Henggart

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Henggart
Wappen von Henggart
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0031i1f3f4
Postleitzahl: 8444
Koordinaten: 693855 / 269031Koordinaten: 47° 33′ 55″ N, 8° 41′ 9″ O; CH1903: 693855 / 269031
Höhe: 440 m ü. M.
Fläche: 3,01 km²
Einwohner: 2250 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 748 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
9,2 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.henggart.ch
Kirche von Henggart

Kirche von Henggart

Karte
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Henggart ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

In Gold auf grünem, zweiblättrigem Stengel eine rote Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henggart liegt zwischen Winterthur und Schaffhausen, im Zürcher Weinland. Sie gehört zum Agglomerationsgebiet der Stadt Winterthur.

Die Nachbargemeinden sind Dägerlen, Hettlingen, Humlikon und Neftenbach.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1733 290
1850 279
1910 388
1950 464
1960 712
1980 970
1990 1'230
2005 1'900

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Hans Bichsel, weitere Mitglieder im Gemeinderat sind Ulrich Pfister (1.Vizepräsident), Astrid Erdmann-von Moos, Angelika Müller-Bruderer, Philipp Niedermann (Stand 7. April 2014).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Siedlungsspuren sind bei der Kirche festgestellt worden, sie stammen aus der Römerzeit. Im Mittelalter stand auf dem Schlossbuck eine befestigte Anlage. Ab dem Jahr 1228 sind im Wehrturm auf dem Kirchhügel Dienstleute der Grafen von Kyburg urkundlich erwähnt. Im Laufe des 14. Jahrhunderts ging die Herrschaft an Habsburg-Laufenburg über. Die Klöster Rheinau, Kappel, Kreuzlingen, Töss und Allerheiligen hatten in Henggart grossen Grundbesitz. Die Blutgerichtsbarkeit war zwischen Andelfingen und Kyburg geteilt. Nach dem Niedergang der Kyburger geriet 1452 auch der zweite Dorfteil unter die Herrschaft der Stadt Zürich.

Die Kirche von Henggart wurde 1275 erweitert, wobei die Kollatur ab 1474 beim Bistum Konstanz lag, bis sie mit der Reformation an Zürich gelangte. Im Jahr 1820 wurde die heutige klassizistische Kirche am selben Standort erbaut.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Puppentheater Bleisch, ein Tourneetheater, wurde 1970 in Henggart gegründet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Henggart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.