Herbstein

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Herbstein
Herbstein
Deutschlandkarte, Position der Stadt Herbstein hervorgehoben
Koordinaten: 50° 34′ N, 9° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Vogelsbergkreis
Höhe: 461 m ü. NHN
Fläche: 79,98 km²
Einwohner: 4698 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36358
Vorwahlen: 06643, 06647
Kfz-Kennzeichen: VB
Gemeindeschlüssel: 06 5 35 008
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 7
36358 Herbstein
Webpräsenz: www.herbstein.de
Bürgermeister: Bernhard Ziegler (parteilos)
Lage der Stadt Herbstein im Vogelsbergkreis
Antrifttal Alsfeld Grebenau Schlitz (Vogelsbergkreis) Kirtorf Homberg (Ohm) Mücke (Hessen) Gemünden (Felda) Romrod Schwalmtal (Hessen) Lauterbach (Hessen) Wartenberg (Hessen) Feldatal Lautertal (Vogelsberg) Ulrichstein Herbstein Schotten (Stadt) Grebenhain Freiensteinau Landkreis Marburg-Biedenkopf Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Fulda Wetteraukreis Main-Kinzig-KreisKarte
Über dieses Bild

Herbstein ist eine Stadt im Vogelsbergkreis in Mittelhessen, Deutschland. Seit 1962 ist die Stadt ein anerkannter Luftkurort, und seit 2000 zusätzlich ein staatlich anerkanntes Heilbad[2] mit – nach eigenen Angaben – Hessens höchster Heilquelle.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbstein liegt auf einem ehemaligen Vulkankegel an der Ostabdeckung des Vogelsbergs. Die Kernstadt liegt an der Deutschen Märchenstraße, die von Hanau nach Bremen führt. Die Großgemeinde liegt im Naturpark Hoher Vogelsberg. Ihr niedrigster geografischer Punkt befindet sich auf 270 m über NN im Bereich Stockhausen, die höchste Erhebung bildet der Geiselstein im Oberwald mit 720 m. Herbstein grenzt im Norden an die Gemeinde Lautertal, die Kreisstadt Lauterbach und die Gemeinde Wartenberg, im Osten an die Gemeinden Großenlüder und Hosenfeld (beide Landkreis Fulda), im Süden an die Gemeinde Grebenhain, sowie im Westen an die Stadt Schotten. Die Kommune besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Altenschlirf, Lanzenhain, Schlechtenwegen, Steinfurt, Rixfeld, Schadges und Stockhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Herbstein (Herbstain) auf einer Kartes des Hochstifts Fulda von 1574
Herbstein 1849
Fachwerkrathaus mit Jakobusbrunnen auf dem verkehrsberuhigten Marktplatz

Herbstein wurde im Jahre 1011 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda als „Heribrahteshusun“ erstmals erwähnt. Als „Villa“ bezeichnet, war es Grenzdorf des Fuldaer Klosters. Im Jahre 1262 erhielt der Ort das Stadtrecht, 1545 das Marktrecht und 1722 einen Viehmarkt. 1258–1271 wurde die heute noch erhaltene (und in jüngerer Zeit restaurierte) Stadtmauer errichtet. Sie hat drei Wehrtürme und ist heute an drei Stellen begehbar. Sie war ursprünglich 800 Meter lang und hat eine Wandstärke von 1,40 Meter. Das Mauerwerk besteht aus Basaltmaterial. Durch die Stadtmauer erhielt die weithin sichtbar, auf einer Anhöhe liegende Ansiedlung mit ihrer ausgeprägten ringförmigen Straßenanlage, die die Stadtpfarrkirche wie eine Wagenburg umgibt, ihre heute noch sichtbare wehrhafte Gestalt. Zur Finanzierung dieser Befestigung musste die Abtei Fulda Besitztümer im Gebiet des Stifts Hameln verkaufen. Innerhalb der Ringmauer befand sich eine östlich des heutigen Marktplatzes errichtete Burg, die 1642 zerstört wurde. Nähere Hinweise auf sie fehlen, abgesehen von dem unterirdischen Gewölbekeller, den man mit ihr in Verbindung bringt. Bis 1802 gehörte die Stadt – als katholische Enklave im evangelischen Riedeselsches Junkerland – zur Fürstabtei Fulda. Es folgte eine kurze Zeit wechselnder Herrschaften, bis Herbstein 1810 zum Großherzogtum Hessen kam. Dort war es seit 1821 kurzzeitig Sitz des Landratsbezirkes Herbstein. Von 1853/54 bis 1968 gab es ein Amtsgericht in der Stadt. 1907 zerstörte ein großflächiger Brand 64 Gebäude in der Innenstadt. Das daraufhin 1910 neu-errichtete Rathaus ist ein markanter Fachwerkbau mit reichen Fachwerkverzierungen. Das Stadtwirtshaus im Westflügel ist seit 1919 in Privatbesitz. Daneben befindet sich das einstige Amtshaus des Stadtschultheißen, der bis 1802 offizieller Vertreter der Fürstabtei Fulda in der Stadt war. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude beherbergt heute die Stadt-Apotheke.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform wurden sieben ehemals selbständige Gemeinden mit weit überwiegend evangelischer Bevölkerung in die katholisch geprägte Stadt Herbstein eingegliedert. Es handelt sich um die Dörfer Altenschlirf, Lanzenhain, Schlechtenwegen und Steinfurt, die mit Wirkung vom 31. Dezember 1971, sowie um Rixfeld, Schadges und Stockhausen, die am 1. August 1972 eingemeindet wurden.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[4] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[5][6]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
   
Von 23 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 43,3 10 38,3 9 38,2 12 43,5 13
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,3 7 31,2 7 27,4 8 31,0 10
FW Freie Wähler 26,4 6 30,6 7 34,5 11 25,6 8
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 58,1 53,3 49,7 56,2

Ortsvorsteher von Herbstein ist Martin Ruhl (Stand 2016).

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Herbstein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zur belgischen Gemeinde Oelegem (heute Teil der Gemeinde Ranst bei Antwerpen) seit 1968 und zur Stadt Hévíz in Ungarn seit 1995.

Der auf einer Bergkuppe gelegene Hauptort, Ansicht von Osten

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche St. Jakobus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche St. Jakobus

Die Bevölkerung Herbsteins ist weit überwiegend katholisch, weil es jahrhundertelang zum Fürstbistum Fulda gehörte. Die katholische Kirche St. Jakobus in Herbstein bildet den Mittelpunkt der Stadtanlage. Die Pfarrkirche ist ein dreischiffiger, in der Höhe gedrückter Hallenbau um 1500. Beiderseits des Westturms und zu beiden Seiten des Chores wurden Ende des 17. Jahrhunderts Seitenräume mit Arkadenöffnungen zum Innenraum angefügt. Ihr Inneres wird durch Schnitzereien, Reliefe und Fresken geschmückt, darunter die überlebensgroße Mondsichelmadonna am ersten rechten Mittelpfeiler im Langhaus. Sie stammt aus dem 16. Jh. Aus dem Ende des 15. Jh. stammen die Fresken der Kreuzigungsgruppe, sowie das Schweißtuch der heiligen Veronika und St. Michael im Kampf mit Zeichnung der Gewandung und der Gestik. Außerdem befindet sich dort die Darstellung des hl. Michael mit dem Schutzmantelmotiv, darunter die Leidenswerkzeuge Christi. Auf dem Hochaltar ist die Kreuzigungsgruppe (um 1700). Dazu finden sich spätgotischen Statuen von Petrus und Paulus (Anfang 16. Jh.), ein barockes Vesperbild (um 1700) und der Hl. Jakobus (1. Hälfte 16. Jh.) Die Kirche ist heute eine bedeutende Station zur Besinnung für Wanderer und Pilger auf dem Abschnitt des Jakobswegs, der von Bremen (Geisa) in Thüringen bis Münzenberg [1] in der Wetterau führt.

Evangelische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirche in Herbstein befindet sich neben dem Rathaus an der Stadtmauer. Sie wurde 1882 eingeweiht und 1888 mit einem Turm versehen. Ihr Inneres wird durch Wandgemälde aus der Feder des Kirchenmalers Kurt Scriba geziert. Die Kanzel stammt aus der 1873 abgebrochenen Lauterbacher Totenkapelle. Der Flügelaltar, der die Auferstehung Christi zeigt, wurde zum 100-jährigen Bestehen der Kirche von Scriba gestiftet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Herbstein befindet sich ein „Fastnachtsmuseum“. Dieses Museum erinnert an die seit 1672 bestehende Fastnachtstradition des Ortes. Dieses wurde 1983 in dem Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts eröffnet und ist seit Mai 2008 mit dem „STATT-Museum“ in der Obergasse 7 vereinigt, das ein Apothekerzimmer aus dem 19. Jahrhundert, eine Puppensammlung, das ehemalige Bürgermeisterzimmer und eine optisch-akustische Darstellung des Stadtbrands von 1907 zeigt.

Bibelpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2011 wurde auf dem Gelände des Kolping-Feriendorfs, entlang der Premium-Wanderwege Vulkanring und Felsentour Herbstein der „erste Bibelpark Deutschlands“ eröffnet. Hier sind Bauwerke aus dem Alten Testament in Holzbauweise nachgebaut. Viele von ihnen entstanden in Seminaren und kirchlichen Rüstzeiten, die im Kolping-Feriendorf stattfanden, bei denen Bundeswehrsoldaten aus den Einsatzgebieten ihre Erlebnisse verarbeiteten. Manche Arrangements, wie die Arche Noah oder der Turmbau zu Babel, sind begehbar und auch als Kinderspielgeräte benutzbar. Der Park ist barrierefrei erreichbar; ein Eintritt wird nicht erhoben.

Burg-Gewölbekeller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Herbsteiner Gewölbe ist ein System an Kellern und Gängen in etwa 10 Metern Tiefe unter der östlichen Stadtmauer, das 1975 für den Fremdenverkehr restauriert wurde und in Teilen heute im Rahmen von Führungen zugänglich ist. Seine vulkanologische Entstehung ist einem gashaltigen Vulkanausbruch zuzuschreiben, der Schlacken und vulkanische Aschen (Tuff) nach oben förderte. Diese Schicht unterlag nicht der Erosion, da diese später von einem weiteren Ausbruch überdeckt wurde, der nach der Abkühlungsphase erhärtete und die Tuffschicht konservierte. Im Mittelalter wurde die leicht zu bearbeitende Schicht ausgehöhlt – es entstand ein Keller, der u.a. in den Komplex der Herbsteiner Burganlage einbezogen wurde. Die Rotfärbung der Gewölbekellerwände deutet auf tropisch-hohe Temperaturen nach dem Vulkanausbruch hin, der lateritfarbene Eisenoxide entstehen ließ. 2011 wurde die Anlage von der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft – Sektion Vogelsberg mit der Auszeichnung „Geotop des Jahres“ bedacht.

Infrastruktur und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oberwaldbahn von Stockheim nach Lauterbach (Hess) ist stillgelegt. Es verkehren Busse nach Gedern bzw. Lauterbach (Hess) sowie nach Altenschlirf über Rixfeld. Herbstein liegt an der B 275 (Lauterbach (Hess)–Bad Schwalbach).

Kureinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thermalquelle und VulkanTherme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Erbohrung einer 32,6° warmen, in 1000,05 m Tiefe befindlichen fluoridhaltigen Calcium-Natrium-Sulfat-Thermalquelle im Jahre 1976, richtete sich die Stadt zunehmend auf den Kurbetrieb aus. 1980 wurde das Thermal-Bewegungsbad, die heutige Vulkantherme mit Kurmittelhaus eröffnet. Im Foyer befindet sich der Trinkbrunnen, aus dem das Herbsteiner Heilwasser verkostet werden kann. Sauna und Bistrobetrieb mit Caféhaus-Terrasse kamen hinzu. Seit 2008 befindet sich auf dem Außengelände der Vulkantherme ein Reisemobilstellplatz. Eine Ärztezentrum mit Badearztpraxis wurde im Dezember 2012 eröffnet. Von der VulkanTherme aus besteht direkte Anbindung an die Wanderstrecken Felsentour Herbstein und Vulkanring Vogelsberg, an den Vulkanradweg sowie an die Terrainkurwege im Kurpark.

Kurpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der weitläufige Landschaftskurpark ist in die Wiesenlandschaft zwischen Vulkantherme und Haus des Gastes eingebettet und wird vom Eichhölzchesbach durchflossen. Dieser speist den Kurparkteich. Im Norden grenzt der Park an das Waldgebiet rund um die Schalksbachteiche. Innerhalb des Kurparks befinden sich die Terrainkurwege, der Minigolfplatz, sowie eine Boule-Bahn. Die Parkanlage wurde durch Accessoires der Bundesgartenschau 1989 in Frankfurt möbliert, so z.B. durch Flüsterschalen und eine Riesenrutsche für Kinder.

Haus des Gastes mit Herbsteiner Lebensspirale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1985 erbaute Haus des Gastes dient als Stadthalle für gesellige Anlässe. Es bietet Platz für ca. 300 Gäste, verfügt über Bühne, Kegelbahn, elektrische Orgel und ist barrierefrei zugänglich. Eine großzügige Außenanlage mit Pit-Pat-Spielmöglichkeit, Grillofen und Pavillon rundet das Angebot ab. Zurzeit wird das Haus nicht ständig bewirtschaftet. Vor dem Haus des Gastes befindet sich die Herbsteiner Lebensspirale, ein Meditationsweg, der von einem Wasserlauf begleitet wird. Dieser symbolisiert den menschlichen Lebenslauf und regt an, über die Erfahrungen, die man typischerweise in den einzelnen Lebensabschnitten macht, zu reflektieren. Diese Außenanlage ist barrierefrei zugänglich. Ein Eintritt wird nicht erhoben.

Barrierefreie Altstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verkehrsberuhigte Zone zwischen evangelischer Kirche, Marktplatz, Jakobusbrunnen, Fastnachts- und Statt-Museum und Stadtpfarrkirche St. Jakobus ist barrierefrei. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bietet die Kurverwaltung Herbstein „barrierefreie Stadtführungen im Sitzen“ an. Dazu werden an touristisch interessanten Stellen im engeren Stadtzentrum Sitzgelegenheiten aufgestellt; die Gehdistanz beträgt nur wenige 50 Meter und das Gehtempo ist sehr langsam. Die Führung wird individuell an die jeweiligen Mobilitätserfordernisse der Menschen angepasst, die Gehhilfen, wie Spazierstock, Rollator und Rollstuhl mit sich führen.

Vulkanradweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vulkanradweg führt in weitem Bogen um Herbstein herum. Er befindet sich auf der Trasse der ehemaligen Oberwaldbahn. Seit 2010 ist dieser Radweg Teil des Bahnradwegs Hessen. Zwischen Angang Mai und Ende Oktober verkehrt radwegparallel der Fahrradbus Vulkanexpress an Samstagen, Sonn- und Feiertagen.

Wanderweg Felsentour Herbstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zertifizierte Rundwanderweg Felsentour Herbstein ist 19 km lang und mit dem grünroten Vulkansymbol markiert. Er startet und endet ab der VulkanTherme Herbstein oder ab dem Kolping Feriendorf Herbstein. Er führt durch flachwelliges Terrain, durch Wälder und Wiesen, sowie vorbei an markanten Felsformationenen des Vulkanismus im Vogelsberg, wie der Felsenruhe bei Herbstein sowie Burgfrieden und Diebstein bei Lanzenhain.

Tourismuspreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 wurde die Kurbetriebsgesellschaft Herbstein GmbH für ihr Angebot „barrierefreier Stadtführungen im Sitzen“ mit dem Hessischen Tourismuspreis in der Kategorie „nachhaltige Tourismuskonzepte“ ausgezeichnet. Zwei Jahre später kam die Kurverwaltung Herbstein in der Kategorie „Touristische Marketingideen und Konzepte“ erneut unter die letzten vier Bewerber des von einer Fachjury durchgeführten Auswahlverfahrens für den Hessischen Tourismuspreis 2013. Nominiert wurde ihr Angebot „Wanderfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem Werbeblock mittendrin“.


Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe von Herbstein befand sich vor der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 der geographische Mittelpunkt der Bundesrepublik Deutschland.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vulkan Trophy
  • Herbsteiner Rosenmontagsumzug mit dem Springerzug

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regierungspräsidium Kassel: Regierungspräsidium Kassel Gesamtliste der prädikatisierten Orte/Ortsteile in Hessen 2014 (zugegriffen 25. März 2014)
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 367 und 368.
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herbstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien