Hermann Hubacher

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Ganymed in Zürich
Sitzende beim Zürichhorn

Hermann Hubacher (* 1. August 1885 in Biel; † 18. November 1976 in Zürich) war ein Schweizer Bildhauer und Plastiker.

Hubacher absolvierte eine Graveur-, Medaillen- und Goldschmiedausbildung am Technikum in Biel, später entschied er sich für die Bildhauerei. Wie viele andere Schweizer Künstler entschied sich Hubacher nach Zürich zu ziehen, da es die einzige Schweizer Stadt war, die während und nach dem Krieg einen funktionierenden Kunsthandel und genügend Ausstellungsmöglichkeiten bot. Die Künstler trafen sich in Zürich im ehemaligen Café Schneebeli am Limmatquai. Dort konnten sie in den sogenannnte Schneebelitischaustellung ihre Werke Ausstellen[1].

Von 1926 bis 1929 war er Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. Im Jahr 1945 wurde er Ehrendoktor der Universität Zürich. Er fand auf dem Friedhof Enzenbühl seine letzte Ruhestätte.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine wertende Übersicht Hubachers Werke findet sich in Ulrich Christoffels Das Werk: Architektur und Kunst[2]:

  • Ganymed, 1946/ 1952, Bürkliplatz, Zürich
  • Kopf des Pan, 1948, Bronze
  • Sitzende, 1944/ 1949, Kalkstein
  • Badende, 1951, Bronze. Sammlung Werner Bär, Zürich
  • Sich kämmendes Mädchen, 1955, Bronze, Rittermatten-Anlage, Biel

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Hubacher. 48 Tafeln mit einer Einleitung von Emil Schaeffer. Basel : Schwabe, 1935

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zürcher Illustrierte, 1933: Warum ich in Zürich lebe. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  2. Ulrich Christoffel: Das Werk: Architektur und Kunst, Band 43 (1956), Heft 8, Seite 262–267

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hermann Hubacher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien