Herbert Brockel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Herbert Brockel (* 14. August 1965 in Vlatten in der Nordeifel) ist ein deutscher Koch.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brockel hat sein Handwerk von 1982 bis 1985 im Hotel „Der Seehof“ in Heimbach in der Eifel gelernt. Bis 1987 arbeitete er im Restaurant „Zur Krone“ (Heimbach), wo er die Position des Commis de cuisine (Jungkoch entsprechend der Hierarchie der Küche) bekleidete. Nach seinem Grundwehrdienst und dem Einsatz auf einem Tender 1987/88 blieb er bis 1989 Küchenchef im Restaurant Zingsheim.

Von 1990 bis 1992 war Brockel in Brogsitters „Sanct Peter“ (1 Michelinstern) in Bad Neuenahr-Ahrweiler stellvertretender Küchenleiter. In den Jahren von 1993 bis 1994 folgten das „L'Ecole“ in Bad Laasphe mit zwei Michelinsternen, „Hefter´s“ in Düren mit einem Michelinstern und die „Traube“ in Grevenbroich mit zwei Michelinsternen, wo Herbert Brockel jeweils die Position des Chef de Partie innehatte.

Husarenquartier in Lechenich

1995 eröffnete er mit dem Husarenquartier in Erftstadt-Lechenich sein eigenes Restaurant. 2000 erhielt er seinen ersten Michelinstern. Seit Mai 2017 arbeitet er nicht mehr dort.

Im Jahr 2008 gründete er mit dem Gastronomen Matthias Eckmann (u. a. ehemaliger F&B Manager auf Schloss Lerbach bei Dieter Müller) das Unternehmen Brockel & Eckmann, das die Kochkünste von Brockel auch im privaten Rahmen anbietet. Seit Anfang des Jahres 2008 erscheint im Husarenquartier das Hausmagazin „Gourmet par Passion“, das neben Hintergrundinformationen auch kleine Einblicke in die Küchengeheimnisse Brockels gewährt.

Brockel übernahm ab 1. September 2017 mit seinem ehemaligen Mitarbeiter Tobias Schlimbach, ebenfalls ein Zweisternekoch (zuletzt in Bembergs Häuschen in Euskirchen) die Gastronomie auf Burg Nideggen.[1] Im Februar 2019 erhielt das Restaurant auf Burg Nideggen einen Michelin-Stern.[2]

Herbert Brockel lebt mit seiner Frau und zwei Kindern im Dürener Stadtteil Lendersdorf.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbert Brockels Kochkunst, die moderne Interpretation der klassischen deutschen Küche, hat ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. So ist er „Koch des Jahres“ von Römers Restaurant Report 2004 und sein Husarenquartier steht auf Platz 68 der bundesweiten Gastrotel Bestenliste.[3]

  • Brockels Restaurant hat auch 2009 einen Michelinstern und dazu drei Bestecke verliehen bekommen.
  • Er erhielt im Jahr 2009 drei blaue Sterne und drei rote Varta-Tipps im Varta-Führer.
  • Der Feinschmecker bewertete Brockels Restaurant mit 3F und spricht von einem „Aufschwung im Husarenquartier“.
  • Der Aral-Schlemmeratlas vergab 3,5 Bestecke und sein Weinsymbol.
  • Vom Gault-Millau bekamen Herbert Brockel und seine Equipe im Jahr 2009 17 Punkte verliehen.

Seit 2002 ist Herbert Brockel Mitglied in der Confrèrie de la Châine des Rôtisseurs.

Weblinks (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/zwei-sterne-koeche-fuer-die-gute-stube-des-kreises-dueren-1.1677973
  2. https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/ein-stern-ueber-dem-restaurant-der-burg-nideggen_aid-37040065
  3. Die 23. Gastrotel-Bestenliste 2009@1@2Vorlage:Toter Link/www.gwverlag.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 3,0 MB)