Heribert Metzger

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Heribert Metzger (* 1950 in Wien) ist ein österreichischer Organist und Musikwissenschaftler.

Seine musikalische Ausbildung erhielt Heribert Metzger an der Wiener Musikhochschule bei Alois Forer. Von Anfang an galt sein besonderes Interesse der Instrumentalmusik Johann Sebastian Bachs. In Folge gewann er an der Orgel im Jahr 1972 den 1. Preis des Leipziger Bach-Wettbewerbs,[1] zudem wurde er 1985 promoviert, wobei sein Dissertationsthema von der Aufführungspraxis Bachscher Orgelwerke handelt.[2]

Seit 1988 ist Heribert Metzger Professor für Orgel und Improvisation an der Universität Mozarteum, Salzburg. Im Jahre 2005 erfolgte die Berufung zum Domorganisten an den Salzburger Dom, darüber hinaus ist er Vorsitzender der Salzburger Orgelkommission.[3]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Studien zur Verbindung „Präludium und Fuge“ in Bachs Orgelmusik. Dissertation Universität Salzburg 1984.
  • Zum Manualwechsel in Johann Sebastian Bachs Orgelmusik. In: Orgelkunst und Orgelforschung, hg. von Winfried Schlepphorst, Kassel u.a. 1990, S. 93ff.
  • „Er hat sich bey seinem Werke Ruhm und Ehre gegründet“. Zur Geschichte und Restaurierung der Ludwig Moser-Orgel zu Großgmain in Salzburg. In: Singende Kirche, hg. von der Österreichischen Kirchenmusikkommission (48. Jg. 2001 Heft 3), S. 122–126.
  • Was das Original verrät. Beobachtungen am Notentext der Orgeltoccaten von Johann Ernst Eberlin. In: Auf eigenem Terrain, hg. von Andrea Lindmayr-Brandl & Thomas Hochradner, Salzburg, 2004, S. 167ff.
  • Die Ludwig-Moser-Orgel zu Großgmain im Land Salzburg – ihre Geschichte, Wiederherstellung und späte Vollendung. In: Ars Organi, hg. von der Gesellschaft der Orgelfreunde, 56. Jg. (2008), Heft 1, S. 35–37.
  • Die Orgeln im Dom zu Salzburg, hg. vom Metropolitankapitel zu Salzburg, Salzburg 2010.
  • Zur Geschichte der Orgel. In: Barockberichte 32/33. 300 Jahre Wallfahrtskirche Maria Kirchental. Informationsblätter aus dem Salzburger Barockmuseum zur bildenden Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts, Salzburg 2002, S. 312–314.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Preisträger Bach-Wettbewerb
  2. Heribert Metzger: Studien zur Verbindung „Präludium und Fuge“ in Bachs Orgelmusik. Dissertation Universität Salzburg 1984.
  3. [1] Die diözesane Orgelkommission, aufgerufen am 25. Juli 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]