Herbert Vesely

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Herbert Vesely (* 31. März 1931 in Wien; † 13. Juli 2002 in München) war ein österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Sein Vater war Ballistiker und General. Nach der Matura im Jahre 1948 studierte Herbert Vesely fünf Semester Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Während dieser Zeit inszenierte er seine ersten kleinen Filme. Der Filmproduzent Hans Abich ermöglichte ihm die Produktion des Experimentalfilmes Nicht mehr fliehen aus dem Jahre 1955. Sein erster Spielfilm war 1961 Das Brot der frühen Jahre, eine Literaturverfilmung nach Heinrich Böll. Am 6. Juli 1962 hat er teilgenommen an der Bonner Bühne für sinnliche Wahrnehmung - KONZIL mit seinem Film „NICHT MEHR FLIEHEN“.

1962 unterzeichnete er zusammen mit anderen Autoren und Regisseuren das Oberhausener Manifest.

1982 wurde Herbert Vesely für sein Werk mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet.

Vesely war mit der Sängerin und Schauspielerin Dany Mann verheiratet.

Filmografie (als Regisseur)[Bearbeiten]

  • 1955: Nicht mehr fliehen (auch Drehbuch)
  • 1958: Autobahn (auch Produktion)
  • 1961: Folkwangschulen (auch Drehbuch)
  • 1961: Das Brot der frühen Jahre (auch Drehbuch)
  • 1962: Düsseldorf
  • 1963: Sie fanden ihren Weg
  • 1966: Ein Haus aus lauter Liebe (auch Drehbuch)
  • 1969: Deine Zärtlichkeiten
  • 1970: Das Bastardzeichen
  • 1972: Sternschnuppe (auch Drehbuch)
  • 1974: Münchner Geschichten (Serie, 3 Folgen)
  • 1974: Ulla oder Die Flucht in die schwarzen Wälder
  • 1975: Depressionen (auch Drehbuch)
  • 1976: Der kurze Brief zum langen Abschied (auch Drehbuch)
  • 1978: Die Ängste des Dr. Schenk
  • 1980: Wer anderen eine Grube gräbt
  • 1980: Egon Schiele – Exzesse (auch Drehbuch und Co-Produktion)
  • 1983: Der Platzanweiser (Schauspieler)
  • 1987: Plaza Real (auch Drehbuch)

Weblinks[Bearbeiten]