Helmut Maximilian Gruber-Ballehr

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Helmut Maximilian Gruber-Ballehr

Helmut Maximilian Gruber-Ballehr (Künstlername Ballehr; * 21. Juni 1939 in München) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Kunsthistoriker. Er lebt und arbeitet in Schwäbisch Gmünd.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helmut Maximilian Gruber-Ballehr wuchs in Neumarkt-Sankt Veit auf. Ab 1962 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Hugo Peters, Christoff Schellenberger, Rudolf Yelin und Hans Fegers und legte dort 1966 das Staatsexamen ab.

Von 1966 bis 1972 studierte er Kunstgeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen bei Günter Bandmann, Georg Scheja und Donat de Chapeau Rouge. Seine Promotion erfolgte 1978 mit einer Dissertation zum Thema Die Bauten der Museums- und Harmoniegesellschaften in Südwest-Deutschland. Studien zum Gesellschaftsbau im 19. Jahrhundert.

Von 1972 bis 1980 lehrte er an an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Ab 1980 folgte eine Lehrtätigkeit an Gymnasien. Seit 2004 ist er freischaffender Maler, Graphiker und Kunsthistoriker.

Seine Studienreisen führten ihn nach England, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Norwegen, China, Ägypten, Usbekistan und Japan. Künstlerische Austausche mit längeren Aufenthalten erlebte er in Duschanbe (Tadschikistan) und als Artist in Residence in Székesfehérvár (Ungarn) und Bethlehem (USA).

Ballehr entwickelte 2013 die Idee des „Stauferfrieses“. Dieses 60 Meter lange Kunstwerk wird den Einzug des letzten Staufers Konradin in Gmünd im Jahre 1266 darstellen. In Edelstahl geschnitten, wird der Fries an der Südfassade des Einkaufszentrums „Remsgalerie“ die Bedeutung der Staufer für die vor 1162 gegründete[1] „älteste Stauferstadt“ Schwäbisch Gmünd sichtbar machen. Bei Tag werden die Figuren als silberglänzende Formen vor der Backsteinfassade schweben. Bei Dunkelheit wird der Stauferfries mit LED-Licht hinterleuchtet werden.

Gruber-Ballehr ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Bauten der Museums- und Harmoniegesellschaften in Südwest-Deutschland, Studien zum Gesellschaftsbau im 19. Jahrhundert. Tübingen 1981.
  • mit Gabriele Holthuis (Hrsg.): Ballehr – Dichte und Licht. Einhorn-Verlag, Schwäbisch Gmünd 2011, ISBN 978-3-93637368-4.
  • Stauferfries e. V. (Hrsg.): Ballehr: Der Stauferfries. Schwäbisch Gmünd 2019 (2. Auflage)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Helmut Maximilian Gruber-Ballehr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Ersterwähnung der Stadt Schwäbisch Gmünd 1162 (Memento vom 9. Juni 2007 im Internet Archive), Website von Klaus Graf an der Universität Freiburg, abgerufen 21. Oktober 2020.