Herbert Knaup

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Herbert Knaup, 2014
Herbert Knaup bei der Berlinale 2009

Herbert Knaup (* 23. März 1956 in Sonthofen, Landkreis Oberallgäu) ist ein deutscher Schauspieler.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbert Knaup wuchs im Allgäu als Sohn eines Musikers auf, der auch zeitweise als Begleitmusiker von Lale Andersen tätig war. Seine Schwester Renate (* 1948) ist seit 1968 Sängerin der Band Amon Düül, während sein Bruder Karl (* 1950) ebenfalls Schauspieler ist.

Er war in den 1970er Jahren mit dem Model und der späteren Fotografin Ellen von Unwerth liiert, lebte zwischen 1993 und 2001 mit der Schauspielerin Natalia Wörner zusammen und ist seit 2006 mit Christiane Lehrmann verheiratet. Herbert Knaup hat zwei Söhne und lebt in Berlin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Schulabschluss (mittlere Reife) absolvierte er seinen Wehrdienst und ging dann nach München, wo er die renommierte Otto-Falckenberg-Schauspielschule besuchte. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler machte Knaup ein einjähriges Praktikum an den Münchner Kammerspielen. Ab 1978 wurde er von zahlreichen Bühnen überall im Land engagiert, unter anderem spielte er in Heidelberg, Basel, Bremen, Wien und Köln, und lieferte noch im gleichen Jahr mit Coda sein Filmdebüt.

Knaup ist Mitinitiator des im April 2006 gegründeten Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2007 existiert die Band Neffen und Knaup, die aus Herbert Knaup und seinen beiden Neffen Maurus und Magnus Fleischmann besteht.[1] Zeitgleich zur Veröffentlichung des Albums begannen sie eine Tour durch Deutschland.

Aufgenommen wurden die Lieder in Knaups Privatstudio in Erlbach, Gemeinde Weichs, im Landkreis Dachau. Die CD wurde von dem Plattenlabel Knaup Records herausgegeben, das Knaup selbst gegründet hatte. Es handelt sich nicht um ein dauerhaftes Projekt, da die beiden Neffen in den USA leben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herbert Knaup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/-/id=1895042/nid=1895042/did=2187302/1qwqr0k/index.html (Unter dem Bild anklicken)