Hermann Scherenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hermann Scherenberg
Einige seiner Werke hat Hermann Scherenberg nur mit einem Handzeichen signiert.

Hermann Scherenberg (* 20. Januar 1826 in Swinemünde; † 21. August 1897 in Groß-Lichterfelde bei Berlin) war ein deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist.

Nach Angaben von Theodor Fontane, der die Scherenbergs gut kannte und in seiner Autobiographie Meine Kinderjahre über sie berichtet[1], soll die Familie ursprünglich aus Westfalen stammen. Hermann Scherenberg war der Sohn von Johann Friedrich Scherenberg, der zweimal mit Damen aus der hugenottischen Kolonie in Swinemünde verheiratet war. Hermann Scherenberg stammte aus der zweiten Ehe seines Vaters mit Frl. Villaret. Sein älterer Halbbruder war der Dichter Christian Friedrich Scherenberg. Er war außerdem verwandt mit dem Dichter und Journalisten Ernst Scherenberg.

Hermann Scherenberg war lange Jahre ständiger Mitarbeiter der Illustrierten Zeitung, in der zahlreiche Zeichnungen von seiner Hand erschienen sind. Scherenberg zeichnete sowohl Porträts prominenter Persönlichkeiten und markante Szenen aus der preußischen und deutschen Geschichte als auch Situationen aus dem Volksleben.

Er hatte einen Sohn, Hans Scherenberg, der ebenfalls Maler wurde.

Hermann Scherenberg starb 1897 im Alter von 71 Jahren in Groß-Lichterfelde und wurde auf dem Luisenstädtischen Friedhof in Berlin beigesetzt. Die Grabstätte ist nicht erhalten geblieben.[2]

Werke in Auswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Theodor Fontane: Meine Kinderjahre. Autobiographischer Roman. 4. Auflage, Berlin 1903. Kap. 7, S. 112–116.
  2. Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener, Berlin 2006. S. 83.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hermann Scherenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien