Herl

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Dieser Artikel behandelt die Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Zum deutschen Journalisten, Autor und Fernsehmoderator siehe Michael Herl.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Herl
Herl
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Herl hervorgehoben
Koordinaten: 49° 44′ N, 6° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Ruwer
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 2,83 km2
Einwohner: 268 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54317
Vorwahl: 06500
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 044
Adresse der Verbandsverwaltung: Untere Kirchstraße 1
54320 Waldrach
Webpräsenz: www.herl.eu
Ortsbürgermeister: Artur Jäckels
Lage der Ortsgemeinde Herl im Landkreis Trier-Saarburg
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Blick von Süden

Herl (moselfränkisch: Herdel [hɛɐdəl]) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ruwer an, die ihren Verwaltungssitz in Waldrach hat.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herl liegt etwa 13 Kilometer östlich von Trier nahe der Landesstraße 151 (ehem. Bundesstraße 52, Abfahrt Osburg-Neuhaus). Naturräumlich lässt sich das Gemeindegebiet dem Osburger Hunsrück zuordnen.

Zu Herl gehört auch der Wohnplatz „Kaffeemühle“ (Herlermühle).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird als Erlon im Urbar der Trierer Abtei St. Maximin um 1200 erstmals erwähnt.

Die Kapelle aus dem Jahre 1846 ist nachweislich die dritte an dieser Stelle. Sie hat einen Holzaltar aus dem 18. Jahrhundert und eine Holzfigur des hl. Quirinus, der Schutzpatron des Ortes ist.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Herl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 140
1835 206
1871 190
1905 208
1939 212
1950 199
Jahr Einwohner
1961 195
1970 231
1987 258
1997 226
2005 254
2015 268

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Herl besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Ortsgemeinde Herl zeigt in seiner oberen Hälfte ein rotes Kreuz auf silbernem Grund, im unteren Teil des Wappens sind neun goldene Kugeln auf einer schwarzen Fläche zu sehen. Herl gehörte einstmals zur Abtei Echternach (1095), ihr Wahrzeichen war das Glevenkreuz. Der Schutzheilige der Gemeinde Herl ist der heilige Quirinus von Rom, ihm ist auch die Herler Kapelle geweiht. Das Attribut des Heiligen sind die neun goldenen Kugeln, die das Wappen Herls in der unteren Hälfte zeigt. Das Herler Wappen kann also als eine Dokumentation der kirchlich - weltlichen Herrschaft in der oberen Hälfte (Abtei Echternach) gesehen werden. In der unteren Hälfte entsteht darüber hinaus eine religiöse Standortbestimmung, in dem Herls Verbundenheit mit dem Heiligen Quirinus dokumentiert wird.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Sehenswürdigkeit und beliebtes Kletterziel sind die in der Nähe des Dorfes im Herler Wald gelegenen Felsenformationen Herler Wacken und der an der Landesstraße in Richtung Lorscheid gelegene Quarzitblock Herler Felsen.

Siehe auch:

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Örtliche Medien sind der Trierische Volksfreund, der Wochenspiegel und das Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herl – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen