Hermann von Bechtold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hermann von Bechtold (* 6. März 1836 in Darmstadt; † 6. Juli 1902 in Gießen) war ein deutscher Verwaltungsjurist, zuletzt Provinzialdirektor und Kreisrat in Gießen.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Bechtold war der Sohn des großherzoglich hessischen Innenministers Friedrich von Bechtold (1800–1872) und dessen Ehefrau Charlotte Harriet geborene Engelbach (1799–1865). Von Bechtold, der evangelischer Konfession war, heiratete am 2. Mai 1865 in Darmstadt Christiane Wilhelmine geborene Emmerling (* 15. November 1839 in Darmstadt, † 15. Februar 1898 in Auerbach), die Tochter des Hofgerichtsadvokaten und Abgeordneteren Martin Emmerling und dessen Ehefrau Sophie geborene Schleiermacher. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bechtold studierte ab Wintersemester 1854/55 Rechtswissenschaften in Gießen und Heidelberg. In Gießen war er Mitglied des Corps Teutonia, in Heidelberg der dortigen Rhenania. Nach dem Studium war er ab 1863 Akzessist und wurde am 23. Juli 1866 Ministerialsekretär III. Klasse im Ministerium des Innern und der Justiz der Regierung des Großherzogtums Hessen. 1870 wurde er Ministerialsekretär II. Klasse und 1875 Ministerialsekretär I. Klasse.

1882 wurde Bechtold Regierungsrat in Darmstadt, 1884 Regierungsrat bei der Regierung der Provinz Oberhessen in Gießen. 1886 wurde er zum Kreisrat des Kreises Erbach ernannt, 1888 zum Kreisrat in Bensheim. 1894 wechselte er als Ministerialrat in das Ministerium des Innern in Darmstadt. 1898 wurde er Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen und Kreisrat des Kreises Gießen.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1899 wurde er zum Geheimen Rat ernannt.
  • 29. August 1853: Allgemeines Ehrenzeichens für die Rettung von Menschenleben
  • 12. September 1887: Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 25. November 1896: Verleihung des Komturkreuzes II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hansheinrich Friedländer: Corpstafel des Corps Teutonia Gießen. Gießen 1999, S. 117

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]