Helmut Hucke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Helmut Hucke (* 12. März 1927 in Rotenburg an der Fulda; † 6. November 2003 in Bad Homburg vor der Höhe)[1] war ein deutscher Musikwissenschaftler und Oboist.[2][3]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hucke studierte 1947/1948 an der Musikhochschule Freiburg und von 1948 bis 1942 an der Universität Freiburg im Breisgau.[2] Hier promovierte er mit einer Arbeit Untersuchungen zum Begriff „Antiphon“ und zur Melodik der Offiziumsantiphonen.[2] Von 1953 bis 1956 hielt sich Hucke als Stipendiat der Görres-Gesellschaft in Rom und Neapel auf.[2]

1957 wurde er Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Frankfurt am Main.[2] Im gleichen Jahr wurde er Herausgeber der Zeitschrift Musik und Altar.[2]

Von 1962 bis 1964 baute Hucke die Musikgeschichtliche Abteilung des Deutschen Historischen Institutes in Rom auf.[3] 1967 habilitierte er sich in Frankfurt am Main mit der Arbeit Giovanni Battista Pergolesi. Umwelt, Leben, dramatisches Werk.[3] 1969/1970 war er Associate Professor an der Brandeis University Waltham.[3] Danach wurde er Professor an der Universität Frankfurt Main.[3]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Digitale Bibliothek: Helmut Hucke. Abgerufen am 21. Februar 2020.
  2. a b c d e f Wilibald Gurlitt: Helmut Hucke. In: Riemann Musiklexikon.
  3. a b c d e Carl Dahlhaus: Helmut Hucke. In: Riemann Musiklexikon.