Henriette Kretz

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Henriette Kretz, 2019

Henriette Kretz (* 1934 in Iwano-Frankiwsk) ist eine Holocaust-Überlebende, die als Zeitzeugin in Vorträgen und Büchern über ihr Schicksal berichtet.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henriette Kretz wurde 1934 in einer jüdischen Familie im polnischen Stanisławów (heute Iwano-Frankiwsk, Ukraine) geboren. Ihre Vorfahren stammen mutmaßlich aus dem Raum Andernach. Die Verfolgung ihrer Familie begann unmittelbar mit dem deutschen Überfall auf Polen und dem Beginn des Zweiten Wettkriegs am 1. September 1939. Die Familie floh nach Lemberg, später nach Sambor, wo sie ins jüdische Ghetto umsiedeln musste. Henriette Kretz überlebte in verschiedenen Verstecken, darunter ein katholisches Waisenhaus. Ihre Eltern wurden vor ihren Augen erschossen. Heute lebt Henriette Kretz in Antwerpen, ist Mitglied des polnischen Vereins Kinder des Holocaust und als Zeitzeugin für das Maximilian-Kolbe-Werk aktiv.[2][3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henriette Kretz: Willst du meine Mutter sein? Eine Kindheit im Schatten der Schoa, Hille-Verlag, Dresden 2013, ISBN 978-3-939025-38-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Henriette Kretz – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. S. W. R. Aktuell, S. W. R. Aktuell: "Keim zu Hass und Gewalt liegt in gewalttätiger Sprache". Abgerufen am 27. Januar 2019.
  2. VRM GmbH & Co KG: Die Jüdin Henriette Kretz erinnert in Hochheim an die Schreckensherrschaft der Nazis - Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 27. Januar 2019.
  3. Wider das Vergessen - Zeitzeugin Henriette Kretz aus Antwerpen zu Besuch bei der RS plus Mendig. In: Realschule plus und Fachoberschule Mendig. 7. November 2018, abgerufen am 27. Januar 2019 (deutsch).