Herrnschwende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Herrnschwende führt kein Wappen
Herrnschwende
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Herrnschwende hervorgehoben
Koordinaten: 51° 14′ N, 11° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sömmerda
Verwaltungs­gemeinschaft: Kindelbrück
Höhe: 150 m ü. NHN
Fläche: 8,62 km2
Einwohner: 273 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99631
Vorwahl: 036374
Kfz-Kennzeichen: SÖM
Gemeindeschlüssel: 16 0 68 027
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Puschkinplatz 1
99638 Kindelbrück
Webpräsenz: vg-kindelbrueck.de
Bürgermeister: Sebastian Schröter (CDU)
Lage der Gemeinde Herrnschwende im Landkreis Sömmerda
AlperstedtAndislebenBeichlingenBilzingslebenBüchelButtstädtButtstädtEckstedtEllerslebenElxlebenEßleben-TeutlebenFrömmstedtGangloffsömmernGebeseeGriefstedtGroßbrembachGroßmölsenGroßneuhausenGroßrudestedtGünstedtGuthmannshausenHardislebenHaßlebenHenschlebenHerrnschwendeKannawurfKindelbrückKleinbrembachKleinmölsenKleinneuhausenKölledaMannstedtMarkvippachNödaOlberslebenOllendorfOstramondraRastenbergRiethgenRiethnordhausen (bei Erfurt)Ringleben (bei Gebesee)RudersdorfSchloßvippachSchwerstedtSömmerdaSprötauStraußfurtUdestedtVogelsbergWalschlebenWeißenseeWerningshausenWitterdaWunderslebenThüringenKarte
Über dieses Bild
Kirche St. Martini

Herrnschwende ist eine Gemeinde im Landkreis Sömmerda in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Kindelbrück hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrnschwende liegt im Thüringer Becken, östlich von Greußen an der Schwarzburgischen Helbe, wie auch das benachbarte Dörfchen Nausiß, das seit 1951 Ortsteil der Gemeinde ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 1253 erstmals innerhalb einer Urkunde erwähnt.

Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Weißensee. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Weißensee im Regierungsbezirk Erfurt der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.[2]

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Nausiß eingegliedert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teile dieses Artikels scheinen seit 2009 nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Der Gemeinderat aus Herrnschwende setzt sich aus sechs Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • CDU zwei Sitze
  • Schützen zwei Sitze
  • FWV zwei Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Juni 2016 wurde Sebastian Schröter zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Nausiß führt der Radweg Nr. 3, nach Norden über Frömmstedt nach Bilzingsleben, nach Süden über Weißensee und Schallenburg nach Alperstedt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche St. Martini in Herrnschwende wurde in den Jahren 1749/50 erbaut und 1950 umgebaut, wie aus einer steinernen Tafel über dem Kircheneingang hervorgeht.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges mussten acht Arbeitskräfte aus Polen in der Landwirtschaft Zwangsarbeit verrichten.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Der Landkreis Weißensee im Gemeindeverzeichnis 1900
  3. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Band 8: Thüringen. VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 280.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herrnschwende – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien