Helgi Kolviðsson

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Helgi Kolviðsson
SV Mattersburg vs. SC Austria Lustenau 2013-11-22 (03).jpg
Spielerinformationen
Name Helgi Kolviðsson
Geburtstag 13. September 1971
Geburtsort ReykjavíkIsland
Position Abwehr
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1988–1991 IK Kopavogur 34 0(4)
1991–1994 HK Kópavogur 52 (22)
1994–1996 SC Pfullendorf 43 0(4)
1996–1998 SC Austria Lustenau 61 0(3)
1998–2000 1. FSV Mainz 05 61 0(0)
2000–2001 SSV Ulm 1846 29 0(2)
2001–2004 FC Kärnten 77 0(5)
2004–2008 SC Pfullendorf 56 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1992 Island U-21 2 0(0)
1995–2003 Island 29 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2008 SC Pfullendorf
2008–2010 SC Pfullendorf (Co-Trainer)
2010–2011 SC Pfullendorf
2011–2014 SC Austria Lustenau
2014–2015 SC Wiener Neustadt
2015 SV Ried
2016– Island (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Helgi Kolviðsson (* 13. September 1971 in Reykjavík) ist ein ehemaliger isländischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helgi Kolviðsson begann seine Karriere als Jugendlicher bei HK Kópavogur, ehe er zum Ortsrivalen IK Kópavogur wechselte. Von dort ging er nach Deutschland zum Regionalligisten SC Pfullendorf. 1996 wechselte er nach Österreich zum SC Austria Lustenau. Hier gelang in der ersten Saison die Zweitligameisterschaft und damit der Aufstieg in die österreichische Bundesliga. In der folgenden Saison wurde knapp der Klassenerhalt geschafft.

1998 ging Helgi Kolviðsson zurück nach Deutschland und heuerte beim damaligen Zweitligisten 1. FSV Mainz 05 an. Dort wurde der Defensiv-Allrounder zum Stammspieler. Nach zwei Jahren ging er zum Erstliga-Absteiger SSV Ulm 1846. Mit diesem verpasste er den Klassenerhalt und kehrte nach Österreich zurück. Beim FC Kärnten lief Helgi Kolviðsson drei Jahre in der Bundesliga auf. 2004 kehrte er zu seiner alten Wirkungsstätte nach Pfullendorf zurück, wo er bis 2008 spielte.

Helgi Kolviðsson bestritt 29 Länderspiele für die Isländische Fußballnationalmannschaft.[1]

Nach der Entlassung von Michael Feichtenbeiner im April 2008 übernahm er interimsweise den SC Pfullendorf. Von 2008 bis 2010 war er als Co-Trainer unter dem Chefcoach Walter Schneck tätig. Zur Saison 2010/11 wurde er Trainer des Vereins, den er zum um Ende der Spielzeit wieder verließ, um zum Saisonbeginn 2011/12 den Trainerposten des österreichischen Erstligisten Austria Lustenau zu übernehmen.[2] Im Jänner 2013 wurde er zu Vorarlbergs Trainer des Jahres 2012 gewählt.[3] Am 7. Oktober 2014 wurde er bei Austria durch Mladen Posavec ersetzt.[4]

Am 24. November 2014 trat er die Nachfolge von Heimo Pfeifenberger an und unterschrieb beim abstiegsgefährdeten österreichischen Bundesligisten SC Wiener Neustadt einen bis Saisonende 2014/15 befristeten Vertrag, der sich im Falle des Klassenerhalts verlängert hätte.[5]

Nach dem Abstieg des SC Wiener Neustadt wechselte Kolviðsson zur Saison 2015/16 ins Innviertel zur SV Ried, bei der er im Juni 2015 einen Zweijahresvertrag unterzeichnete.[6] Nach fünf sieglosen Spieltagen wurde er am 16. August 2015 aus seinem Vertrag entlassen.[7]

Im August 2016 übernahm Kolviðsson den Posten als Assistenztrainer der isländischen Nationalmannschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helgi Kolviðsson, Länderspielstatistik auf der Homepage des KSÍ, abgerufen am 30. November 2012
  2. sc-pfullendorf.de: „Chefcoach Helgi Kolvidsson wechselt zu Austria Lustenau“ (abgerufen am 5. Mai 2011)
  3. Kolvidsson Trainer des Jahres vfv.at, abgerufen am 29. Jänner 2013
  4. neuer Cheftrainer austria-lustenau.info, abgerufen am 9. Oktober 2014
  5. SC Wiener Neustadt: Helgi Kolvidsson ab sofort neuer Chef-Trainer des SC Wiener Neustadt (abgerufen am 24. November 2014)
  6. SV Ried: Kolvidsson wird neuer Ried-Trainer (abgerufen am 2. Juni 2015)
  7. Trennung nach fünf Runden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Helgi Kolviðsson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Island Anmerkung zu isländischen Personennamen: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname.