Herbert Freeman

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Herbert Freeman (* 13. Dezember 1925)[1] ist ein US-amerikanischer Computer-Ingenieur und Informatiker.

Freeman studierte an der Union University in New York mit dem Bachelor-Abschluss 1946 und an der Columbia University mit dem Master-Abschluss 1948 und der Promotion 1956. Von 1948 bis 1958 war er Leiter der Abteilung Advanced Studies in Engineering bei der Sperry Corporation (damals Sperry Gyroscope) und 1959/60 war er dort Leiter der Datenverarbeitung. 1958/59 war er Gastprofessor am Massachusetts Institute of Technology. 1960 bis 1975 war er Professor für Elektrotechnik an der New York University, an der er 1968 bis 1973 der Fakultät vorstand. 1966/67 war er Gastprofessor an der ETH Zürich. 1975 bis 1985 war er Professor am Rensselaer Polytechnic Institute und ab 1985 an der Rutgers University. 1985 bis 1990 war er dort Direktor des Center for Computer Aids for Industrial Productivity.

1973 war er Gastprofessor an der Universität Pisa und 1982 an der Stanford University. Er war auch Gastprofessor am Technion.

Freeman baute bei Sperry 1953 den SPEEDAC-Computer. Später befasste er sich mit Computergraphik, Mustererkennung und Bildverarbeitung. In den 1980er Jahren war er ein Pionier bei der automatischen Platzierung von Marken auf Karten (Automatic Label Placement) und gründete die Firma MapText.

1999 erhielt er den Computer Pioneer Award der IEEE Computer Society. Er ist Fellow der IEEE und der Association for Computing Machinery und war Guggenheim Fellow. 1994 erhielt er den K. S. Fu Prize der International Association for Pattern Recognition.

Er ist seit 1955 verheiratet und hat drei Kinder.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lebensdaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004