Herbert Hörz

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Hörz bei einer Sitzung der Leibniz-Sozietät (2014)

Herbert Hörz (* 12. August 1933 in Stuttgart) ist ein deutscher marxistischer Philosoph und Wissenschaftshistoriker. Hörz hat sich besonders mit dem Verhältnis zwischen Philosophie und moderner Physik befasst.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Kindheit verbrachte Hörz bei Tante und Onkel in der Familie eines Schlossermeisters in Echterdingen am Stadtrand von Stuttgart, da seine Mutter alleinerziehend war. Hier wurde er 1940 auch eingeschult. Nach der Heirat seiner Mutter zog man um nach Erfurt, und er setzte hier ab 1941 seine Schulbesuche trotz der Kriegswirren kontinuierlich in einer Volksschule, Hauptschule, Grundschule, einem Gymnasium und schließlich von 1948 bis 1952 in der Lessing-Oberschule fort (heute Lessingschule als Realschule), wo er sein Abitur mit gutem Erfolg nach 12 Jahren Schulzeit ablegte. Er zeichnete sich durch großen Lesehunger aus, der ihn zeitlebens nicht verlassen hat. In den letzten Jahren seiner Oberschulzeit beschäftigten ihn auch philosophische Schriften, insbesondere zum dialektischen Materialismus, woraus sich sein Studienwunsch entwickelte.

Hörz wurde 1949 Mitglied der SED und studierte ab 1952 Philosophie und Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Als dann 1953 sein Professor Georg Klaus an die Humboldt-Universität nach Berlin umberufen wurde und die Leitung des Instituts für Philosophie übernahm, wechselte er ebenfalls dorthin. Sein Examen bestand er 1956 nach vierjährigem Studium „Mit Auszeichnung“. Im Jahre 1960 promovierte er bei Klaus Zweiling an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) mit „summa cum laude“ mit der Schrift Zur philosophischen Bedeutung der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelationen. Die mündliche Prüfung zur Promotion legte er in den Fächern Philosophie und Physik ab. 1962 habilitierte er sich an der HUB mit einer Schrift über Philosophie und Quantenmechanik.

Parallel dazu bekleidete er die entsprechenden Positionen an der Universität: Ab 1956 war er zunächst Assistent, 1957 Aspirant, 1959 wurde er zum Oberassistenten ernannt. Nach seiner Habilitation wurde Hörz 1962 als Hochschuldozent und 1965 zum Professor mit Lehrauftrag für philosophische Probleme der Naturwissenschaften an der Humboldt-Universität berufen. Im Jahr 1968 erfolgte seine Berufung zum ordentlichen Professor.

Hörz war maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung des Lehrstuhls „Philosophische Probleme der Naturwissenschaften“ am Philosophischen Institut der HUB beteiligt, der 1959 gegründet wurde und unter der Leitung von Hermann Ley stand, dessen Stellvertreter Hörz war. Als Ley das Amt des Institutsdirektors übernahm, war er auch dort dessen Stellvertreter. Er war zugleich Mitglied der Leitung der Sektion Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der DDR und verantwortlich für die Koordinierung der Forschungsarbeit zu philosophischen Fragen der Wissenschaften. Nach 1972 übernahm diese Aufgabe der Problemrat „Philosophie-Wissenschaften“ im „Rat für marxistisch-leninistische Philosophie“, den er gründete und bis 1990 selbst leitete.

In der Wissenschaftsverwaltung der Humboldt-Universität bekleidete Hörz ebenfalls mehrere Ämter: so war er unter anderem 1966 Prodekan und 1967/68 Dekan der Philosophischen Fakultät, von 1968 bis 1972 war er Gründungsdirektor der Sektion Philosophie.

Hörz wechselte 1972 zur Akademie der Wissenschaften der DDR und war hier bis 1989 als Leiter des Bereiches Philosophische Fragen der Wissenschaftsentwicklung am Zentralinstitut für Philosophie (Direktor: Manfred Buhr). 1990 wurde er zum Vizepräsidenten für Plenum und Klassen der Akademie der Wissenschaften der DDR gewählt. Nach der Auflösung der Akademie der Wissenschaften der DDR führte er mit Akademiemitgliedern die Arbeit als „Mitglieder und Freunde der Leibniz-Akademie“ weiter. 1993 wurde der privatrechtliche Verein Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin gegründet.

Nach der Wende und friedlichen Revolution in der DDR war Hörz zwischen 1993 und 1995 Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und dort mit der Edition der Schriften Hermann von Helmholtz befasst.

Hörz ist seit 1954 mit der Philosophin Helga E. Hörz verheiratet, das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder und sieben Enkel.

Philosoph und Wissenschaftshistoriker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörz hat sich in seinen wissenschaftsphilosophischen und wissenschaftshistorischen Arbeiten mit dem Verhältnis von Wissenschaft, Weltanschauung und Philosophie im historischen und aktuellen Kontext befasst.[1] Für die Gegenwart konstatiert er ein situatives und theoretisches Utopie-Defizit, das überwindbar ist, wobei regressive, stagnative und progressive Lösungen auch für globale Probleme existieren, denen er viele Analysen gewidmet hat.[2]

Philosophie ist für Hörz zugleich Welterklärung, Heuristik und weltanschauliche Lebenshilfe.[3] Sie hat einen Doppelcharakter: Als Wissenschaft bedient sie sich wissenschaftlicher Methoden, die sich um die Eckpunkte der mathematisch-logischen, der experimentellen und der historischen Methode gruppieren. Als Weltanschauung beantwortet sie Fragen nach dem Ursprung und der Entwicklung der Welt, nach der Stellung der Menschen in der Welt, nach dem Sinn des Lebens und dem Charakter der gesellschaftlichen Entwicklung. Den Marxismus schätzt er wegen seiner kritischen Methodologie und seiner humanen Vision und sieht ihn als Erbe und Bewahrer fortschrittlichen Gedankenguts der Vergangenheit und Gegenwart. Er tritt für ein Bündnis aller Humanisten ein, unabhängig von Weltanschauung, Religion, Ethnie und Geschlecht.

Humanismus bedeutet für Hörz Programm zur Befreiung der Menschen aus Not, Unterdrückung und Ausbeutung mit der Zielstellung einer Assoziation freier Individuen mit sozialer Gerechtigkeit und ökologisch verträglichem Verhalten, und damit zugleich Anforderungsstrategie und Bewertungskriterium für die humane Zukunftsgestaltung, auch für Wissenschaft und Technik.[4] Dafür formuliert er Humankriterien und Humangebote. Diese sieht er zugleich als eine Grundlage für eine zeitgemäße Ethik der Neomoderne, deren Grundzüge er zusammen mit seiner Frau Helga E. Hörz formuliert hat.[5]

In der Philosophie differenziert Hörz zwischen Grundaussagen als Antwort auf die genannten weltanschaulichen Fragen.[6] Sie sind für einen „Ismus“ gesetzte Axiome, die auf Evidenz, Erfahrungen oder Glauben basieren und in ihrer Allgemeinheit nicht beweis- oder widerlegbar sind.[7] Präzisierte philosophische Auffassungen mit dem Wissen einer Zeit sind nach seiner Ansicht zu korrigieren, wenn sie sich als überholt erweisen. Mit der Aufstellung philosophischer Hypothesen als mögliche zukünftige Beiträge der Wissenschaften zur Präzisierung philosophischer Aussagen und als Hinweis auf zu lösende Probleme mit Vorschlägen zu ihrer Lösung wird Philosophie ihrer heuristischen Rolle als Gedankenprovokation gerecht.

Die materialistische Dialektik sieht Hörz als aktuelles Denkinstrument zur Gestaltung der Zukunft.[8] Als Teiltheorie arbeitete er den dialektischen Determinismus mit der statistischen Gesetzeskonzeption aus,[9] präzisierte die philosophische Entwicklungstheorie und untersuchte Makro-, Meso- und Mikrozyklen.[10] Über seine damit verbundene Philosophie der Zeit als Zyklentheorie hatte er fruchtbare Debatten mit dem Vater der Chronobiologie Franz Halberg.[11]

Als Wissenschaftshistoriker hat er sich vor allem mit seinen Arbeiten zu Physikern des 20. Jahrhunderts, wie Werner Heisenberg, mit dem er einen persönlichen Briefwechsel hatte, und seinen Helmholtz-Studien ausgewiesen.[12] Die Edition bisher unbekannter Briefe von Hermann von Helmholtz (1821–1894) mit Physiologen, Geisteswissenschaftlern und Künstlern sieht er als Brückenschlag zwischen den zwei Kulturen.[13] Naturphilosophie als Heuristik wird von ihm durch die Zusammenarbeit von Helmholtz und Lord Kelvin belegt.[14] Von Ruprecht von Siemens, Urenkel von Helmholtz, erhielt er dessen Abituraufsatz zu Lessings Nathan der Weise, um ihn publizistisch auszuwerten.

Seine dialektische Theorie der Wissenschaftsentwicklung umfasst den Wandel von Wissenschaftstypen von der Herausbildung der Wissenschaft über den Typ des Zunfthandwerks und der autarken Landwirtschaft und den der industriellen Revolution bis zur dialektischen Negation der Negation im Typ der wissenschaftlich-technischen Revolution.[15] In vielen Arbeiten wird dieser konkret charakterisiert und die Herausforderungen an Philosophie,[16] Wissenschaft und Gesellschaft bestimmt. Wissenschaft als rationale Aneignung der Wirklichkeit bildet dabei ihre Funktionen als Produktiv-, Kultur- und Humankraft aus.[17]

Wichtig ist für Hörz das inter-, multi- und transdisziplinäre Herangehen an die Probleme, das er selbst durch viele Kontakte mit Vertretern sehr verschiedener Disziplinen und mit unterschiedlichen Erfahrungsträgern praktiziert.

Hörz hat zahlreiche Vorträge auf wissenschaftlichen Veranstaltungen im In- und Ausland gehalten, deren Durchführung er teilweise selbst angeregt und mitorganisiert hat. Seine wissenschaftlichen Publikationen spiegeln zugleich seine Teamarbeit wider und umfassen mehr als 700 Arbeiten, davon über 80 in Buchform, darunter mehr als 20 Monografien mit bis zu 5 Auflagen. Er hat Gutachten erarbeitet zu über 75 Dissertationen und Habilitationen, davon für zahlreiche eigene Doktoranden. Aus seinem akademischen Umfeld sind als Professoren hervorgegangen: Gerhard Banse, John Erpenbeck, Evelyn Dölling, Bernd Eichler, Nina Hager, Siegfried Paul und Ulrich Röseberg.

Gastprofessuren und Auslandsreisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörz war 1972 Gastprofessor in Moskau und in den Jahren 1995, 2001 und 2006 in Graz. Einladungen zu Vorträgen führten ihn in die USA, nach China, Japan und in Länder Ost- und Westeuropas.

Wissenschaftliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitglied im Editorial Board von Philosophy and Biology (Kanada, bis 1995)
  • Mitglied im Beirat der Zeitschrift für Wissenschaftsforschung, Graz
  • von 1979 bis 1991 Mitglied des Internationalen Vorbereitungskomitees für die jährlichen Tagungen der Wissenschaftsforscher Europas in Deutschlandsberg (Österreich).
  • Full member der European Academy of science, arts and literature.

Preise, Ehrungen und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der dialektische Determinismus in Natur und Gesellschaft. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1962, 2. Aufl. 1966, 3. Aufl. 1969, 4. Aufl. 1971, 5. Aufl. 1974.
  • Atome, Kausalität, Quantensprünge. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1964.
  • Werner Heisenberg und die Philosophie. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1966, 2. Aufl. 1968.
  • Physik und Weltanschauung. Urania-Verlag, Leipzig, Jena, Berlin 1968, 2. Aufl. 1971; Lizenzausgabe BRD: Verlag Hubert Freistühler, Schwerte/Ruhr 1971; tschechisch: Fyzika a Svêtový Názor, Horizont Verlag, Prag 1973, 3. Aufl. 1975.
  • Materiestruktur. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1971.
  • Marxistische Philosophie und Naturwissenschaften. Akademie-Verlag, Berlin 1974, 2. Aufl. 1976; russisch: Progress Verlag, Moskau 1982; Parallelausgabe: Pahl-Rugenstein, Köln 1974, ISBN 3-7609-0089-5.
  • Mensch contra Materie? Standpunkte des dialektischen Materialismus zur Bedeutung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für den Menschen. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Weltanschauung heute, Bd. 10, Berlin 1976.
  • Zufall – Eine philosophische Untersuchung. Akademie-Verlag, Berlin 1980.
  • Was kann Philosophie? Gedanken zu ihrer Wirksamkeit. Dietz Verlag, Berlin 1986, ISBN 3-320-00699-1.
  • Wissenschaft als Prozess. Akademie-Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-05-000600-5.
  • Philosophie der Zeit. Zeitverständnis in Geschichte und Gegenwart. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1989, 2. Aufl. 1990, ISBN 3-326-00465-6.
  • Selbstorganisation sozialer Systeme - ein Verhaltensmodell zum Freiheitsgewinn. LIT-Verlag, Münster; Hamburg 1993, ISBN 3-89473-972-X.
  • Physiologie und Kultur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Briefe an Hermann von Helmholtz. Basilisken-Presse, Marburg 1994, ISBN 3-925347-30-5.
  • Brückenschlag zwischen zwei Kulturen. Helmholtz in der Korrespondenz mit Geisteswissenschaftlern und Künstlern. Basilisken-Presse, Marburg 1997, ISBN 3-925347-44-5.
  • Naturphilosophie als Heuristik? Korrespondenz zwischen Hermann von Helmholtz und Lord Kelvin (William Thomson). Basilisken-Presse, Marburg 2000, ISBN 3-925347-56-9.
  • Lebenswenden. Vom Werden und Wirken eines Philosophen vor, in und nach der DDR. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2005, ISBN 3-89626-313-7.
  • Wahrheit, Glaube und Hoffnung. Philosophie als Brücke zwischen Wissenschaft und Weltanschauung. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89626-696-5.
  • Materialistische Dialektik. Aktuelles Denkinstrument zur Zukunftsgestaltung. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-89626-931-7.
  • Sind Kriege gesetzmäßig? Standpunkte, Hoffnungen, Handlungsorientierungen. Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik e.V., Reihe: Europäische Integration. Grundfragen der Theorie und Politik, Nr. 23, Berlin 2010.
  • Problemrat Philosophie-Wissenschaften. Erfahrungen bei der Koordinierung wissenschaftsphilosophischer Forschungen in der DDR. In: Herbert Hörz, Hubert Laitko (Hrsg.): Akademie und Universität in historischer und aktueller Sicht. Arbeitsteilungen, Konkurrenzen, Kooperationen. trafo Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2013, S. 159 – 209, ISBN 978-3-86464-005-6.
  • mit Helga E. Hörz: Ist Egoismus unmoralisch? Grundzüge einer neomodernen Ethik. trafo Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2013, ISBN 978-3-86464-038-4.
  • mit Helga E. Hörz: Transhumanismus. Ist der zukünftige Mensch ein Avatar? In: Welf Schröter (Hrsg.): Identität in der Virtualität. Einblicke in neue Arbeitswelten und »Industrie 4.0« - Beiträge zum 60. Geburtstag eines Netzwerkers. Talheimer Verlag, Mössingen 2014, S. 242–285.
  • Ersetzen Gehirne auf Nährlösungen den homo faber? - Visionen für eine zukünftige Informationsgesellschaft. In: Frank Fuchs-Kittowski; Werner Kriesel (Hrsg.): Informatik und Gesellschaft. Festschrift zum 80. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski. Peter Lang Internationaler Verlag der Wissenschaften, PL Academic Research, Frankfurt a. M.; Bern; Bruxelles; New York; Oxford; Warszawa; Wien 2016, ISBN 978-3-631-66719-4 (Print), E-ISBN 978-3-653-06277-9 (E-Book).
  • Ist Marxismus noch zeitgemäß? - Erfahrungen, Analysen, Standpunkte. trafo Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2016, ISBN 978-3-86464-106-0.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Banse, Siegfried Wollgast (Hrsg.): Philosophie und Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart. Festschrift zum 70. Geburtstag von Herbert Hörz. Abhandlungen der Leibniz-Sozietät, Band 13. trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2003, ISBN 3-89626-454-0.
  • Wissenschaftsphilosophie als interdisziplinäres Projekt; Kolloquium zum 70. Geburtstag von Herbert Hörz (am 25. September 2003). Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 64. trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2004.
  • Siegfried Wollgast: Gedankensplitter zu Sinn- und Sachwissenschaften. H. von Helmholtz und H. Hörz. Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 102. trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2009, S. 69–88.
  • Gerhard Banse: Wissenschaft und Humanismus. Annäherungen. Herbert Hörz zum 75. Geburtstag. Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 102. trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2009, S.89-110, ISBN 978-3-86153-561-4.
  • Christiane Lahusen: Zukunft am Ende. Autobiographische Sinnstiftungen von DDR-Geisteswissenschaftlern nach 1989 (= Histoire 52). Bielefeld 2013.
  • Ehrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von Herbert Hörz zum Thema “Mensch – Fortschritt – Humanismus”. Mit Beiträgen von Gerhard Banse: Laudatio: Herbert Hörz zum Achtzigsten; Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften; Werner Ebeling; John Erpenbeck; Erdmute Sommerfeld; Werner Naumann; Heinz Heikenroth; Herbert Hörz: Schlusswort: Philosophie als Aufklärung und Orientierungshilfe. Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 118. trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2014, S. 61–131 und 239-249, ISBN 978-3-89626-988-1.
  • Jan Wielgohs: Hörz, Herbert. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Hörz: Wahrheit, Glaube und Hoffnung. Philosophie als Brücke zwischen Wissenschaft und Weltanschauung. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89626-696-5.
  2. Herbert Hörz: Wie ist das Utopie-Defizit in Wissenschaft und Politik zu überwinden? - Erfahrungen und Konsequenzen. Berichte der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung für Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW), 23. Jg., Nr. 198, Januar 2013, S. 19–38.
  3. Herbert Hörz: Was kann Philosophie? Gedanken zu ihrer Wirksamkeit. Dietz Verlag, Berlin 1986, ISBN 3-320-00699-1. Aktuelles Vorwort von 2015: Philosophie als Welterklärung, Heuristik und Lebenshilfe.
  4. Herbert Hörz: Szenarios für ein zukünftiges Europa. In: Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW), Berichte, 17. Jg., Nr. 176/177, 2007, S. 94–113.
  5. Helga E. Hörz, Herbert Hörz: Ist Egoismus unmoralisch? Grundzüge einer neomodernen Ethik. trafo Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2013, S. 207-214, ISBN 978-3-86464-038-4.
  6. Herbert Hörz: Marxistische Philosophie und Naturwissenschaften. Akademie-Verlag, Berlin; Pahl-Rugenstein, Köln 1974, 2. Auflage 1976. Russisch: Progress Verlag, Moskau 1982. Aktuelles Vorwort von 2016: Philosophie: Welterklärung und Heuristik wissenschaftlicher Erkenntnis.
  7. Herbert Hörz: Ist Marxismus noch zeitgemäß? - Erfahrungen, Analysen, Standpunkte. trafo Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2016, Abschnitt II.5: Der Streit um Ismen, S. 75–79, ISBN 978-3-86464-106-0.
  8. Herbert Hörz: Materialistische Dialektik. Aktuelles Denkinstrument zur Zukunftsgestaltung. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-89626-931-7.
  9. Herbert Hörz: Der dialektische Determinismus in Natur und Gesellschaft. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1962, 2. Aufl. 1966, 3. Aufl. 1969, 4. Aufl. 1971, 5. Aufl. 1974. Aktuelles Vorwort von 2012
  10. Herbert Hörz: Triebkräfte und Tendenzen gegenwärtiger Gesellschaftsentwicklung. In: Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW), Berichte, 17. Jg., Nr. 174/175, 2007, S. 90-111.
  11. Herbert Hörz: Philosophie der Zeit. Zeitverständnis in Geschichte und Gegenwart. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1989, 2. Aufl. 1990, ISBN 3-326-00465-6. Aktuelles Vorwort von 2013
  12. Herbert Hörz: Physiologie und Kultur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Briefe an Hermann von Helmholtz. Basilisken-Presse, Marburg 1994, ISBN 3-925347-30-5.
  13. Herbert Hörz: Brückenschlag zwischen zwei Kulturen. Helmholtz in der Korrespondenz mit Geisteswissenschaftlern und Künstlern. Basilisken-Presse, Marburg 1997, ISBN 3-925347-44-5.
  14. Herbert Hörz: Naturphilosophie als Heuristik? Korrespondenz zwischen Hermann von Helmholtz und Lord Kelvin (William Thomson). Basilisken-Presse, Marburg 2000, ISBN 3-925347-56-9.
  15. Herbert Hörz: Wissenschaftsentwicklung als zyklischer Typenwandel – Grundlagen einer dialektischen Theorie. In: P. v. Hoyningen-Huene, G. Hirsch (Hrsg.): Wozu Wissenschaftsphilosophie? Positionen und Fragen zur gegenwärtigen Wissenschaftsphilosophie. Walter de Gruyter, Berlin; New York 1988, S. 227–251.
  16. Herbert Hörz: Gibt es einen neuen Wissenschaftstyp der wissenschaftlich-technischen Revolution? In: Zeitschrift für Wissenschaftsforschung, Wien, 3 (1986) SN 3, S. 25–34.
  17. Herbert Hörz: Wissenschaft als Prozess. Akademie-Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-05-000600-5. Aktuelles Vorwort von 2013