Hermann Eichhorst

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Hermann Eichhorst

Hermann Ludwig Eichhorst (* 3. März 1849 in Königsberg i. Pr.; † 26. Juli 1921 in Zürich) war ein deutscher Internist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des Kanzleidirektors Johann Friedrich Wilhelm Eichhorst (1814–1873) studierte er an der Albertus-Universität Königsberg bei Ernst von Leyden und Bernhard Naunyn und wurde Assistent von Friedrich Theodor von Frerichs in Berlin, wo er 1873 seinen Doktortitel erwarb.[1][2]

1876 wurde er als a.o. Professor für Haut- und Kinderkrankheiten an die Universität Jena berufen und im folgenden Jahr an die Medizinische Poliklinik der Georg-August-Universität Göttingen.

Ab 1884 war er o. Professor für Innere Medizin und Direktor an der Medizinischen Klinik in Zürich.

1890 wurde er in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Handbuch der speziellen Pathologie und Therapie; 1883
  • Lehrbuch der praktischen Medizin innerer Krankheiten; 1899

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dissertation: Ueber Nervendegeneration und Nervenregeneration.
  2. http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1961.html
  3. Mitgliedseintrag von Hermann Ludwig Eichhorst bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 16. Februar 2015.