Herringhausen (Enger)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Herringhausen
Stadt Enger
Koordinaten: 52° 8′ 1″ N, 8° 36′ 7″ O
Höhe: 115 m ü. NN
Fläche: 4,62 km²
Einwohner: 445 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32130
Vorwahl: 05224
Belke-Steinbeck Besenkamp Dreyen Enger (Stadtteil) Herringhausen Oldinghausen Pödinghausen Siele WesterengerKarte
Über dieses Bild
Lage von Herringhausen in Enger

Herringhausen ist ein Stadtteil von Enger im Kreis Herford im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Östlich schließt sich der Herforder Stadtteil Herringhausen unmittelbar an Enger-Herringhausen an. Der Stadtteil Engers wird zur Unterscheidung des gleichnamigen Herforder Stadtteils auch Herringhausen (West) genannt. Herringhausen bildete bis 1968 eine selbstständige Gemeinde und wurde am 1. Januar 1969 zwischen den beiden Städten Herford und Enger aufgeteilt.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wird der Ort als Hetheredingusen in einer Schenkungsurkunde von 1151. Im Ravensburger Urbar von 1556 tritt Herringhausen mit 23 Höfen auf. Hauptachse des Ortes ist die alte Handelsstraße von Herford nach Osnabrück, die heute Engerstraße genannt wird. Bis 1968 bildete Herringhausen eine eigene Gemeinde im Landkreis Herford. Im Zuge der Gebietsreform, die am 1. Januar 1969 in Kraft trat, wurde der Ort geteilt. Der westliche Teil wurde Enger (Rechtsnachfolgerin), der östliche Herford zugeschlagen.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herringhausen-West hat gegenwärtig rund 450 Einwohner und ist damit deutlich kleiner als das Herforder Herringhausen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herringhausen grenzt im Osten an Herford-Herringhausen, im Süden an Herford-Eickum, im Südwesten an Oldinghausen, im Westen Enger, im Norden an Enger-Belke-Steinbeck und im Nordwesten an Hiddenhausen-Oetinghausen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 74.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theodor Helmert-Corvey: 1200 Jahre Herford, Maximilian-Verlag, Herford 1989, Seite 437 ff., ISBN 3-7869-0249-6