Herbert Rosendorfer

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Herbert Rosendorfer (* 19. Februar 1934 in Bozen, Südtirol; † 20. September 2012 ebenda[1]) war ein deutscher Jurist und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Herbert Rosendorfer wurde 1934 im Bozener Stadtviertel Gries geboren. Von 1939 bis 1943 lebte er in München. Er wurde 1943 wegen des Krieges nach Kitzbühel evakuiert und kam 1948 nach München zurück. Dort studierte er nach dem Abitur ein Jahr Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste, ab 1954 aber Rechtswissenschaften an der Universität München. 1963 legte er das Zweite Staatsexamen ab und arbeitete ab 1965 als Gerichtsassessor und Staatsanwalt in Bayreuth. 1967 wurde er Amtsrichter in München. Ab 1993 war er Richter am Oberlandesgericht Naumburg. 1990 wurde er von der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Honorarprofessor für Bayerische Literaturgeschichte ernannt. Seit seiner Pensionierung 1997 lebte er in Eppan in Südtirol.

Herbert Rosendorfer hat ein äußerst umfangreiches Opus geschaffen, das neben Romanen und Erzählungen auch Theaterstücke, Fernsehspiele, historische Werke, Abhandlungen zur Musik, Reiseführer, Libretti sowie Kompositionen und Gemälde (vorwiegend Zeichnungen und Aquarelle[2]) umfasst. Seine Texte sind zum großen Teil der phantastischen Literatur zuzurechnen. Er beherrschte auch die realistische und historische Erzählung, die bei ihm häufig satirische bis groteske Züge trägt. So erfand er zum Beispiel – gemeinsam mit dem Pianisten Karl Betz von der Universität Würzburg – den Komponisten Otto Jägermeier, der Eingang in verschiedene Musiklexika fand.[3] In seinem Roman Ein Liebhaber ungerader Zahlen spielt er mit der Figur des Schriftstellers Florious Fenix (der unübersehbare Parallelen zu J. D. Salinger aufweist) und dessen seit 1965 betriebener Verweigerung des Literaturbetriebs. Seine juristische Ausbildung und seine Erfahrungen in juristischen Berufen zeigen sich in Werken wie Ballmanns Leiden oder Lehrbuch für Konkursrecht und Die Donnerstage des Oberstaatsanwalts, die den juristischen Alltag mit satirischen Seitenhieben beschreiben.

Mit seinem Bühnenverleger Per H. Lauke vom Ahn & Simrock Bühnen- und Musikverlag verband ihn eine jahrelange Freundschaft, in deren Verlauf er Werke schrieb wie „Die Kellnerin Anni“, „Die Hexe von Schongau“, „Oh Tirol oder Der Letzte auf der Säule“, „Vorstadtminiaturen“, das Auftragswerk des Theaters Augsburg „Zeit zu reden, Zeit zu schweigen – Szenen aus den letzten Jahren des Pater Rupert Mayer“ und „Dem Manne kann geholfen werden“ (Trauerspiel nach Schillers „Die Räuber“). In den letzten Jahren schrieb Rosendorfer weitere Stücke wie „Der Kaufmann von Theresienstadt“, „Die Hexe von Kurtatsch“ und „Affenparade“. Rosendorfer übertrug dem Verlag die Musical-Rechte an seinem Bestseller „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Der Verlag will diese Idee in seinem Sinne weiterverfolgen. Er war Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Am 20. September 2012 starb Rosendorfer im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit.

Das Grab Herbert Rosendorfers in Bozen-Gries im Juli 2013

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

Rosendorfer war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Er erhielt u.a. 1977 den Tukan-Preis,1991 den Ernst-Hoferichter-Preis, 1992 den Oberbayerischen Kulturpreis, 1999 den Jean-Paul-Preis, 2000 den Deutschen Fantasypreis, 2005 den Literaturpreis der Stadt München und 2010 für sein Lebenswerk die Corine (Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk): Ministerpräsident Horst Seehofer ehrte den Preisträger als Dichter mit hohem literarischen Anspruch, großem Unterhaltungswert „und etwas, worauf wir in Bayern besonders großen Wert legen, obwohl es nicht immer verstanden wird: einer feinen Ironie“.

Rosendorfer war Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse (seit 2000), des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse und des Bayerischen Verdienstordens (seit 2004).

Werke[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Die Glasglocke, Zürich 1966
  • Oberbayern, östlicher Teil, Köln 1967
  • Bayreuth für Anfänger, Zürich 1969 (unter dem Pseudonym Vibber Tøgesen)
  • Der Ruinenbaumeister, Zürich 1969
  • Der stillgelegte Mensch, Zürich 1970
  • Scheiblgrieß, Zürich 1970
  • Die Legende vom heiligen Amyntias von Segesta, der die Versuchung überwunden hatte, Berlin 1970 (zusammen mit Peter Schwandt)
  • Aechtes Münchner Olympiabuch. Eine Einführung in das Wesen der Olympiastadt und den Geist ihrer Bewohner, einschließlich der Beschreibung aller bayrischen Sportarten, die bei den Olympischen Spielen fehlen. Mit Zeichnungen von JOB (Johannes Behler). Im Anhang: Kleine Wortkunde von Ludwig Merkle, München 1971
  • Über das Küssen der Erde. Frühe Schriften zu Politik und Kunst, Zürich 1971
  • Deutsche Suite, Zürich 1972
  • Herbstliche Verwandlungen, München 1972
  • Großes Solo für Anton, Zürich 1976
  • Skaumo, Zürich 1976
  • Stephanie und das vorige Leben, Hamburg 1977
  • Der Prinz von Homburg oder Der Landgraf mit dem silbernen Bein, München 1978
  • Eichkatzelried. Geschichten aus Kindheit und Jugend, München 1979
  • Das Messingherz oder Die kurzen Beine der Wahrheit, München 1979
  • Ball bei Thod, München 1980
  • Ballmanns Leiden oder Lehrbuch für Konkursrecht, München 1981
  • Vorstadt-Miniaturen, gefolgt von „Der Basilisk“, München 1982
  • Das Zwergenschloss und sieben andere Erzählungen, München 1982
  • Die Herberge zum irdischen Paradies. Ein Plädoyer für das unsterbliche Gasthaus von Herbert Rosendorfer mit vielen farbige Radierungen von Janosch, einem alpenländischen Festkalender von Benno Eisenburg, sowie einer zünftigen Wirtshausplatte von der Simon Geigenmusi, der Tiroler Kirchtagmusik und dem Zandter Viergesang, München 1982
  • Leben und Wirken von drei Dichter-Juristen, 1983 (NJW)
  • Steinbichler Geschichten, Salzburg [u.a.] 1983
  • Briefe in die chinesische Vergangenheit, München 1983
  • Der Traum des Intendanten. Gedanken zur Musik, München 1984
  • Königlich bayerisches Sportbrevier, München 1984 (zusammen mit Ludwig Merkle, Neuauflage von Aechtes Münchner Olympiabuch)
  • Merkwürdige Begebenheiten, Weilheim 1984
  • Herkulesbad. Eine österreichische Geschichte, München 1985
  • Die Frau seines Lebens und andere Geschichten, München 1985
  • Vier Jahreszeiten im Yrwental. Vier Berichte, München 1986
  • Die bayerische Götterdämmerung. König Ludwig II. von Bayern und die echte Wahrheit über das Neuschwanstein-Komplott, München 1986 (mit Jean-Marie Bottequin)
  • Das Gespenst der Krokodile und Über das Küssen der Erde, München 1987
  • … ich geh zu Fuß nach Bozen und andere persönliche Geschichten, München 1988
  • Die Nacht der Amazonen, Köln 1989
  • Don Ottavio erinnert sich. Unterhaltungen über die richtige Musik, Kassel [u.a.] 1989
  • Der Bettler vor dem Café Hippodrom, 1990
  • Die angebliche Adoption des Augustus durch Cäsar, Stuttgart 1990
  • Rom. Eine Einladung, Köln 1990
  • Mitteilungen aus dem poetischen Chaos. Römische Geschichten, Köln 1991
  • Die goldenen Heiligen oder Columbus entdeckt Europa, Köln 1992
  • Vatikanische und andere Idyllen, Bozen 1992
  • Rom, München 1993
  • Venedig. Eine Einladung, Köln 1993
  • Die Erfindung des SommerWinters. Neue Erzählungen, Gedichte, Glossen und Aufsätze, München 1994
  • Große Prosa, München 1994
  • Ein Liebhaber ungerader Zahlen. Eine Zeitspanne, Köln 1994
  • Absterbende Gemütlichkeit. Zwölf Geschichten aus der Mitte der Welt, Köln 1996
  • Das selbstfahrende Bett. Eine Sternfahrt, Köln 1996
  • Die große Umwendung. Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit, Köln 1997
  • Aus der Pfanne des Weltgeistes, Bozen 1997
  • Ungeplante Abgänge. Zwei neue Geschichten aus der Mitte der Welt, Köln 1998
  • Autobiographisches. Kindheit in Kitzbühel und andere erinnernde Geschichten, München 1998
  • Die junge Maria Stuart, Stuttgart 1998
  • Der Rembrandt-Verbesserer, München 1998
  • Deutsche Geschichte. Ein Versuch, (6 Bände) München:
    1. Von den Anfängen bis zum Wormser Konkordat, 1998
    2. Von der Stauferzeit bis zu König Wenzel dem Faulen, 2001
    3. Vom Morgendämmern der Neuzeit bis zu den Bauernkriegen, 2002
    4. Der Dreißigjährige Krieg, 2004
    5. Das Jahrhundert des Prinzen Eugen, 2006
    6. Friedrich der Große, Maria Theresia und das Ende des Alten Reiches, 2010
  • Kirchenführer Rom, Berlin 1999
  • Die Schönschreibübungen des Gilbert Hasdrubal Koch, Köln 1999
  • Der China-Schmitt, Köln 1999
  • Die besten Geschichten, München 1999
  • Familiengeschichten, München [u.a.] 1999
  • Zwei Scherzos, Stuttgart 2000
  • Die Erscheinung im Weißen Hotel. Unheimliche Geschichten zu unheimlichen Bildern, Köln 2000 (mit Fabius von Gugel)
  • O sole mio oder Warum die Drei Tenöre immer noch singen, Zürich 2000 (mit Luis Murschetz)
  • Fiederer und Rosendorfer im Orphée, Regensburg 2000 (mit Georg Fiederer)
  • Kadon, ehemaliger Gott, Köln 2001
  • Die Schönen des Waldes, München 2001
  • Gemalte Post, München 2001 (zusammen mit C. A. Wasserburger und Alois Martin)
  • Die Kellnerin Anni, München 2002 (auch als Hörbuch)
  • Annäherung an die Wahrheit. Dreizehn Versuche, die Zeit und die Welt oder zumindest einige Teile davon zu verstehen, Brixen 2002
  • Salzburg für Anfänger, München 2003
  • Die Gespensterrepublik oder Drei Tage auf dem Heiligen Berg Athos, Bozen 2003
  • Die Donnerstage des Oberstaatsanwalts, München 2004
  • Der Hilfskoch oder wie ich beinahe Schriftsteller wurde, München 2005
  • Amadeus und Pauline. Eine magische Reise mit W. A. Mozart, München 2006 (zusammen mit Julia Andreae und Iris Wolfermann)
  • Monolog in Schwarz und andere dunkle Erzählungen, München 2007
  • Richard Wagner für Fortgeschrittene, München 2008
  • Kirchenführer Venedig, Leipzig 2008
  • Der Gnadenbrotbäcker. Das Bilderbuch der Unberufe, Wien, Bozen 2009 (mit Kay Voigtmann)
  • Der Mann mit den goldenen Ohren. Ein Italienroman, Köln 2009
  • Richard Wagner, der fröhliche Heide. oder Die Aufhebung der dramatischen Zentralperspektive, Stuttgart 2009
  • Musikfeuilletons, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1997
  • Letzte Mahlzeiten. Die Aufzeichnungen des königlich bayrischen Henkers Bartholomäus Ratzenhammer, Wien 2010 (mit Herbert Hintner)
  • Neue Lieder, schlichte Weisen, Innsbruck 2010 (hrg. von Martin Kolozs)
  • Lunarda. Roman. Innsbruck Univ. Press, Innsbruck 2011. ISBN 978-3-902719-91-1. Zusammen mit Selma Mahlknecht
  • Der Meister Roman. Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann, 2011 ISBN 978-3-570-58030-1
  • Sotto voce. Bemerkungen zur Musik, Ruhpolding 2012
  • Huturm. Nachrichten aus der Tiefe der Provinz Wien, Bozen 2012.
  • Die Kaktusfrau, Erzählungen. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2012, ISBN 978-3-462-04473-7.
  • Finsternis, Bäuerliches Trauerspiel in zwei Akten. Wien, Bozen 2013
  • Martha. Von einem schadhaften Leben, Roman. Langen-Müller, München 2014
  • Gesammelte Werke, München
    • Bd. 1. Das Messingherz oder die kurzen Beine der Wahrheit, 1988
    • Bd. 2. Skaumo. Schelmenlied, 1989
    • Bd. 3. Der Prinz von Homburg, 1989
    • Bd. 4. Deutsche Suite, 1992
    • Bd. 5. Der Ruinenbaumeister, 1992

Theaterstücke[Bearbeiten]

  • Affenparade 33 Dialoge zur Zeitgeschichte, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, Hamburg 2010
  • AffenzuckerStück in einem Akt, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 2000
  • Der Basilisk Stück in fünf Bildern, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1982
  • Die Bengalische Rolle Komödie in fünf Akten, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1985
  • Bildschirmblähung Szene, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1989
  • B. oder Eine Ameise als Königin von England Stück in einem Akt, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1989
  • Brangäne oder Hochzeitsnacht in Stellvertretung Trauerspiel in dreizehn Szenen und einem Epilog, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München
  • Briefe in die Chinesische Vergangenheit Bühnenrechte AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, Hamburg, 2010
  • m Manne kann geholfen werdenTrauerspiel in fünf Akten, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1980
  • Der Widerspenstigen bayrische Zähmung Komödie, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1989
  • Don Tristano und Donna Isotta oder Zwei Stunden sind oft mehr wert als vierLeitmotiv-Burleske in drei Akten, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1983
  • Duchessa Badhur Stück, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1999
  • Der ewige Wagner Stück, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1999
  • Fröhlicher Abend Volksstück in einem Akt, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1989
  • Der gestrandete Holländer oder An dem Fjord, da gibt’s koa Sünd’ Posse mit Gesang in drei Akten AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, Hamburg .2001
  • Die Elf Karten Stück, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, Hamburg 2009
  • Die Hexe von Kurtasch Historisches Volksstück in 12 Szenen AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, Hamburg, 2010
  • Die Hexe von Schongau Volksstück in drei Akten, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1991
  • Jupiters letztes Abenteuer (Rosendorfers Rom), Revue, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1997
  • Die Kellnerin Anni
    • Die Kellnerin Anni – Fünf Szenen für eine Dame, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1984
    • Zigarettenpause – Sechs Szenen für eine Dame, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1998
    • Neues Glück- Fünf Szenen für eine Dame, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1999
  • Der lästige UngarVolksstück in drei Akten, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1989
  • Die Madonna in der Buche oder Das Wunder von Küssnacht Ein volksnahes Drama in 13 Teilen, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1998
  • Mandragola Komödie in fünf Akten nach Machiavelli, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1985
  • Mein Name ist Urlappi Stück, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1989
  • Naumburger Historienspiele Stück, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1999
  • Der Neunhundertneunundneunzig-Sassa Theaterstück in einem Akt, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 2001
  • Oh Tyrol oder Der Letzte auf der Säule Monolog für einen Schauspieler, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1985
  • Die Papiere von gestern Schauspiel in drei Akten, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1982
  • Die politischen Hochzeiter oder Es bleibt alles in der Familie, Eine ländliche Komödie in fünf Akten, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1984
  • Rondo Mortale Stück in acht Teilen, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1996
  • Salomé Stück in einem Akt, Neuübersetzung und Bearbeitung nach Oskar Wilde, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, Hamburg 2002
  • Scheiblgriess Schauspiel in 17 Szenen, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1980
  • Die Subvention oder In welche Richtung schaut die Mona Lisa? Ein Stück für vier Schauspieler, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1991
  • Trau schau wem Komödie in neuen Szenen und zwei Zwischenszenen, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München
  • Der Untermieter Stück, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1983
  • Die Venezianer in Schongau Volksstück, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1996
  • Vorstadt-Miniaturen I AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1977/78
  • Vorstadt-Miniaturen II AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1978
  • Vorstadt-Miniaturen III AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1984/1989
  • Zeit zu reden, Zeit zu schweigen – Szenen aus den letzten Jahren des Pater Rupert Mayer Schauspiel in zwei Akten (19 Bildern), AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1984
  • Die Zwölf Apostel von Rohrdorf Stück AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München 1999, Uraufführung 1. Dezember 2005 im Benediktinergymnasium Ettal

Hörbücher[Bearbeiten]

Drehbücher[Bearbeiten]

  • Ein Fall für zwei (eine Episode)
    • Der Jäger als Hase, 1982
  • Der Alte (zwei Episoden)
    • Zeugenaussagen (23. Juni 1978)
    • Eine große Familie (2. November 1979)
  • Polizeiinspektion 1 (18 Episoden)
    • Und keine Kopeke weniger (1. September 1977)
    • Verfolgungswahn (22. Oktober 1977)
    • Die Reportage (29. Oktober 1977)
    • Die Referendarinnen (25. November 1978)
    • Aus wissenschaftlichen Gründen (9. Dezember 1978)
    • Ein Sack voll Brillanten (23. Dezember 1978)
    • Feueralarm (15. Januar 1980)
    • Das Denkrohr (12. Februar 1980)
    • Die unangenehme Sache mit Berndi (19. Februar 1980)
    • Der Mord (3. November 1981)
    • Der nächtliche Gast (8. Dezember 1981)
    • Rosenmontag (15. Dezember 1981)
    • Einrichtungshaus Franke (22. Dezember 1981)
    • Die Herrenkommode (14. Dezember 1982)
    • Die Möbel im Park (1. Februar 1983)
    • Zwangsräumung (9. Januar 1984)
    • Die Fortuna-Verkehrs-GmbH (22. Januar 1985)
    • Alles Glück dieser Erde (5. März 1985)
  • Tatort (vier Episoden)
  • Deckname Sacher Fernsehserie, AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag, München

Kompositionen[Bearbeiten]

  • Zwei Märsche opus 7 für Klavier zu vier Händen, München 1999
  • Momenti musicali opus 8a per flauto e pianoforte, München 2000
  • Momenti musicali opus 8b per oboe e pianoforte, München 2000
  • Ruhm und Ehre der Stadt Passau opus 9 für Oboe (Flöte), Klarinette in B und Fagott, München 2000
  • Zwei Gesänge op. 10 Nr. 1 und 2 für Mezzosopran und kleines Orchester, München 2000
  • Konzert D-Dur für Oboe und kleines Orchester op.14 „The Dog in the Window“ UA Nov.2008 Lingen/Ems

Bearbeitung fürs Musiktheater[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bruno Weder: Herbert Rosendorfer, München 1978
  • Françoise Sopha: Die Romanwelt des Dichters Herbert Rosendorfer, Stuttgart 1980
  • Françoise Borocco: Le grotesque dans l'oeuvre narrative de Herbert Rosendorfer, Berne [u.a.] 1989
  • Herbert Rosendorfer, München 1994
  • Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken, Frankfurt am Main [u.a.] 2003
  • Südtiroler Künstlerbund (Hrsg.), Florian Sonneck (Ed.): Erlogene Wahrheiten. Festschrift für Herbert Rosendorfer zum siebzigsten Geburtstag, Bozen 2004
  • Josef Blöchl: Musik bei Rosendorfer. Versuch einer Bibliographie, München 2005 (Privatdruck)
  • Edward Bialek, Jacek Rzeszotnik (Hrsg.): Briefe in die europäische Gegenwart. Festschrift für Herbert Rosendorfer zum siebzigsten Geburtstag, Wroclaw 2004
  • Josef Blöchl: Herbert Rosendorfer – eine Bibliographie, München 2006 (Privatdruck)
  • Delia Müller: Verstehen Sie Rosendorfer – eine Biographie, Innsbruck 2010
  • »Ich beginne, an der Nichtexistenz Gottes zu zweifeln …«. Letzte Gespräche. Herausgegeben von Julia Rosendorfer und Paul Sahner. München 2013, ISBN 978-3-7844-3332-5 (erscheint am 25. September 2013)

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Herbert Rosendorfer ist tot. Südtirol Online, 20. September 2012, abgerufen am 20. September 2012.
  2. Beispiele für das bildkünstlerische Schaffen Rosendorfers siehe http://kunstkontor-westnerwacht.de/hp334/HERBERT-ROSENDORFER.htm
  3. vgl. z. B. Hanns-Werner Heister, Walter-Wolfgang Sparrer: Otto Jägermeier, in: Komponisten der Gegenwart, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)