Helsingør

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Dänemark Helsingør
Wappen von Helsingør
Helsingør (Dänemark)
Helsingør
Helsingør
Basisdaten
Staat: Dänemark
Region: Hovedstaden
Kommunen
(seit 2007):
Helsingør
Fredensborg
Koordinaten: 56° 2′ N, 12° 37′ OKoordinaten: 56° 2′ N, 12° 37′ O
Einwohner:
(2016[1])
46.736 (Helsingør)
93 (Fredensborg)
46.829 gesamt
Postleitzahl: 3000 Helsingør
Partnerstädte: EstlandEstland Pärnu

FinnlandFinnland Vaasa
FrankreichFrankreich Rueil-Malmaison
GronlandGrönland Uummannaq
ItalienItalien Sanremo
NorwegenNorwegen Harstad
SchwedenSchweden Umeå

Stadtansicht über den Hafen
Stadtansicht über den Hafen

Helsingør [hɛlseŋˈøːʔɐ] (deutsch Helsingör[2]) ist eine Stadt in Dänemark mit 46.829 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016[1]). Sie liegt an der schmalsten Stelle des Öresunds an der Nordostspitze der Insel Seeland. Am schwedischen Sundufer gegenüber liegt die Stadt Helsingborg.

Die Stadt ist Hauptort der Kommune Helsingør in der Verwaltungsregion Region Hovedstaden. Zum Stadtgebiet gehören neben dem eigentlichen Helsingør die Ortsteile Espergærde, Mørdrup, Skotterup, Snekkersten, Tibberup und Rørtang. Ein kleiner Bereich des Stadtgebietes mit (Stand: 1. Januar 2016) 93 Bewohnern liegt innerhalb der Nachbarkommune Fredensborg.

Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (1. Januar):[1]

  • 2006: 35.075
  • 2007: 34.339
  • 2008: 34.350
  • 2009: 46.028 + 73
  • 2010: 46.125 + 64

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Kronborg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Schloss Kronborg

Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region ist Schloss Kronborg, das als Schauplatz des Dramas Hamlet von William Shakespeare Berühmtheit erlangte und seit 2000 in den Rang einer Welterbestätte erhoben wurde.

Kulturwerft und Kulturhafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 2010 eröffnete Kulturværftet ist das Kulturzentrum von Helsingør. Auf dem Gelände der ehemaligen Helsingør Skibsværft wurde ein Werftmuseum eingerichtet und eine Zweigstelle der Kommunalbibliothek. 2012/13 zog das Schifffahrtsmuseum (Museet for Søfart) vom Schloss Kronborg hierher um.

Nach einer Neugestaltung des Hafens eröffnete am 26. Mai 2013 der Kulturhafen Kronborg (Kulturhavn Kronborg), der aus einer gemeinsamen Initiative der vier Institutionen Schloss Kronborg, Kulturværftet, dem Nationales Schifffahrtsmuseum Dänemark und Hafengesellschaft Helsingør Havn entstand. Die Kulturveranstaltungen richten sich an Bürger und Touristen gleichermaßen.[3][4]

Weitere Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großsteingrab von Nyrup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Großsteingrab von Nyrup ist ein Urdolmen, der unmittelbar nördlich des Helsingørvej, (Straße Nr. 6 von Fredensborg nach Helsingør) liegt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helsingør ist nordöstlicher Eckpunkt des Eisenbahnnetzes der Dänischen Staatsbahnen. Hier befindet sich ein Kopfbahnhof mit dichtem Taktverkehr nach Kopenhagen und weiter über die Öresundverbindung nach Schweden. Früher bestand eine direkte Eisenbahnfährverbindung nach Helsingborg. Am Rande des Stadtzentrums entlang fährt ferner die Privatbahn nach Gilleleje, die innerhalb der Stadt ähnlich einer Straßenbahn verkehrt.

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sundzoll und Helsingør Havn

Vom nicht-dänischen Schiffsverkehr, der dank Helsingørs Lage an der schmalsten Stelle des Öresundes vorbeiführt, wurde im Auftrag der dänischen Krone von 1429 bis 1857 eine Abgabe, der Sundzoll, erhoben, der über Jahrhunderte die wichtigste Einnahmequelle der Monarchie blieb und dessen Register 2011 zum Weltdokumentenerbe erklärt wurde.

Helsingør Havn, der Hafen der Stadt, ist mit einem Güterumschlag von rund 4 Mio. Tonnen und seinem Fährhafen einer der bedeutendsten Häfen Dänemarks. Zwischen Helsingør und Helsingborg verkehren Autofähren der Reedereien Scandlines und HH-Ferries, die diesen Abschnitt der Europastraße E4 überbrücken.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BY1: Folketal 1. januar efter byområde, alder og køn (dänisch)
  2. Die deutsche Schreibung des Umlautes findet Verwendung von der Schlegel-Tieckschen Hamlet-Übersetzung (1831) über Tucholskys Gripsholm (1931) und Bernhard Zebrowskis „Die Flöhe von Helsingör“ (1946) bis heute.
  3. Kulturhavn Kronborg. Abgerufen am 15. Juni 2014 (dänisch).
  4. Kulturhavn Kronborg - strategi for aktiviteter og begivenheder 2013-2016. Abgerufen am 15. Juni 2014 (dänisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Helsingør – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien