Herbeck (Hagen)

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Herbeck
Stadt Hagen
Koordinaten: 51° 22′ 0″ N, 7° 31′ 36″ O
Eingemeindung: 1. August 1929
Postleitzahl: 58093
Vorwahl: 02331
Herbeck (Nordrhein-Westfalen)
Herbeck

Lage von Herbeck in Nordrhein-Westfalen

Blick auf Herbeck
Blick auf Herbeck

Herbeck ist ein Stadtteil der Stadt Hagen in Nordrhein-Westfalen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbeck liegt östlich des Autobahnkreuzes Hagen beiderseits der Bundesautobahn 46. Im Norden wird Herbeck durch die Lenne begrenzt. Der Norden Herbecks ist gewerblich geprägt, in der Mitte befinden sich ein kleines Wohngebiet, das Naturschutzgebiet Hühnerloh sowie das Landschaftsschutzgebiet Herbeck und im Süden Herbecks befindet sich der große Steinbruch Donnerkuhle. Innerhalb der Stadt Hagen gehört Herbeck zum Ortsteil Lennetal im Stadtbezirk Hohenlimburg.

Der Steinbruch Donnerkuhle

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung findet Haus Herbeck als Doppelrittergut in Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert in Zusammenhang mit Abgabenzahlungen an das Stift Herdecke. Ursprünglich gab es mit „Oberste Herbeck“ und „Niederste Herbeck“ zwei Rittergüter.[1]

Die Bauerschaft Herbeck gehörte im Kirchspiel und Gericht Hagen zur Grafschaft Mark. Im Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 werden in der Burschop Heyrbecke 7 steuerpflichtige Hofbesitzer mit einer Abgabe zwischen 1 und 6 Goldgulden genannt.[2]

Die beiden Güter in Herbeck gelangten im 17. und 18. Jahrhundert durch Erbgang und Ankauf in den Besitz der Familie Freiherr von Hövel. Durch die Zusammenlegung wurde der Rittersitz zum größten und mächtigsten Adelshof im Lennetal. Heute noch befindet es sich im Privatbesitz Freiherr von Hövels.

Herbeck war seit dem 19. Jahrhundert eine Landgemeinde im Amt Boele des Landkreises Hagen. Am 1. August 1929 wurde Herbeck durch das Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets in die Stadt Hagen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1871 251 [3]
1885 250 [4]
1895 230 [5]
1910 282 [6]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gut Herbeck in der Hammacher Straße 1 sowie die Fachwerkhäuser Hohenlimburger Straße 1 und Hohenlimburger Straße 3 stehen unter Denkmalschutz.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TuS Halden-Herbeck ist der örtliche Sportverein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Herbeck (Hagen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ralf Blank / Stephanie Marra / Gerhard E. Solbach: Hagen – Geschichte einer Großstadt und ihrer Region, Klartext Verlag, Essen 2008, Seite 97
  2. A. Meister (Hrsg.): Die Grafschaft Mark, Dortmund 1909, Seite 51
  3. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871
  4. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885
  5. Volkszählung 1895
  6. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 2. Februar 2017.