Helen Parkhurst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Helen Parkhurst (* 8. März 1886 bei Durand in Wisconsin; † 1. Juni 1973 in Milford Connecticut) war eine US-amerikanische Reformpädagogin. Sie wirkte als Erzieherin, Autorin und Lektorin. Sie war die Begründerin der Dalton-Pädagogik und Gründerin der Dalton-Schule.

Von 1905 bis 1907 absolvierte sie ihre Lehrerausbildung am Wisconsin State Teachers College, die sie später an den Universitäten von Rom und München fortsetzte. Bis 1913 arbeitete sie als Grundschullehrerin und wurde im Anschluss zur Direktorin der grundschuldidaktischen Abteilung des Wisconsin State Teachers College ernannt. Während einer Beurlaubung kurz nach ihrem Amtsantritt absolvierte sie in Rom bei Maria Montessori einen Trainingskurs zur Montessori-Pädagogik, der in einer intensiven Zusammenarbeit zwischen beiden Reformpädagoginnen mündete. 1943 wurde ihr von der Yale-Universität der Titel Master of Arts (M.A.) verliehen.

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ich bin der Meinung, daß der Einfluß des Gespräches eines Lehrers mit einem einzelnen Kind über jedes gewöhnliche Schulfach viel stärker ist, als was in einer Klassenstunde gesagt wird. Die älteren von uns hören häufig Predigten oder Vorträge, die uns anspornen, und wenn wir anschließend über Punkte mit dem Prediger oder dem Lektor sprechen dürfen, ist die Wirkung viel nachdrücklicher und dauerhafter. Doch wie viele Klassenstunden müssen sich Kinder anhören, die langweilig und nutzlos sind, oder andere, in denen sie nicht genug Interesse aufbringen, um eine Frage zu stellen? Wenn wir Klassenunterricht und Einzelarbeit an den passenden Stellen einsetzen, werden sich die besten Resultate einstellen.“

Helen Parkhurst

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]