Hermann Weiß (Historiker)

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Hermann Weiß (* 1932 in Gunzenhausen) ist ein deutscher Historiker und Autor mit dem Forschungsschwerpunkt Nationalsozialismus und Zeitgeschichte.

Weiß absolvierte ein Studium der Germanistik, Geschichte und Anglistik an den Universitäten München und Tübingen. Von 1970 bis 1997 war er Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München. Zusätzlich leitete er von 1979/80 noch das Archiv des IfZ kommissarisch. Er ist der Herausgeber zweier Standard-Nachschlagewerke über die Zeit des Nationalsozialismus.

Werke[Bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten]

  • mit Heinz Boberach und Rolf Thommes: Ämter, Abkürzungen, Aktionen des NS-Staates. Handbuch für die Benutzung von Quellen der nationalsozialistischen Zeit. Amtsbezeichnungen, Ränge und Verwaltungsgliederungen, Abkürzungen und nichtmilitärische Tarnbezeichnungen. Saur, 1997, ISBN 3-598-11271-8

Herausgeberschaften[Bearbeiten]

Aufsätze[Bearbeiten]

  • Le fonti sulla storia del collaborazionismo nell’Institut für Zeitgeschichte di Monaco, in: Una certa Europa, hrsg. von Luigi Cajani, Brescia 1994, S. 89–116
  • Die Aufzeichnungen Hermann Görings im Institut für Zeitgeschichte, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 31 (1983), S. 365–368

Mitarbeit[Bearbeiten]

  • Robert S. Wistrich: Wer war wer im Dritten Reich : Anhänger, Mitläufer, Gegner aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kunst u. Wiss., Harnack, München 1983. (Überarbeitet und erweitert)

Weblinks[Bearbeiten]