Hella Dunger-Löper

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hella Dunger-Löper

Hella Dunger-Löper (* 21. Dezember 1951 in Hildesheim) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Von 2004 bis 2011 war sie Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Seit Dezember 2011 vertritt sie das Land Berlin als Bevollmächtigte beim Bund.

Biografie[Bearbeiten]

Hella Dunger legte 1970 ihre Abiturprüfung ab. Anschließend studierte sie an der Technischen Universität Hannover und der Technischen Universität Berlin Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Geschichte mit Abschluss 1977 als Magistra Artium.

Danach war sie zunächst am Akademischen Auslandsamt der Technischen Universität Berlin tätig. Sie wechselte dann in die Berliner Stadtverwaltung und amtierte von 1989 bis 1992 als Bezirksstadträtin für Volksbildung in Berlin-Wilmersdorf. Anschließend war sie in der Öffentlichkeitsarbeit der privaten Hochschule ESCP Europe Campus Berlin tätig.

Politik[Bearbeiten]

Dunger-Löper trat 1977 in die SPD ein. Dem Abgeordnetenhaus von Berlin gehörte sie von 1999 bis 2004 an, zuletzt als Vorsitzende des Hauptausschusses.[1]

Ab 2004 war sie Staatssekretärin für Bauen und Wohnen in der von Ingeborg Junge-Reyer (SPD) geführten Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Nach der Abgeordnetenhauswahl 2011 wurde Dunger-Löper am 15. Dezember 2011 als Nachfolgerin von Monika Helbig zur Bevollmächtigten beim Bund, Europabeauftragten des Landes Berlin und Beauftragten für das Bürgerschaftliche Engagement ernannt. Ihr untersteht die Abteilung für Bundes- und Europaangelegenheiten in der von Björn Böhning geleiteten Berliner Senatskanzlei.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hella Dunger-Löper als neue Staatssekretärin ernannt