteuern". Seinen Platz als Gitarrist nahm Dejan Dean Stankovic (* 13. März) ein. Dieser unterrichtet an der Musikschule Klangstation in Remagen die Fächer Bass und Gitarre.[30] Für Roman Lob verfasste er den Song Day by Day auf dem Album Changes. Lob und Stankovic spielten zuvor jahrelang gemeinsam bei Rooftop Kingdom. Zuletzt war Stankovic Gitarrist der Band Cocoon, die sich 2013 auflöste. Parallel zu Heldmaschine ist Stankovic Gitarrist der 2014 gegründeten neuwieder Post-Hardcore Band Kaiju. 2015 wurde das erste Studioalbum Audiofokus veröffentlicht.

René Anlauff, Claus Huckriede und Tobias Kaiser begannen gemeinsam bei der Coverband Vampire. Dirk Oechsle und Björn Müller spielten schon gemeinsam bei Frameless. 1996 verließ Müller die Schule mit dem Abitur und leistete danach seinen Zivildienst. Anschließend studierte er an der Modern Music Academy in Offenbach am Main. Beginnend ab 1999 besuchte er das Musicians Institute in Los Angeles. Von 2004 bis zur Auflösung 2007 war er Gitarrist bei Frameless. Danach gründete er das Instrumentaltrio Spitzbart. Müller arbeitet als Musikdozent an der New Music Academy in Offenbach und veröffentlicht DVDs über Improvisationskonzepte mit Gitarren.[26] Carbow gibt Bass-Unterricht an der Musikschule Klangstation in Remagen. Gelegentlich begleitet er Sänger bei Live-Auftritten, wie das Gesangsduo Nica & Joe. Unter der Woche arbeitet er als Betreuer in einer Bonner Grundschule, wo er Projekte im Bereich Musik, Theater und Sport realisiert.[31]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Coverband-Vergangenheit ähnelt Heldmaschine musikalisch sehr seinem Vorbild Rammstein. Im musikalischen Vergleich mit Rammstein legt Heldmaschine viel mehr Wert auf elektronische Elemente.[32] Die eigene Musik kombiniert dabei Elemente aus verwandten Stilrichtungen wie Hard Rock und Alternative Metal, aber auch Deutschrock. Häufig werden auch Technoelemente eingesetzt. Dabei bedeutend ist der Keyboardeinsatz, obwohl offiziell kein Keyboarder Bandmitglied ist. Im Studio wurden die Keyboardparts überwiegend von Andreas Schanowski gespielt, auf Live-Konzerten kommen die Keyboardakkorde vom Band. Mit der Veröffentlichung des Albums Lügen setzte die Band verstärkt auf Electro-Elemente.

Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in den Texten der eigenen Alben erkennt man den Rammstein-Einfluss in allen Formen wieder. Die Texte sind meist mehrdeutig. Es gibt Lieder, die den gleichen Namen tragen wie das Album oder gar die Band selbst. In den Liedern werden Themen behandelt, die zuvor auch andere Bands, insbesondere Rammstein, behandelt haben. Meist sind es gesellschaftskritische Texte. So geht es in Menschenfresser um Kannibalismus und Leichenschändung, allerdings kommt hier wieder die Mehrdeutigkeit der Texte zum Vorschein, die auch eine Interpretation in Richtung des Identitätsdiebstahls zulassen. Die Ideen entstammten durch aktuelle Ereignisse oder anderen literarischen Werken. So war etwa der Struwwelpeter („Die Geschichte vom Daumenlutscher“), Vorbild für den Text des Liedes Du Darfst Das Nicht. Einige Lieder erinnern stark an Rammstein-Lieder wie zum Beispiel Du Darfst Das Nicht an Hilf mir vom Album Rosenrot und Bückstabü von Liebe ist für alle da.[33]

Gesanglich befinden sich die Lieder in der Bass-Stimmlage. Dominant ist auch das rollende R.

Bühnenshow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlauffs Bühnenkostüm zu Doktor
Anlauffs Bühnenkostüm zu Radioaktiv
Bühnen-Performance zu Maskenschlacht
Bühnen-Performance zu Die Roboter

Sämtliche Bühnenbilder wurden von der Band, überwiegend von Anlauff, selbst hergestellt. Anfänglich waren alle Requisiten aus Holz, die mit einem speziellen Farbton übersprüht worden. Da die Band meistens in überdachten Hallen auftritt, setzt Heldmaschine schwerpunktmäßig auf diverse Lichteffekte, anstatt auf Pyrotechnik. Auch Dunst und Nebel sind wichtige Bestandteile der Bühnenshow der Band. Zum Song Radioaktiv setzt sich Anlauff ein Gerät auf die Schultern, welches Laserstrahlen an die Decke strahlt. In Kombination mit dem Dunst auf der Bühne werden diese auch in der Luft sichtbar. Zum Song Doktor trägt Anlauff einen blutverschmierten weißen OP-Anzug. Eine Kopfleuchte dient teils als Monokel. Zum Kostüm gehört noch eine aus einer Luftpumpe gebastelte große Spritze. Zu dem Lied Maskenschlacht tragen alle Bandmitglieder zusätzlich eine weiße Maske, die Dank Schwarzlicht und mangelnder übriger Bühnenbeleuchtung leuchten. Zu Die Roboter tragen alle Bandmitglieder Westen, auf denen kleine, blau leuchtende Glühbirnen angebracht sind. Auch hier wird wie bei Maskenschlacht auf zusätzliche Beleuchtung der Bühne weitestgehend verzichtet.

Die Bühnenshow von Völkerball ist der von Rammstein angelehnt: Zu Mein Herz brennt wird ein sich auf der Bühne befindendes Herz symbolisch angezündet. Zum Lied Haifisch setzt sich ein Bandmitglied, meistens Andreas Schanowski, in ein Schlauchboot und lässt sich von den Zuschauern durch den Saal befördern.[34][35] Bei der Bühnenshow zu Mein Teil ist Anlauff als Metzger mit einer Kunststoffschürze und Kunstblut verkleidet, das Mikrofon trägt - analog zu Rammsteins Show - eine lange Messerklinge. Mit selbiger wird Keyboarder Schanowski von Anlauff über die Bühne gejagt, bis dieser sich in einen überdimensionalen Kochkessel setzt und - ebenfalls analog zu Rammstein - mit einem Flammenwerfer "gekocht" wird. Zu Spieluhr hält Anlauff eine kleine Puppe in der Hand, die er symbolisch passend zum Text bewegt oder fallen lässt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Heldmaschine/Diskografie
Heldmaschine auf der Eisheiligen Nacht in Stuttgart (2014)

Folgende Studioalben sind bisher erschienen:

  • 2012: Weichen und Zunder (CD/MP3; MP Records / Soulfood, 6. April 2012, Produzent: Tom Dams) Re-Release 2014.
  • 2014: Propaganda (CD/MP3; MP Records / Soulfood, 28. März 2014, Produzent: Tom Dams)
  • 2015: Lügen (CD/MP3; MP Records / Soulfood, 21. August 2015, Produzent: Tom Dams)
  • 2016: Himmelskörper (CD/MP3; MP Records / Soulfood, 4. November 2016, Produzent: Chris Harms)

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heldmaschine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rammstein-Musik mit Feuereffekten, Volksfreund.de, abgerufen am 7. April 2014.
  2. YouTube: HELDMASCHINE - Radioaktiv (OFFICIAL VIDEO) , offizieller Heldmaschine-Kanal, Video hochgeladen am 5. April 2012.
  3. YouTube: HELDMASCHINE - Doktor (OFFICIAL VIDEO) (HD), offizieller Heldmaschine-Kanal, Video hochgeladen am 20. Oktober 2013.
  4. Rhein-Zeitung: Völkerball zeigt düstere Bühnenshow in Bad Ems, abgerufen am 15. Juni 2014.
  5. Aachener Nachrichten: „Rammstein“-Coverband „Völkerball“ rockt auf Randaleball, abgerufen am 5. Juli 2010.
  6. Rheinische Post: Tribute Band mittlerweile deutschlandweit bekannt Manchmal ist die Kopie besser als das Original, abgerufen am 9. Juni 2014.
  7. WAZ: Völkerball liefert perfekte Rammstein-Illusion, abgerufen am 8. Januar 2013.
  8. Aufgrund der großen Nachfrage: Völkerball mit Zusatzkonzert, Szene 38.de, abgerufen am 5. Dezember 2014.
  9. Westdeutsche Zeitung: Tribute-Bands: Verneigung vor den Originalen, abgerufen am 15. Dezember 2013
  10. Westfälische Nachrichten: Superlative zum Geburtstag, abgerufen am 14. April 2014.
  11. HAZ: Völkerball im Capitol - Ein neuer Anlauff, abgerufen am 23. Februar 2014.
  12. YouTube: HELDMASCHINE - Weiter ! (OFFICIAL VIDEO), offizieller Heldmaschine-Kanal, Video hochgeladen am 24. November 2013.
  13. YouTube: HELDMASCHINE - Propaganda (OFFICIAL VIDEO) (HD ), offizieller Heldmaschine-Kanal, Video hochgeladen am 7. Februar 2014.
  14. "Heldmaschine" rollte in Neitersen an und überzeugte, AK Kurier, abgerufen am 19. Februar 2014.
  15. HELDMASCHINE "Propaganda" Tour 2014 (Memento vom 24. Dezember 2014 im Internet Archive), Cityguide Rhein-Neckar.
  16. Heldmaschine Pure Power – im Interview,Dark-News.de, abgerufen am 12. Mai 2014.
  17. YouTube: HELDMASCHINE - Wer einmal lügt (OFFICIAL VIDEO) (HD), abgerufen am 9. Juli 2015.
  18. YouTube: HELDMASCHINE - Maskenschlacht (OFFICIAL VIDEO) (HD), abgerufen am 13. Dezember 2015.
  19. YouTube: Heldmaschine - Sexschuss Live @ M'era Luna 2016, vom 14. August 2016. hochgeladen am 15. August 2016.
  20. SEXSCHUSS : September 17th 2016 !!, Website von Heldmaschine vom 24. August 2016, abgerufen am 3. September 2016.
  21. YouTube: Heldmaschine New Album HIMMELSKÖRPER Teaser No.1, offizieller Heldmaschine-Kanal, Video hochgeladen am 2. September 2016.
  22. René Anlauff
  23. Völkerball / Zunder und Weichen, abgerufen am 7. Oktober 2012 auf entertaimnet.wordpress.com.
  24. Tobias Kaiser
  25. Claus Huckriede
  26. a b Biografie Homepage von Björn Müller.
  27. Völkerball - Weichen + Zunder (CD-Review), MetalViecher.de.
  28. Modern Music School: Musiklehrer Tobias Kaiser
  29. Modern Music School: Musiklehrer Dirk Oechsle
  30. Dejan Stankovic auf Musikschule-Klangstation.de.
  31. Tilmann Carbow auf Musikschule-Klangstation.de.
  32. Himmelskörper Review, Darkmusicworld.de, vom 29. Oktober 2016, abgerufen am 4. November 2016.
  33. Wenn Völkerball nicht Rammstein covern, machen sie “Propaganda” mit Heldmaschine, Musicheadquarter.de vom am 11. April 2014, abgerufen am 13. Oktober 2016.
  34. HAZ: Rammstein-Coverband im Capitol Herzbrennen, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  35. „Völkerball“ covert „Rammstein“ bis ins kleinste Detail, Main-Spitze, abgerufen am 20. Januar 2015.
  36. FAZ: Der FFC Frankfurt ist raus aus dem Nebel, abgerufen am 21. Dezember 2014.
  37. Colin Bell und der Motivationsschub durch Heldmaschine, Framba.de - Frauenfußball in Deutschland, abgerufen am 22. Dezember 2014.