Hermes (Projektmanagementmethode)

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Hermes (Eigenschreibweise: HERMES. Dieses Akronym steht für: Handbuch der Elektronischen Rechenzentren des Bundes, eine Methode zur Entwicklung von Systemen) ist ein offener Standard zur Führung und Abwicklung von IT-Projekten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Projektführungsinstrument ist es seit 1975 in der Bundesverwaltung der Schweiz im Einsatz. Nach einer grösseren Überarbeitung im Jahr 1986 wurde Hermes für alle IT-Projekte des Bundes verbindlich[1].

Aktueller Stand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell wird Hermes durch das Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB betreut. Seit dem 22. April 2013 steht die Methode in der Version 5 zum Download zur Verfügung[2].

Aktuell ist die Version 5.1, welche die Methodik um die Möglichkeit zur Agilen Entwicklung z.B. mit Scrum ergänzt. Ab 2015 sind alle Bundesstellen verpflichtet, die Methode HERMES für ihre Projekte (auch Nicht-IT-Projekte) zu adaptieren und einzusetzen.

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gute Qualität der entwickelten Produkte und (Informations-)Systeme
  • Verbesserte Kommunikation zwischen Fachabteilung/Anwendern, Entwicklern und Betreibern
  • Kleinere Projektrisiken
  • Reduzierter Entwicklungsaufwand
  • Hohe Transparenz bei der Spezifikation von Projektarbeiten

Ausbildung und Zertifizierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulungen können bei verschiedenen Seminaranbietern besucht werden. Es besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung auf verschiedenen Ebenen (Foundation Level und Advanced Level).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Ständerates vom 19. November 1998, Einrichtung von Online-Verbindungen im Bereich des Polizeiwesens. parlament.ch, abgerufen am 23. August 2015.
  2. Trailer zur Version 5. Abgerufen am 7. Mai 2014.