Herz-Jesu-Kirche (Aachen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Herz-Jesu-Kirche, Aachen-Burtscheid
Westseite der Herz-Jesu-Kirche
Ort Aachen-Burtscheid, Nordrhein-Westfalen
Religion römisch-katholisch
Diözese Bistum Aachen
Kirchengemeinde
Name Katholische Pfarrgemeinde St. Gregor von Burtscheid
Gründung 1. Januar 2010
(vorher Pfarre Herz-Jesu: 9. Juni 1912)
Anschrift Michaelsbergstr. 6
52066 Aachen
Website www.st-gregor-von-burtscheid.de
Kirchengebäude
Typ neoromanische Werksteinbasilika
Erbaut 1908–1910 von Josef Kleesattel
Lage 50° 46′ 1,7″ N, 6° 6′ 32″ OKoordinaten: 50° 46′ 1,7″ N, 6° 6′ 32″ O
Viktoriaallee 55
52066 Aachen
Kirchturm 38 m
Karte
Herz-Jesu-Kirche (Aachen) (Nordrhein-Westfalen)
Set01-church.svg

Die katholische Herz-Jesu-Kirche (umgangssprachlich: Frankenberger Dom[1] oder Öcher Sacre Coeur [2]) wurde 1908 bis 1910 als neoromanische Werksteinbasilika nach Entwurf des Architekten Josef Kleesattel im Frankenberger Viertel im Aachener Stadtteil Burtscheid errichtet. Das Mosaik über dem Altar ist nach dem im Aachener Dom das zweitgrößte im Bistum Aachen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bau befindliche Herz-Jesu-Kirche (1909/1910)
Nordseite der Herz-Jesu-Kirche im Bau (1909/1910)
Blick von der noch unbebauten Viktoriaallee auf Herz Jesu (1911)

Mit dem Ausbau des Frankenberger Viertels im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wuchs der Bedarf nach einer eigenen Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft. Am 23. April 1899 wurde auf Betreiben des Oberpfarrers der Pfarrei St. Michael, Hubert Emanuel Baurs, ein Kirchenbauverein für das Rektorat Herz Jesu gegründet.[3] Die Grundsteinlegung erfolgte am 11. November 1908 in Anwesenheit des Kölner Kardinals Anton Fischer. Um den Bau der Kirche trotz noch ungeklärter Finanzierung realisieren zu können, sah Kleesattel die Errichtung des Gebäudes in drei Bauabschnitten vor. Der letzte Bauabschnitt, eine Erweiterung der Kirche nach Westen um zwei Joche und der Bau des Westturms, wurde jedoch nicht mehr durchgeführt.

Die Weihe der im Stil der rheinischen Romanik[4] errichteten Rektoratskirche wurde am 5. Juni 1910 ebenfalls durch Kardinal Anton Fischer vorgenommen.[5] In die Altarplatte des Hochaltars wurden die Reliquien des heiligen Agilolfus, des heiligen Gereon und der heiligen Ursula eingelassen. Die Erhebung zur Pfarre wurde am 9. Juni 1912 gefeiert.[6] Als erster Rektor wurde Wilhelm Diersdorf am 17. Juni 1912 in sein Amt eingeführt.[7]

In der Pfarrgemeinde Herz Jesu wurde 1912 der katholische Jünglingsverein, Vorläufer der späteren DJK Frankenberg Aachen, gegründet.[8]

Während des Ersten Weltkrieges wurden die meisten Bronzeglocken der Aachener Kirchen eingeschmolzen. Am 4. April 1917 mussten auch die kleineren Kirchenglocken von Herz Jesu abgeliefert werden.[9] Sie konnten erst 1928 ersetzt werden. Am 6. Oktober 1927 erfolgte die Ernennung von Friedrich Fischer, dem Neffen von Kardinal Anton Fischer, zum Pfarrer der Kirchengemeinde Herz Jesu.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch Luftangriffe und Artilleriefeuer schwer beschädigt und teilweise zerstört. Während des Großangriffs auf Aachen in der Nacht vom 13. zum 14. Juli 1943 wurden die Sakristei, das Pfarrheim und das Pfarrhaus von Brandbomben getroffen und brannten aus.[10] Bei dem Fliegerangriff auf Burtscheid am 11. April 1944 wurden außer der Herz-Jesu-Kirche auch St. Johann und St. Michael in Burtscheid zerstört.[11] Während der letzten Kriegstage in Aachen war die Kirche am 21. Oktober 1944 erneut das Ziel von schwerem Artilleriebeschuss.[12] Zum Kriegsende waren die Kuppel und Teile des Daches der Kirche eingestürzt, die Sakristei, die Apsis an der Südfassade und der Josefsaltar zerstört, der Hauptturm und das Altarmosaik stark beschädigt. Notdürftig wurde die erhalten gebliebene Kreuzwegkapelle vom zerstörten Kirchenraum abgetrennt, so dass am 26. November 1944 bereits wieder der erste Gottesdienst abgehalten werden konnte.[13]

Flagge der am 1. Januar 2010 neu gegründeten katholischen Gesamtpfarrei „St. Gregor von Burtscheid“ vor der Westfassade der Herz-Jesu-Kirche

Zunächst wurde provisorisch das Dach wiederhergestellt, um insbesondere die Orgel vor den Einflüssen der Witterung zu schützen. Die Fenster der Rosette hinter dem Altar wurden mit Mauerwerk verschlossen. Am 23. Januar 1949 wurde die provisorisch wiederhergestellte Herz-Jesu-Kirche erneut ihrer Bestimmung übergeben.[14] Ein umfassender Wiederaufbau des Bauwerks wurde im Jahr 1955 weitgehend abgeschlossen. Bei weiteren Sanierungsarbeiten in den 1960er Jahren stellte sich heraus, dass große Teile des Gebäudes einsturzgefährdet waren, so dass umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich wurden, die erst 1969 abgeschlossen wurden. Zu Beginn der 1970er fasste man die bauliche Erweiterung der Kirche in Betracht, der dritte, von Kleesattel geplante Bauabschnitt sollte mit dem Bau zwei weiterer Joche und des Westturms ausgeführt werden. Infolge der Neuordnung der Pfarrgrenzen durch bischöflichen Erlass vom 1. Oktober 1971 verkleinerte sich das Pfarrgebiet von Herz Jesu erheblich, woraufhin die Baupläne nicht realisiert wurden.[15] Im Jahr 1977 erfolgte eine umfassende Sanierung und Verblendung der Westfassade mit Tuffstein sowie die Einrichtung einer Tageskapelle. Im Jahr 1987 wurde der provisorische Holzaltar durch einen Volksaltar ersetzt, der am 11. November 1987 geweiht wurde.

Eine weitreichende Sanierung der Kirche und der Orgel konnte 2006 abgeschlossen werden, eine Rekonstruktion der zum Teil schadhaften Mosaiken steht gegenwärtig noch aus.[16]

Zusammenlegung der Burtscheider Pfarren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1912 bis 2009 besaß die Herz-Jesu-Kirche eine selbstständige Pfarrei.[17] Aus wirtschaftlichen und pastoralen Gründen beschloss der Bischof von Aachen, Heinrich Mussinghoff, am 28. August 2009 die Zusammenlegung der fünf Burtscheider Pfarren St. Michael, Herz Jesu, St. Gregorius, St. Aposteln und St. Johann Baptist mit Wirkung vom 1. Januar 2010 zu einer Gesamtpfarre „St. Gregor von Burtscheid“.[18] Der Name der Pfarre geht auf Gregor von Kalabrien, den ersten Abt der Reichsabtei Burtscheid, zurück. Die Sakristei der Kirche wurde aus finanziellen Erwägungen zum Pfarrbüro von St. Gregor umgebaut. Die neue Sakristei wurde in der Kreuzwegkapelle untergebracht, das nahegelegene Pfarrhaus konnte daraufhin einer anderen Bestimmung zugeführt werden.[16]

Baugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baugrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bebauung des Frankenberger Viertels mussten zahlreiche Geländeabschnitte eingeebnet werden, um eine geschlossene Wohnbebauung zu ermöglichen. Auf dem Gebiet der heutigen Herz-Jesu-Kirche befand sich ein Felsvorsprung, der aus oberdevonischen Condroz-Sandsteinen und Tonschiefern gebildet wurde. Um die ungünstige Topografie des Bauplatzes auszugleichen, war der Bau einer 5 Meter hohen Stützmauer erforderlich. Die Aktiengesellschaft Frankenberg, die die Erschließung des Viertels betrieb, beteiligte sich an der Finanzierung der Kosten für die Stützmauer in Höhe von 30.000 Mark, schenkte zusätzlich ein Grundstück für den Bau des Pfarrhauses und verkaufte der Gemeinde kostengünstig Grundstücke für kirchliche Einrichtungen, um die unvorteilhafte Lage des Bauplatzes der Kirche zu kompensieren.[6]

Kirchengebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchturmkonstruktion
Nordfassade

Die Herz-Jesu-Kirche gehört zu den wenigen Sakralbauten, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Erzbistum Köln in neoromanischer Bauweise ausgeführt wurden. Bis 1913 war hier der neogotische Baustil üblich.[19] Die Schwierigkeiten bei der Baufinanzierung lassen sich auch an der Architektur nachvollziehen. Während die zur Viktoriaallee gelegene nördliche Seitenfassade aufwändig gestaltet ist, wurde die gegenüber liegende Seite eher nüchtern und ohne Zierelemente ausgeführt.[17] In der Planungsphase der Kirche wurde der Grundriss um 90° gedreht und das ursprünglich nach Süden ausgerichtete Gebäude geostet, so dass der Hauptaltar mit den byzantisierenden Mosaiken heute in Richtung der aufgehenden Sonne orientiert ist. Ursprünglich war geplant, den Altar in einer zur Südseite – in Richtung Erzbergallee – gewandten Apsis aufzustellen, die Orgelbühne sollte an der Nordseite – zur Viktoriaallee ausgerichtet – platziert werden. Erst Geldspenden, u. a. erhebliche Zuwendungen der Besitzer der Aktienspinnerei Hilden und Reuver,[16] die während der Bauphase getätigt wurden, ermöglichten den Bau der nach Osten ausgerichteten Choranlage.[20] Der von Josef Kleesattel geplante Westturm und die westlichen Joche wurde nie gebaut, so dass der Grundriss heute unsymmetrisch wirkt.[19] Aufgrund der morphologischen erhöhten Position des Baugrundes bildet die detailreiche Nordfassade der Kirche heute den architektonisch dominierenden Abschluss der Viktoriaallee.

Der heutige Turm der Kirche hat eine Höhe von 38 m und überragt damit die Kirchenkuppel um mehr als 17,50 m. Der Schlussstein der gemauerten Kuppel wurde am 25. Juni 1909 eingefügt. Die beiden flankierenden Türme, in denen die Kirchenglocken untergebracht sind, sind mit 30 m Höhe etwas niedriger gehalten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch Bombentreffer und Artilleriebeschuss, insbesondere in den letzten Kriegstagen, stark beschädigt und teilweise zerstört, da Soldaten der Wehrmacht von der Turmgalerie aus die vorrückende US-Armee an der Einnahme von Aachen hindern wollten.[6] Insbesondere die Südwand mit einer Apsis, in der ursprünglich der Hochaltar aufgestellt werden sollte, wurde beim Bombenangriff vom 11. April 1944 schwer beschädigt, so dass die Apsis abgerissen werden musste. Sie beherbergte bis zu ihrer Zerstörung die Krippe und wurde nicht wieder aufgebaut.

Die Sakristei wurde im Zweiten Weltkrieg mehrfach von Bomben getroffen. In der Nacht zum 14. Juli 1943 brannte sie nach einem Bombenangriff aus und wurde zunächst mit der barocken Einrichtung der ehemaligen St.-Leonard-Kapelle wiederhergestellt. Während des schweren Bombenangriffs auf Burtscheid am 11. April 1944 wurde die provisorisch wiederhergerichtete Sakristei von einer Sprengbombe völlig zerstört. Um den Kirchenbetrieb auch in der teilzerstörten Kirche aufrechterhalten zu können, wurde eine provisorische Sakristei hinter dem Hauptaltar eingerichtet.[6] Nach dem Krieg wurde die Sakristei in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Hier befindet sich auch ein kleineres Vortragekreuz, das von den Professoren der Aachener Werkkunstschule Wilhelm Giesbert und Hein Minkenberg geschaffen wurde.

Die ursprüngliche Fensterverglasung des Chorraumes, die vom Düsseldorfer Künstler Theodor Winter geschaffen wurde, wurde im Krieg vollständig zerstört und später durch eine moderne Verglasung ersetzt.

Das Kirchengestühl und die Beichtstühle im neoromanischen Stil sind teilweise noch im originalen Zustand erhalten. Die reich verzierten Beichtstühle werden dem Aachener Bildhauer Dunstheimer zugeschrieben. Das Chorgestühl mit der Balustrade wurde der Ausstattung der Kirchen San Clemente in Rom und San Marco in Venedig nachempfunden.[6]

Kapellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprüngliche Eingangsraum der Kirche wurde nach 1918 als Kriegergedächtniskapelle umgestaltet. Eine Inschrift in der Decke „Wandernd auf blutigem Pfad schwandet ihr Kämpfer der Heimat. Der nach Golgota ging gebe euch Heimat und Ruhe“ verdeutlicht die Umnutzung. In den Jahren 1921 bis 1925 wurde die Kapelle durch Bernhard Gauer mit einer Darstellung des Kreuzweges Jesu Christi ausgestaltet. Aufgrund der starken Zerstörung des Kirchengebäudes diente diese Kreuzwegkapelle der Kirchengemeinde in den ersten Nachkriegsjahren als Notkirche, in der der Marienaltar provisorisch aufgestellt war.[6]

Im Jahr 1977 wurde die Tageskapelle in Verbindung mit der Sanierung der Westfassade eingerichtet. In der Tageskapelle wurde am 17. Juni 1977 die Christusfigur von Lambert Piedboeuf aufgestellt, die 1926 anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums des ersten Pfarrers, Wilhelm Dierdorf, geschaffen und vom Tiroler Bischof Sigismund Waitz eingeweiht wurde. Die Figur war bei einem Bombenangriff im April 1944 schwer beschädigt, nach dem Krieg aber in großen Teilen wieder restauriert worden. Die weggesprengten Hände der Christusstatue wurden nicht ersetzt, sondern ein Hinweis angebracht: „Gott hat keine anderen Hände als die deinen!“,[21] ähnlich wie beim Ludgeri-Kreuz in Münster.

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heute vorhandenen vier Bronzeglocken befinden sich in den Flankentürmen der Kirche. Seit der Spätgotik werden Glocken aufeinander abgestimmt und besonders nach 1945 in immer wieder vorkommenden Motiven disponiert. Die Kombination und Abstimmung aller vier Kirchenglocken bestimmt die Geläutedisposition, für die Herz-Jesu-Kirche „Cibavit eos, Introitus in festo Corporis Christi“ nach dem Vorbild des Gregorianischen Chorals. Darüber hinaus kann mit den Glocken I bis III das Te Deum und mit den Glocken II bis IV das Gloria-Motiv intoniert werden.[22]

Motivbildung: kleine Terz, große Sekunde

(Schlagtöne hier: fis1 – a1 – h1)

Te Deum
Motivbildung: große Sekunde, kleine Terz

(Schlagtöne hier: h1 – cis2 – e2)

Gloria

Die größte und älteste noch erhaltene, 750 Kilogramm schwere Glocke wurde 1910 vom Glockengießer Karl (I) Otto (in Gießerei F. Otto in Hemelingen bei Bremen) gegossen.[23] Die Glocke, die sich im westlichen Flankenturm befindet, trägt die Inschrift: „Des Herzen Jesu Ehren soll mein Ruf vermehren“.

Von Karl (I) Otto wurden auch noch zwei kleinere Glocken (1910 und 1913)[24] gegossen, die aber im Zuge der Rohstoffsammlung im Rahmen der Metallspende des deutschen Volkes am 4. April 1917 demontiert und eingeschmolzen wurden.

Die als Ersatz von Ernst Karl (II) Otto 1928 gegossenen Glocken wurden 1942 beschlagnahmt und ebenfalls eingeschmolzen. Erst im Jahr 1959 konnten von Karl (III) Otto drei neue Bronzeglocken gegossen und im südlichen Flankenturm installiert werden. An der kleinsten Glocke ist ein Schlagwerk für den Stundenschlag und das Angelusläuten angebracht. Gleichzeitig mussten die Glockenstühle nach dem Krieg erneuert werden, da die alten durchgerostet waren.

Glocke[25] Glockengießer Gussjahr Nominal Gewicht  Konstruktion Bemerkung
Glocke I Karl (I) Otto 1910 fis1 750 kg Mittelschwere Rippe
Glocke II unbekannt 1928 a1 ? erste Glocke (von 1910) 1917, zweite Glocke (von 1928) 1942 eingeschmolzen.
Glocke II (neu) Karl (III) Otto 1959 a1 475 kg Mittelschwere Rippe
Glocke III Karl (III) Otto 1959 h1 350 kg Mittelschwere Rippe erste Glocke 1917 (von 1913), zweite Glocke (von 1928) 1942 eingeschmolzen.
Glocke IV Karl (III) Otto 1959 d2 200 kg Mittelschwere Rippe mit Schlagwerk für den Stundenschlag und das Angelusläuten.

Innenausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptaltar der Herz-Jesu-Kirche, 1933
Der Volksaltar mit festlichem Blumenschmuck

Der Hochaltar wurde nach einem Entwurf von Josef Kleesattel von der Firma Pohl und Esser ausgeführt. Die Symbole der vier Evangelisten – Adler, Mensch, Löwe und Stier – schmücken die Kapitelle der Pilaster.

Der Sockel des Marienaltars wurde ebenso 1911 von Josef Kleesattel entworfen und von der Firma Pohl und Esser ausgeführt. Die auf einem goldverzierten Marmorthron sitzende Gottesmutter mit dem Jesuskind auf dem Schoß ist eine Arbeit von Lambert Piedboeuf, der für die Kirche auch die Christusfigur erschaffen hat. Ursprünglich waren beide Figuren mit einem Heiligenschein umgeben. Die eigentliche Planung, die Altarnische mit einem Mosaik auszukleiden, wurde nicht realisiert.[26]

Am südwestlichen Kuppelpfeiler befindet sich der Altar der immerwährenden Hilfe, der 1928 aufgestellt wurde. Der ausführende Künstler ist nicht bekannt, der Entwurf wird jedoch Josef Kleesattel zugeschrieben.[26] Dargestellt ist die Muttergottes-Ikone der Kirche San Matteo di Via Merulana in Rom in einem expressionistischen, geschnitzten Holzrahmen.

Dem Altar der immerwährenden Hilfe gegenüber steht der Antoniusaltar mit einem Reliefbild des heiligen Antonius von Padua. Der Künstler und das Jahr der Aufstellung des Altars ist bislang unbekannt.

Der jüngste konsekrierte Altar, der Volksaltar, wurde auf Anregung des Pfarrers Peter Wiesner von dem Dürener Bildhauer Herbert Halfmann geschaffen und am 11. November 1987 durch den Aachener Bischof Klaus Hemmerle geweiht. Hinter einem filigranen Gitterwerk sind seitlich vier Reliefplatten aus Bronze mit Motiven aus dem Neuen Testament angebracht. Auf dem zur Gemeinde zeigenden Relief ist die Kreuzigung Jesu dargestellt, bei der der römische Hauptmann Longinus das Herz Jesu mit einer Lanze durchbohrt. Die Reliefplatte zur linken Seite zeigt eine Szene von der Hochzeit zu Kana, auf der rechten Seite ist die Geschichte vom Weizenkorn dargestellt. Auf dem zum Chorraum zugewandten Relief wird eine Szene aus der Speisung der Fünftausend thematisiert.

Der Josefsaltar, der sich früher in einer Apsis in der Nähe der Tür zur Sakristei befand, wurde 1934 von Joseph Buchkremer entworfen und vom Aachener Künstler Josef Mataré gestaltet.[27] Das Altarbild zeigte den heiligen Josef als Mittelpunkt der Familie. Der Altar wurde beim Bombenangriff auf Burtscheid am 11. April 1944 zerstört.

Tabernakel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Detail des Altarraums mit festlichem Blumenschmuck

Im Jahre 1933 wurde der Hostienschrein aus der Werkstatt August Witte (2) durch einen Tabernakel aus der Werkstatt von Fritz Schwerdt ersetzt[28], dessen Frontseite mit kleinen Emails in Rot- und Blautönen gestaltet ist. Wilhelm Giesbert von der Aachener Kunstgewerbeschule ergänzte im selben Jahr den Altar links und rechts des Tabernakels um einen in die Breite gezogenen Aufbau aus Duranmetall, der an den Enden mit je drei Email-Figuren von Anton Wendling abschloss (siehe historische Fotografie Hauptaltar der Herz-Jesu-Kirche von 1933). Auf dem Tabernakeldach befand sich eine Kuppel mit einer in Latein verfassten Inschrift „Wenn ich erhöht werde, werde ich alles an mich ziehen“. Bis auf den vollständig erhaltenen Tabernakel ist der gesamte Altaraufbau seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen.

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orgelapsis der Herz Jesu Kirche

Die feierliche Weihe der heutigen Orgel fand am 19. November 1939 statt. Sie ersetzte eine gebrauchte Orgel, die von den Schwestern vom armen Kinde Jesus erworben wurde.[26] Erbaut wurde die Orgel von Eduard Pelzer, dem damaligen Inhaber der berühmten Aachener Orgelbaufirma Georg Stahlhuth. Pelzer kam, wie die meisten seiner Angestellten, am 11. April 1944 bei dem verheerenden Bombenangriff auf Burtscheid ums Leben.[29]

Die Orgel von Herz Jesu besitzt drei Manuale, 34 klingende Register, 55 Pfeifenreihen und insgesamt 2660[30] Pfeifen, sowie eine Walze. Trotz der schweren Beschädigung der Kirche im Zweiten Weltkrieg überstand die Orgel den Krieg fast unbeschadet.[6]

Die Registration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pedal
1 Principalbaß 16´
2 Subbaß 16´
3 Gedecktbaß 16´
4 Oktave
5 Violbaß
6 Choralbaß
7 Hintersatz 5-7f.
8 Posaune 16´
9 Sing. Cornett
10 I-Ped.
11 II-Ped.
12 III-Ped.
13 Ober III-Ped.
Manual I
14 Quintade 16´
15 Principal
16 Querflöte
17 Octave
18 Nachthorn
19 Rauschpfeife 2´+ 1 1/3
20 Mixtur 5f.
21 Trompete
22 Tremulant
23 II-I
24 III-I
Manual II
25 Gedeckt
26 Praestant
27 Rohrflöte
28 Principal
29 Terz 13/5
30 Schnabelflöte
31 Scharf 4f.
32 Krummhorn
33 Tremulant
34 III-II
Manual III
35 Principal
36 Rohrgedeckt
37 Salicional
38 Principal
39 Blockflöte
40 Sifflöte 11/3
41 Mixtur 5f.
42 Zimbel 3f.
43 Dulcian 16´
44 Trichterregal
45 Tremulant

Zudem gibt es zwei freie Kombinationen, ein zweites Pedal und Absteller für die Zungenregister.

Chormosaik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Chormosaik, das nach dem Mosaik im Aachener Dom zu den größten Mosaiken im Bistum zählt, wurde 1914 von dem Düsseldorfer Mosaizisten Bernhard Gauer vollendet. Durch die Beschädigung der Kirche im Zweiten Weltkrieg wurden auch Teile des Mosaikes zerstört bzw. stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Mosaik stellt im oberen Teil die Heiligste Dreifaltigkeit vor dem Jerusalemer Tempel dar, ergänzt durch die Inschrift Dabo vobis cor novum („Ich gebe euch ein neues Herz“). Der untere Teil des Mosaiks verweist auf Szenen aus der Schöpfungsgeschichte („Ich habe diesen Ort erwählt und geheiligt, dass mein Herz dort weile alle Tage“).

Erdbebenschaden im Mosaik (weiße Stelle und Riss im Bereich der rechten Girlande)

Bei einem Erdbeben am 22. Juli 2002 der Magnitude 4,8 lösten sich Teile des Mosaiks und fielen in den Altarraum. Gleichzeitig bildete sich innerhalb des Mosaiks ein langer Riss.

Weitere Inneneinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den noch im Originalzustand erhaltenen Einrichtungsgegenständen der Kirche zählen das Adler-Lesepult und das Ewige Licht, das von dem in Aachen bekannten Juwelier Josef Zaun angefertigt wurde. Das Ewige Licht wird durch vier Erzengel und durch die Inschrift „Siehe er schlummert und schläft nicht, der Israel behütet. Psalm 120“ verziert. Das heutige Taufbecken wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in der Kirche aufgestellt, da das erste Taufbecken im Krieg zerstört wurde. Das Prozessions- oder Vortragekreuz stellt höchstwahrscheinlich eine Arbeit des Kölner Goldschmiedes Egino Weinert dar[6], dem auch die Kustodia zugeschrieben wird.

Kunstschätze in der Herz-Jesu-Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchenschätze der Herz Jesu Kirche, ausgestellt 2012

Die Pfarre Herz Jesu besitzt einige wertvolle Kunstschätze, von denen die Monstranz aus dem 18. Jahrhundert zu den Wertvollsten zählt. Ursprünglich war sie im Besitz der Merksteiner Pfarrkirche, wurde persönlich von Aachener Stiftspropst Kaufmann erworben und der Pfarre Herz Jesu gestiftet.[31] Die rund 60 cm hohe aus teilvergoldetem Silber gefertigte Monstranz ist im Rokoko-Stil gehalten. Das mit Edelsteinen verzierte Expositorium ist mit geflügelten vergoldeten Engelsköpfen besetzt. Auf dem Rahmen der unvergoldeten Monstranz finden sich figürliche vergoldete Darstellungen eines Heiligen, der Gottesmutter und eines Bischofs. Bekrönt wird die Monstranz durch Gott Vater unter einem halbkreisförmigen Baldachin.

Die Marienkrone wurde 1893 von dem Aachener Goldschmied Bernhard Witte angefertigt und sollte vermutlich als Bekrönung eines Fahnenstocks dienen. Die edelsteinbesetzte Krone ist der marianischen Kongregation junger Kaufleute zu Aachen gewidmet.

Das Messgewand zu Ehren von Kardinal Fischer (Fischergewand) aus golddurchwirktem Brokatstoff wurde 1917 von der Firma Paulus in Aachen angefertigt. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde es restauriert und wird heute zu feierlichen Anlässen getragen. Auf dem Messgewand ist die Widmung „Im Andenken an die Weihe der Kirche Herz Jesu Aachen Antonius Cardinal Fischer“ angebracht. Verziert wird das Gewand durch Bildnisse der heiligen Ursula, des heiligen Gereon und heiligen Agilolfus, deren Reliquien sich im Hauptaltar befinden.[32]

Pfarrhaus und Kaplanei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrhaus und Kaplanei der Herz-Jesu-Kirche

Das Pfarrhaus, in der Viktoriaallee 45 gelegen, wurde ebenfalls im neoromanischen Stil von Josef Kleesattel um 1910 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche errichtet. Das zweigeschossige Gebäude mit einer Werksteinfassade passt sich dem Stil der Kirche an. Der linke Teil des Gebäudes wurde risalitartig vorgezogen.[33]

Während eines Bombenangriffes 1943 wurden das Pfarrheim und das Pfarrhaus mit dem dort befindlichen Pfarrarchiv durch Brandbomben vollständig zerstört.[6] Das Pfarrhaus wurde nach dem Krieg neu errichtet. Die neben dem Pfarrhaus in der Viktoriaallee 47 bis 49 stehende Kaplanei wurde ebenfalls durch Josef Kleesattel 1914–1915 im neoromanischen Stil errichtet. Das zweigeschossige Gebäude mit einer Werksteinfassade ist durch einen dreigeschossigen Mittelrisalit charakterisiert.[33] Die beiden Gebäude sind die einzigen neoromanischen Wohngebäude im Frankenberger Viertel.

Pfarrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrer seit Bestehen der Pfarre Herz Jesu waren beziehungsweise sind:[6]

  • Wilhelm Dierdorf (1912–1927), † 3. April 1939
  • Friedrich Fischer (1927–1955), † 25. August 1957
  • Karl Liermann (1956–1973), † 17. Januar 1973
  • Peter Wiesner (1973–1997)
  • Msgr. Heribert August (1998–2012)
  • Frank Hendriks „in solidum“ mit Thomas Faltyn (seit Ende 2012)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Te Deum – Quellen und Volltexte

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Bongard: Kirche und Pfarre Herz-Jesu zu Aachen 1908–1948. Achilles, Aachen 1948.
  • Bernd Küpper: Die Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2.
  • Heinz Laschet, Heinz Malangré: Tritt auf, sei es gelegen oder ungelegen! Berichte und Gedanken zu Jahrestagen unseres Pastors Heribert August. 25 Jahre Sankt Michael, 10 Jahre Herz Jesu. Aachen 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herz Jesu (Burtscheid) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Silke Niewenhuis: Bürgerhäuser & Villen in Aachen. Frankenberger Viertel. Bremen 2009, S. 27 f.
  2. Alexander Barth: Die Herz-Jesu Kirche: Alles neu im Öcher Sacre Coeur. In: 111 Orte in Aachen und der Euregio, die man gesehen haben muss, 2012, ISBN 978-3-89705-931-3, S. 74
  3. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 3.
  4. Klaus Bischops: 1000 Jahre Burtscheid. Aachen 1997, ISBN 3-930701-31-6, S. 93 f.
  5. Bernhard Dautzenberg: Burtscheid und seine engeren Randgebiete einst – damals – heute. Dargestellt in Daten 997 bis 1976. Aachen 1976, S. 64.
  6. a b c d e f g h i j Geschichte von Herz Jesu (Memento des Originals vom 16. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/1030599.kiba-neu.de, abgerufen am 14. Juni 2012
  7. Walter Kaemmerer, Wilhelm Mummenhoff, Friedrich Reiff, Erich Stephany: Geschichte Aachens in Daten. Teil 1, Aachen 2003, ISBN 3-87519-214-1, S. 251.
  8. Martina Stöhr: DJK Frankenberg feiert das 100-jährige Bestehen. In: Aachener Nachrichten. 20. Mai 2012, abgerufen am 9. Februar 2016.
  9. Bernhard Dautzenberg: Burtscheid und seine engeren Randgebiete einst – damals – heute. Dargestellt in Daten 997 bis 1976. Aachen 1976, S. 67.
  10. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 12.
  11. Bernhard Dautzenberg: Burtscheid und seine engeren Randgebiete einst – damals – heute. Dargestellt in Daten 997 bis 1976. Aachen 1976, S. 83.
  12. Walter Kaemmerer, Wilhelm Mummenhoff, Friedrich Reiff, Erich Stephany: Geschichte Aachens in Daten. Teil 1, Aachen 2003, ISBN 3-87519-214-1, S. 338.
  13. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 13.
  14. Bernhard Dautzenberg: Burtscheid und seine engeren Randgebiete einst – damals – heute. Dargestellt in Daten 997 bis 1976. Aachen 1976, S. 88.
  15. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 15.
  16. a b c Der Frankenberger Dom wird gefeiert – Herz Jesu-Kirche ist jetzt 100 Jahre alt, aufgerufen am 19. Juni 2012, online-Ausgabe der Aachener Nachrichten, print-Ausgabe vom 19. Juni 2012, S. 15
  17. a b Holger A. Dux: Aachen von A-Z. Wissenswertes in 1500 Stichworten. Münster 2003, ISBN 3-402-05465-5, S. 215.
  18. Amtsblatt der Bezirksregierung Köln, 189. Jahrgang, Nr. 42, S. 425.
  19. a b Walter Schroeder: Der Westturm wurde nie gebaut. In: Aachener Nachrichten vom 5. Juni 2010, S. 19.
  20. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 4
  21. Peter Blank: Nicht allein. Adamas-Verlag, Köln 2018; S. 52
  22. Norbert Jachtmann (Bearb.): Glocken in der Region Aachen-Stadt. (PDF-Dokument, zuletzt abgerufen am 14. Juni 2012; 979 kB) (Memento des Originals vom 10. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.glockenbuecherbaac.de, S. 37.
  23. Norbert Jachtmann (Bearb.): Glocken in der Region Aachen-Stadt. (PDF-Dokument, zuletzt abgerufen am 14. Juni 2012; 979 kB) (Memento des Originals vom 10. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.glockenbuecherbaac.de, S. 36.
  24. Norbert Jachtmann (Bearb.): Glocken in der Region Aachen-Stadt. (PDF-Dokument, zuletzt abgerufen am 14. Juni 2012; 979 kB) (Memento des Originals vom 10. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.glockenbuecherbaac.de, S. 38
  25. Norbert Jachtmann (Bearb.): Glocken in der Region Aachen-Stadt. (PDF-Dokument, zuletzt abgerufen am 14. Juni 2012; 979 kB) (Memento des Originals vom 10. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.glockenbuecherbaac.de, S. 36–38.
  26. a b c Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 28.
  27. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 11.
  28. Das Tabernakel ist in Schwerdts Werkverzeichnis dokumentiert. Die gelegentlich Anton Wendling zugesprochene Urheberschaft ist unbegründet., abgerufen am 26. August 2016
  29. Firmengeschichte der Orgelbaufirma Stahlhut (in französischer Sprache) (Memento des Originals vom 1. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/decouverte.orgue.free.fr, abgerufen am 13. Juni 2012
  30. Bernd Küpper: Die Kunstwerke und ihre Künstler in der Herz-Jesu-Kirche. Vortrag am 22. Juni 2012, Aachen
  31. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 19.
  32. Bernd Küpper: Herz-Jesu-Kirche in Aachen-Burtscheid. Aachen 2002, ISBN 3-936342-03-2, S. 23.
  33. a b Landeskonservator Rheinland (Hrsg.): Denkmälerverzeichnis Aachen, 1.2 übrige Stadtteile. (Stand: 1974–1977) Rheinland-Verlag, Köln 1978, S. 14.