Helga Kromp-Kolb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Helga Kromp-Kolb (* 14. November 1948 in Wien) ist eine österreichische Meteorologin und Klimaforscherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie studierte Meteorologie an der Universität Wien und promovierte 1971. Sie arbeitete als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Wien und habilitierte 1982 im Spezialbereich Umweltmeteorologie. An der ZAMG war sie in leitender Funktion tätig, bevor sie als Associate Professor an der San José State University arbeitete.[1] Bis 1995 war sie an der Universität Wien als Dozentin tätig und leitete von 1986 bis 1995 die Abteilung Umweltmeteorologie. 1995 wurde sie ordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Meteorologie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Nach wie vor hält sie auch an der Universität Wien Lehrveranstaltungen ab.

Kromp-Kolb wurde wegen ihrer Forschungstätigkeit und ihres Engagements zum globalen Klimawandel bekannt.

Helga Kromp-Kolb ist eine Tochter des Pädagogen und späteren Diplomaten Fritz Kolb und der Erzieherin Martha Grandl. Sie ist mit dem Physiker und Risikoforscher Wolfgang Kromp verheiratet,[2] der zwei Söhne und eine Tochter aus erster Ehe in die Familie mitbrachte.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helga Kromp-Kolb und Herbert Formayer: Plus zwei Grad: Warum wir uns für die Rettung der Welt erwärmen sollten. Molden Verlag, Oktober 2018, ISBN 978-3222150227
  • Helga Kolb und Herbert Formayer: Schwarzbuch Klimawandel. Wie viel Zeit bleibt uns noch? Ecowin Verlag, März 2005, ISBN 3-902404-14-0
  • Helga Kolb, Kurt Kratena, Michael Lohmeyer und Albert E. Hackl: Kein Klima für die österreichische Klimapolitik? Forum Wissenschaft & Umwelt, 2002, ISBN 3-902023-05-8
  • Dennis Meadows, Erich Valentin, Siegfried Sellitsch und Helga Kolb: Haben wir 30 Jahre lang geschlafen? Zum Update der Grenzen des Wachstums. Protext, April 2007, ISBN 3-929118-64-5
  • Paul Brunner, Anton Smolak, Paul Fiala und Helga Kolb: Ressourcen: Umwelttagung Oktober 2006. Facultas wuv Universitätsverlag, Dezember 2007, ISBN 3-7089-0029-4
  • Helga und Andreas Molin (Hrsg.): Kernenergie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Ein Argumentarium des Forum für Atomfragen. BMLFUW, Wien 2007.
  • Beitrag zu Attac (Hrsg.): Wir bauen Europa neu: Wer baut mit? Residenz Verlag, 2009, ISBN 978-3-7017-3129-9

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Univ.Prof. Helga Kromp-Kolb ist "Wissenschafterin des Jahres 2005" (PDF; 1,2 MB) Forschung-Newsletter der Boku März 2006 abgerufen am 14. März 2011
  2. "Wissenschafterin des Jahres 2005": Helga Kromp-Kolb im Archiv der Online Zeitung der Universität Wien vom 24. Jänner 2006 abgerufen am 9. März 2012
  3. http://www.wien.gv.at/rk/msg/2006/0427/018.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]