Herrenhaus Tüschow

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Herrenhaus Tüschow im Jahr 2017

Das Herrenhaus Tüschow ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Tüschow, einem Ortsteil der Gemeinde Vellahn, im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Das Herrenhaus liegt am Rande des Naturschutzgebietes Schaalelauf.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Familien von Stern und von Scheiter

Gut Tüschow war zunächst in Besitz der Adelsfamilien von Bieswang und von Züle. Zu dieser Zeit verfügte Tüschow bereits über ein ansehnliches Gutshaus und Nebengebäude.[2] 1624 erwarb die niedersächsische Adelsfamilie von Scheiter das Anwesen. Einhundert Jahre später gelangte das Gut in den Besitz von Wilhelm Boye (1670–1746),[3][4] der bis 1694 mit Qwädel Scheiter (1672–1694) verehelicht war. Wilhelm Boye heiratete später eine Tochter des braunschweig-wolfenbüttelschen Majors Rabe Ludwig von Scheiter, der 1703 in den Adelstand erhoben wurde. In relativ kurzer Zeit wechselten dann die Besitzer des Anwesens, so folgten die Familie von Overbeck, von Lützow und wiederum Familie von Scheiter.

1779 erwarb die im Jahr 1645 von Ferdinand III. in den Adelsstand[5] erhobene Lüneburger Buchdrucker-Familie von Stern das Allodialgut.[6][7] 1802 übertrug Druckereibesitzer Ludolf von Stern (1730–1807) seinem Sohn Johann Georg von Stern (1763–1835) das Tüschower Gut. Gutsbesitzer von Stern, der 1789 zum mecklenburg-schwerinschen Drost[8] und 1808 zum Hofjägermeister ernannt wurde, erteilte 1830 den Auftrag zum Bau des Herrenhauses Tüschow. Kurz nach der Fertigstellung des neuen Herrenhauses verstarb er am 14. September 1835 in Lüneburg. Daraufhin erbte Ludolph Dethloff Heinrich von Stern (1806–1858), der 1839 in den mecklenburgischen Adel rezipiert wurde, das väterliche Gut und verwaltete es bis zu seinem Tod im Jahr 1858. Den Gutsbetrieb übernahm nunmehr sein Sohn Georg Paul Friedrich Carl Ludolph von Stern (1833–1890). Er war wie sein Vater Mitglied der Freimaurerloge Vesta zu den drei Türmen[9] in Boizenburg und von 1860 bis zu seinem Tod deren Meister vom Stuhl.[10] Sein ältester Sohn Heino von Stern (1864–1935) erbte 1890 das Familiengut. Er war der letzte Erbherr der Familie von Stern auf Tüschow.

1913 verkaufte Heino von Stern den 901 Hektar großen Gutsbesitz an Rittmeister Ewald Julius von Hennig (1868–1937). Der neue Besitzer war der Sohn des westpreußischen Gutsbesitzers und Politikers Heinrich von Hennig, dessen Familie im Jahr 1806 in den Reichsadelsstand erhoben wurde.[11] Major a. D. von Hennig war später in den Kapp-Putsch in Mecklenburg verwickelt, wodurch Gut Tüschow zum Treffpunkt Gleichgesinnter wurde.[12] Auch die Landarbeiterstreiks desselben Jahres führten auf dem Gutshof zu teils gewaltsamen Konflikten.[12] Gutsherr von Hennig war im Mecklenburgischen Patriotischen Verein organisiert und von 1924 bis 1926 Abgeordneter der Deutschnationalen Volkspartei im Landtag des Freistaates Mecklenburg-Schwerin.[13] Das Anwesen blieb bis 1935 in seinem Besitz.

1935 übernahm Heinrich Gustav Mangels, aus Pröbsten stammend, das 315 Hektar[14] große Restgut nebst Herrenhaus.[15][16][17] Familie Mangels erweiterte den Wirtschaftshof des Gutes um eine große Feldscheune, welche dem Ausbau der Viehzucht dienlich sein sollte. Neben einem Melker arbeiteten 1936 noch drei Hofangestellte, vier Forstarbeiter, ein Lehrling und eine Bäuerin im Gutsbetrieb.

Das Landgut blieb bis 1945 in Besitz der Familie Mangels. Im Herbst 1945 erfolgte die Enteignung durch die sowjetische Besatzungsmacht. Im Verlauf des Jahres 1945 wurde das Gebäude zur Unterbringung von Vertriebenen der deutschen Ostgebiete genutzt. In den darauffolgenden Jahrzehnten diente das Herrenhaus als Wohnstätte.

1998 fand sich für das Herrenhaus ein neuer Besitzer und Investor. Dank vorhandener Unterlagen, aus der Bauphase 1830–35 stammend, konnte das Herrenhaus von 1998 bis 2002 denkmalgerecht saniert werden.

Das unter Denkmalschutz stehende Herrenhaus ist heute Privatbesitz.

Besitzerfolge bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Familie von Bieswang (1500–1555)
  • Familie von Züle (1555–1689)
  • Familie von Scheiter (1624–1724)
    • Bernhard Scheiter und Erben
  • Familie von Boye (1724–1756)
    • Wilhelm Boye und Erben
  • Familien von Overbeck, von Lützow und von Scheiter (1775–1779)
  • Familie von Stern (1779–1913)
    • Ludolf von Stern
    • Johann Georg von Stern
    • Ludolph Dethloff Heinrich von Stern
    • Georg Paul Friedrich Carl Ludolph von Stern
    • Heino von Stern
  • Ewald von Hennig (1913–1935)
  • Heinrich Gustav Mangels (1935–1945)

Das Herrenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrenhaus Tüschow im Jahr 1858
Herrenhaus Tüschow

Baubeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrenhaus Tüschow hat eine Grundfläche von 30 × 15 Meter und wurde im Stil des Spätklassizismus gestaltet.[18] Der neunachsige und zweigeschossige Bau, mit zwei kurzen Seitenrisaliten, wurde auf den Grundmauern des Vorgängerbaus aus gelbem Backstein errichtet. Das Herrenhaus wurde vom Schweriner Architekten Ludwig Bartning konzipiert.[19]

Die vorgesetzte Freitreppe wird von auf den seitlichen Feldsteinsockeln ruhenden Löwen flankiert. Die flankierenden Treppensockel bilden mit ihren Feldsteinen einen schönen Kontrast zum vorwiegend verwendeten gelben Backstein des Gebäudekörpers. Über die große Freitreppe und nach dem Durchschreiten des Portikus erschließt sich der Eingang, der wiederum durch Pilaster gegliedert wird.

Vorgesetzt der hohe Portikus mit seinen vier ionischen Säulen, auf denen das Gebälk und die ausladende Verdachung des Giebeldreieckes ruht, welches mit dem Wappenschild des jeweiligen Besitzers verziert war.[20] Der Portikus wird seitlich durch zwei hohe buntfarbige Glaswände geschlossen, die mit schmuckvoller Verglasung versehen sind. In den hohen Eingangstüren findet sich ebenso schmuckvolle buntfarbige Verglasung. Die flankierenden hochrechteckigen Fenster des Erdgeschosses werden durch Gesims und Blindlünetten bekrönt, die mit goldfarbenen vegetabilischen und geometrischen Stuckarbeiten gefüllt sind. Weitere Schmuckelemente finden sich auch an den Biforien der Seitenrisalite. Bemerkenswert sind außerdem die Fächerfenster des Sockelgeschosses.

Am Gebäudekörper finden sich zudem gliedernde Gesimse und Friese, die in verschiedener Form und Ausprägung gestaltet wurden.

Ein mit Dachziegeln gedecktes flaches Walmdach bildet nach oben hin den Abschluss. Die dort ersichtlichen Lukarnen sind eine neuzeitliche Zutat.

Bemerkenswert auch die an der Ostseite angesetzte Terrasse, welche von einer schmuckvollen in weiß gefassten Balustrade eingefasst wird. Von dort aus erschließt sich ein herrlicher Blick auf die Parkanlage.

Farbgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fensterrahmungen, die Pilaster und die imposanten ionischen Säulen sind in Weiß gefasst und bilden einen schmuckvollen Kontrast zum gelben Backstein. Die Aufhellung vom Sockel zum Hauptgesims war ein typisches Merkmal des Klassizismus.

Inneneinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stuckornamentik und Malereien bilden im Inneren ein schmuckvolles Ensemble. Dank einiger Originalvorlagen konnte der Innenbereich in seinen entstehungszeitlichen Zustand versetzt werden. In den Räumlichkeiten verzieren Palmettenfries und andere Schmuckelemente die Deckengesimse und das auf ionischen Wandsäulen ruhende Gebälk. Die Pilastergliederung wird auch im Innenbereich fortgeführt. Bemerkenswert ist das Kaminzimmer, mit seinem aus weißem Marmor gefertigten Kamin, welcher mit einem auf kannelierten Pilastern ruhenden Kaminsims versehen ist. Flankiert wird der Kamin von schmuckvollen Blumensäulen, aus schwarzem Marmor gefertigt, mit in gold gefassten korinthischen Kapitellen. Bemerkenswert ist auch der barocke Kaminofen, in runder Form, der oben mit einer bekrönten Kuppel abschließt. Die Kacheln des Ofens wurden mit farbigen Malereien versehen. Hier finden sich stilisierte Jagdmotive, Waldmotive und Vogelmotive sowie umlaufende Ornamentbilder.

Die repräsentativen Räumlichkeiten sind mit Kristall-Lüstern ausgestattet. Im Kaminzimmer wird der Kamin zudem von Wandlüstern flankiert. Diese Ausstattung setzt sich im ganzen Hause fort und unterstreicht das ansprechende Ambiente der Innenräumlichkeiten.

Türen und Türrahmungen sind von weißer Farbe und mit kassettierten Flächen versehen. Die reich verzierten Messingbeschläge der Türen vervollständigen das schöne Erscheinungsbild.

Innenausmalung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Innenausmalung wurde ein ockriger Farbton als auch strahlendes Weiß gewählt.

Die während der Sanierung 1998–2002 in Auftrag gegebenen Deckenmalereien zeigen musizierende und tanzende Engelsdarstellungen, umgeben von Wolken und hellblauen Himmel. Zudem finden sich Darstellungen von Engeln die Blumen vom Himmel verstreuen.

Park und Anwesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parkanlage (2017)

Großzügig angelegte Rasenflächen und farbenfrohe Pflanzungen bildeten einst das Umfeld des Herrenhauses. Der im 19. Jahrhundert angelegte Park war von Spazierwegen durchzogen und wird unweit der Gebäudesüdseite vom Fluss Schaale flankiert. Die Parkanlage orientierte sich am Stil der Landschaftsgestaltung eines englischen Landsitzes. Die heutige 3 Hektar große Parkanlage, mit dem östlich gelegenen Parksee, wird von Bäumen und Ziergehölzen umgeben. Inmitten des Sees befindet sich die über eine Brücke erreichbare künstliche Insel, deren Zentrum ein kleiner Gartenpavillon bildet.

Das Herrenhaus und das umliegende Anwesen wird von einem hohen schmiedeeisernen Zaun abgegrenzt. Die Zufahrt ist mit einem Tor verschlossen, welches in großen Pfeilern aus behauenen Feldsteinen verankert wurde. Der sich dahinter erschließende Zufahrtsweg wird von weiß gefassten gusseisernen Kandelabern flankiert. Vom einst vorhandenen Rasenrondell ist heute nichts mehr erkennbar.

Anzumerken ist, dass sich das Anwesen in unmittelbarer Nähe des seit 1982 bestehenden Naturschutzgebietes Schaaletal bei Schildfeld befindet, welches heute zum Naturschutzgebiet Schaalelauf gehört.[21]

Ergänzendes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabkapelle von Stern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabkapelle

Auf dem Kirchhof von Granzin ließ die Patronatsfamilie von Stern eine Grabkapelle errichten. Der südwestlich der St. Martin Kirche gelegene Gruftbau ist im Stil der Neogotik gestaltet. Bemerkenswert sind die in den spitzbogigen Fenstern zu findenden figürlichen Glasmalereien und das kunstvoll ausgeführte Familienwappen über dem Zugangsportal. Die unter Denkmalschutz[22] stehende Grabkapelle[23] beherbergt noch heute die sterblichen Überreste einiger Familienmitglieder.

Familienwappen von Stern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1913 zierte das farbig gestaltete Familienwappen das in Traufhöhe befindliche Giebeldreieck des Herrenhauses. Heute findet sich das Familienwappen im Giebeldreieck der Grabkapelle in Granzin und in der Stern'schen Grabkapelle im Nordschiff der St. Johanniskirche in Lüneburg.

Blasonierung: Im blauen Feld drei aus dem Schildesrand nebeneinander emporsteigende schwarze Pyramiden, von denen die höhere mittlere mit einem siebenstrahligen, die anderen mit einem goldenen Stern besteckt sind; darüber ein silberner Mondschein. Auf dem bekrönten Helm eine von Weiss und Blau gemischte Wolke, aus der zwischen einem von Blau und Schwarz übereck geteilten Adlersflug ein rechter Arm, golden gekleidet mit silbernen Überschlag und einem neunstrahligen Stern haltend, hervor wächst. Helmdecken blau, golden und schwarz.[24]

Sternsruh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bemerkenswert ist die Namensgebung des Ortes Sternsruh und dessen Verbindung zur Familie von Stern. Der in der Feldmark Granzin gelegene Hof, mit seinen sechs Erbpachtstellen, gehörte mit zum Gut Tüschow. Am 23. Dezember 1845 wurde hier der Ort Sternsruh begründet, wie aus einer offiziellen Mitteilung im Januar 1846 hervorgeht.[25] Der Ortsname ist unverkennbar vom Familiennamen der Besitzer des Gutes Tüschow abgeleitet.

Literatur und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marcus Köhler (Hrsg.): Orangerien. Glashäuser, Gewächshäuser, Wintergärten in Mecklenburg-Vorpommern. Aland-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-936402-05-1, S. 140.
  • Hugo von Pentz: Album mecklenburgischer Güter im ehemaligen ritterschaftlichen Amt Wittenburg. Schwerin 2005, ISBN 3-935749-81-3, S. 120 ff.
  • Regionaler Planungsverband Westmecklenburg (Hrsg.): Herrenhäuser in Westmecklenburg: Tüschow. Schwerin 2008, S. 38 f.
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): Tüschow. Nicht nur ein Traum, sondern die Verwirklichung Ihrer Träume. Schwerin 2009, S. 48.
  • Hans Maresch, Doris Maresch: Mecklenburg-Vorpommerns Schlösser, Burgen & Herrenhäuser. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2010, ISBN 978-3-89876-495-7, S. 253.
  • Wolf Karge: Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg. Hinstorff Verlag, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01395-5, S. 220.
  • Bernd Kasten: Herren und Knechte: Gesellschaftlicher und politischer Wandel in Mecklenburg-Schwerin 1867–1945. Edition Temmen, Bremen 2011, ISBN 978-3-8378-4014-8, S. 359 ff.

Gedruckte Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungedruckte Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landeshauptarchiv Schwerin
    • Bestand: (05.12.03/01) 5511/2, Mecklenburg-Schwerinsches Ministerium des Innern, Landgemeinde Tüschow, Laufzeit: 1921–1938.
    • Bestand: (05.12.04/03) 833, 834, 836, Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, Abteilung Siedlungsamt, Laufzeit: 1920–1934, 1934–1943, 1947–1950, 1933–1939.
    • Bestand: (5.12-9/2) 8521, 8522, Landratsamt Hagenow, Siedlungsangelegenheit, Laufzeit: 1935.
    • Bestand: (5.12-4/2) 4126, Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, Aufhebung der Kommunion zwischen dem Domanium und dem Gute Tüschow auf der Dorffeldmark Granzin, Laufzeit: 1818.
    • Bestand: (3.1-1) Artikel Varia 77, Mecklenburgische Landstände mit Engeren Ausschuß der Ritter- und Landschaft zu Rostock, Von dem Herrn Hofjägermeister von Stern auf Tüschow nachgesuchte Attest über seine Ansessigkeit in dem hiesigen Lande.
    • Bestand: (3.1-1) Artikel XXII 448, Mecklenburgische Landstände mit Engeren Ausschuß der Ritter- und Landschaft zu Rostock, Antrag des Herrn von Stern wegen Allodifikation des zr. seinem Allodialgut Tüschow gehörigen lehnbaren Anteils in Gramzin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herrenhaus Tüschow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NSG Schaalelauf | Stiftung Umwelt und Naturschutz MV. Abgerufen am 8. September 2016.
  2. Federzeichnung (um 1587) des Lüneburger Malers und Kartographen Daniel Frese. vgl. Felix Lüdemann: Schlösser, Gutshäuser und Domänenpächterhäuser in der Region Ludwigslust und dem Amt Neuhaus: Beiträge zur Denkmaltopographie Mecklenburgs und Pommerns. Teil 2. Inauguraldissertation, Hamburg 2013, S. 745 (Abbildung Nr. 2).
  3. Mitteilung über Verkauf und Verpfändung des Gutes Tüschow, Besitzer Amtshauptmann zu Zarrentin von Boye. In: Mecklenburgische Nachrichten. Band 6, Ausgabe 2. Oktober 1756, S. 367.
  4. Familie erst 1749 in den Adelsstand erhoben. vgl. Gustav von Lehsten: Der Adel Mecklenburgs seit dem landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche (1755). Druck und Verlag von J. G. Tiedemann, Rostock 1864, S. 34.
  5. Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): Genealogisches Handbuch des Adels. Band XIV. C. A. Starke. Limburg 2003, S. 99.
  6. Ernst Heinrich Kneschke: Das deutsche Adelslexikon. Band 9. Friedrich Voigts Buchhandlung, Leipzig 1870, S. 18.
  7. Karl August Böttiger: Neuer Nekrolog der Deutschen. Band 2. Verlag Bernhard Friedrich Voigt, Weimar 1837, S. 760.
  8. Beförderungen und herzogliche Circularverordnungen. In: Monatsschrift von und für Mecklenburg. 7. Stück, Julius 1789, S. 717.
  9. Kalender für die Provinzial-Loge von Mecklenburg und die zu ihrem Sprengel gehörigen Logen. Hinstorffsche Hofbuchhandlung, Ludwigslust/Parchim 1841, S. 136 ff.
  10. Uwe Wieben: Menschen in Boizenburg: Ihr Wirken in Politik und Kultur, im Handwerk, in der Werft und in der Plattenfabrik im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Akademische Verlagsanstalt Leipzig, Leipzig 2013, ISBN 978-3-931982-80-5, S. 53.
  11. Otto Titan von Heffner: Großes allgemeines Wappenbuch, Der Adel des Königreich Sachsen. Band II. Verlag von Bauer und Raspe, Nürnberg 1857, S. 32.
  12. a b Martin Polzin: Kapp-Putsch in Mecklenburg, Veröffentlichungen des Staatsarchivs Schwerin. Band 5. Hinstorff Verlag, Rostock 1966, S. 180.
  13. Simone Constantin: Social Relations in the Estate Villages of Mecklenburg c.1880–1924. Routledge, London 2016, ISBN 978-1-351-89932-1, S. 26 (Digitalisat)
  14. 1935 umfasste das Restgut Tüschow 90 Hektar Ackerfläche und 225 Hektar Forstfläche.
  15. Mario Niemann: Mecklenburgischer Grossgrundbesitz im Dritten Reich: soziale Struktur, wirtschaftliche Stellung und politische Bedeutung (= Mitteldeutsche Forschungen. Band 116). Böhlau, Köln/ Weimar 2000, ISBN 3-412-04400-8, S. 35.
  16. Familie Mangels wurde aus Pröbsten 1935 umgesiedelt, da die Wehrmacht in diesem Gebiet einen Truppenübungsplatz einrichtete. Die Familie erhielt eine Entschädigung.
  17. Wedemark-Chronik. Hof Mohlfeld. S. 11.
  18. Hans Maresch und Doris Maresch: Mecklenburg-Vorpommerns Schlösser, Burgen & Herrenhäuser. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3-89876-495-7, S. 253.
  19. Felix Lüdemann: Schlösser, Gutshäuser und Domänenpächterhäuser in der Region Ludwigslust und dem Amt Neuhaus: Beiträge zur Denkmaltopographie Mecklenburgs und Pommerns. Teil 1. Inauguraldissertation, Hamburg 2013, S. 123.
  20. Ernst Heinrich Kneschke: Das deutsche Adelslexikon. Band 9. Friedrich Voigts Buchhandlung, Leipzig 1870, S. 18.
  21. Lebrecht Jeschke: Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern. Demmler Verlag, Schwerin 2003, ISBN 3-910150-52-7.
  22. Denkmale in Granzin bei Boizenburg. (PDF; 1,8 MB) In: Denkmalliste des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Oktober 2016, S. 44, abgerufen am 16. Oktober 2017.
  23. Die Grabkapelle wurde 2001/2002 im Auftrag von Henning und Thomas von Stern restauriert. Das Vorhaben wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.
  24. Gustav von Lehsten: Der Adel Mecklenburgs seit dem landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche (1755). Druck und Verlag von J. G. Tiedemann, Rostock 1864, S. 261 f.
  25. Erlass des Großherzogs Friedrich Franz II., Ortsname Sternsruh. In: Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinsches offizielles Wochenblatt. Nr. 1, Schwerin 1846, S. 7.

Koordinaten: 53° 27′ 22,7″ N, 10° 54′ 23,7″ O