Herta (Fleischwaren)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Herta GmbH

Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1897
Sitz Herten, Nordrhein-Westfalen
Branche Lebensmittelindustrie
Website Marke Herta auf nestle.de

Herta-Produktionsstätte in Herten

Die Herta GmbH ist ein deutsches Unternehmen der Fleischwarenindustrie. Das Unternehmen ist bekannt durch dessen Produkte der Marke „Herta“. Es hat seinen Sitz in Herten (Westfalen) und ist eine Tochtergesellschaft des Nestlé-Konzerns. Herta produziert in Herten, sowie an Standorten in Frankreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Wesentliche Daten der Unternehmensgeschichte sind unbelegt.

Im Jahre 1897 wurde von Ludwig und Hermine Schweisfurth eine Ladenmetzgerei in Herten begründet. Bald wurden Filialen eröffnet. 1902 wurde die erste Fabrik in Betrieb genommen.

1948 wurde „Herta“ als Marke angemeldet und 1951 registriert.[1] Nachfolgend wurde ein Kühl-Schnelldienst zur Auslieferung an die Filialen und Handelspartner eingeführt. 1953 bot eine Dortmunder Filiale das erste frischeverpackte Wurstsortiment zur Selbstbedienung an, obwohl kaum ein Haushalt damals schon einen Kühlschrank besaß. Ab 1964 breitete sich das Unternehmen ins europäische Ausland aus, zuerst durch Exporte nach Frankreich, dann auch Erwerb von Produktionsstätten im Land. Es folgten Markteintritte in die Niederlande, Belgien, Dänemark und Großbritannien. Karl Ludwig Schweisfurth machte die Firma schrittweise zu einem europäischen Fleischkonzern.

1984 verkaufte Karl Ludwig Schweisfurth das Unternehmen an den Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Seit 1986 ist Herta eine 100%ige Tochtergesellschaft von Nestlé.

2014 verhängte das Bundeskartellamt gegen 21 Wursthersteller, darunter Herta, eine dreistellige Millionenstrafe wegen illegaler Preisabsprachen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herta in der Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  2. Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen Wursthersteller. In: bundeskartellamt.de. 15. Juli 2014, abgerufen am 31. August 2018.