Helge Lindh

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Helge Lindh, 2019

Helge Frederik Lindh (* 6. Dezember 1976 in Wuppertal) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er wurde für den Wahlkreis Wuppertal I in den 19. Deutschen Bundestag gewählt.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindh studierte zunächst Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und dann Soziologie, Germanistik und Geschichte an der Universität Bielefeld. An der Universität Düsseldorf folgte das Studium der Neueren Deutschen Philologie, Germanistischen Sprachwissenschaft, Neueren und Neuesten Geschichte einschließlich Landesgeschichte und Soziologie. Dieses Studium schloss er als Magister Artium ab. Von 2012 bis 2017 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag von Nordrhein-Westfalen für die SPD-Abgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 trat Lindh in die SPD ein und wurde 2012 Beauftragter für Politische Bildung im Vorstand der SPD Wuppertal. Er war bei den örtlichen Jusos aktiv und ist Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Wuppertal. Er engagierte sich stark in diversen Arbeitsgruppen der SPD in Wuppertal.[2]

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er trat auf Landeslistenplatz 31 der SPD NRW bei der Bundestagswahl 2017 an.[3] Er errang mit 31,5 % der Erststimmen das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Wuppertal I.[4] Er ist ordentliches Mitglied im Innenausschuss und im Ausschuss für Kultur und Medien.[5] Zudem gehört er als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie dem Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung an.[6] Er ist Mitglied im 1. Untersuchungsausschuss der 19. Wahlperiode des deutschen Bundestages.

Lindh wurde nach eigenen Aussagen im März 2018 Opfer von Hackern. Sein Facebook- und Twitter-Account wurden gehackt, um rassistische Nachrichten zu verbreiten. Sein Amazon-Account wurde gehackt, um Hundekotattrappen und Korane an seine Adresse liefern zu lassen – bezahlt mit seiner Kreditkarte.[7]

Im Januar 2019 besuchte er mit vier weiteren Abgeordneten ein Schiff von Sea Watch im Mittelmeer.[8]

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindh ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Helge Lindh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf › Helge Lindh. Abgerufen am 29. März 2018 (deutsch).
  2. Helge Lindh › NRWSPD. 3. Juli 2017 (nrwspd.de [abgerufen am 1. Oktober 2017]).
  3. abgeordnetenwatch.de | Profil von Helge Lindh, SPD – Bundestag. Abgerufen am 1. Oktober 2017.
  4. Der Bundeswahlleiter: Ergebnisse Wuppertal I - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 29. März 2018.
  5. Deutscher Bundestag - Helge Lindh. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 29. März 2018]).
  6. Deutscher Bundestag - Abgeordnete. Abgerufen am 7. September 2020.
  7. Christian Teevs: Opfer des Hackerangriffs: „Man fühlt sich wehrlos und schutzlos“. In: Spiegel Online. 4. Januar 2019 (spiegel.de [abgerufen am 4. Januar 2019]).
  8. Focus.de: Helge Lindh auf Sea Watch 3
  9. Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag A - Z. In: Webseite der Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 24. November 2020.