Herbst-Seidelbast

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Herbst-Seidelbast
Herbst-Seidelbast (Daphne gnidium)

Herbst-Seidelbast (Daphne gnidium)

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae)
Gattung: Seidelbast (Daphne)
Art: Herbst-Seidelbast
Wissenschaftlicher Name
Daphne gnidium
L.
Beeren

Der Herbst-Seidelbast (Daphne gnidium) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast (Daphne) und gehört zur Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Herbst-Seidelbast ist ein immergrüner Strauch mit lanzettlichen bis verkehrt-lanzettförmigen nach oben gerichteten Blättern, der eine Wuchshöhe von etwa 40 bis 150 cm erreicht. Während er im oberen Bereich reich beblättert ist, ist er im unteren Bereich beinahe kahl. Er blüht August bis Oktober mit weißen Blüten und bildet rote Beeren. Wie viele Seidelbaste ist auch er stark giftig. Seine Samen wurden früher als schlechte und überschüssige Körpersäfte abführendes Heilmittel[1][2] benutzt.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daphne gnidium kommt im westlichen Mittelmeerraum in Pinienwälder, Macchie und Garigue in Höhenlagen von Meeresniveau bis 1000 Meter vor. Der griechisch-lateinische Pflanzenname („gnidium“) bezieht sich auf die kleinasiatische Stadt Knidos (kókkos knídios: Knidische Beere).[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herbst-Seidelbast – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Constantinus Africanus: De gradibus quos vocant simplicium liber. In: Constantini Africani post Hippocratem et Galenum ... Heinrich Petri, Basel 1536, S. 342–387; hier: S. 364
  2. Gerhard Bahn (Hrsg.): Das Lexicon plantarum (Handschrift 604 der Münchener Universitätsbibliothek): Ein Vorläufer der deutschen Kräuterbuchinkunabeln. Teil II, Würzburg 1941 (= Texte und Untersuchungen zur Geschichte der Naturwissenschaften, 3), S. 42
  3. Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen, Basel und Stuttgart 1976, S. 181 f.