Herzinsuffizienz

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Klassifikation nach ICD-10
I11.0- Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz
I13.0- Hypertensive Herz- und Nierenkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz
I50.0- Rechtsherzinsuffizienz
I50.1- Linksherzinsuffizienz
I50.9 Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnet
R57.0 Kardiogener Schock

ICD-10-GM

ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Herzinsuffizienz (von „Insuffizienz“ im Sinne von „Unzulänglichkeit“; in der Medizin unter anderem ungenügende Leistungsfähigkeit eines Organs;[1] lateinisch Insufficientia cordis[2]) oder Herzschwäche ist die krankhafte Unfähigkeit des Herzens, das vom Körper benötigte Herzzeitvolumen ohne Anstieg des enddiastolischen Drucks zu fördern.[3] Die „Pumpschwäche“ äußert sich in reduzierter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, man spricht auch von Vorwärtsversagen. Nicht weniger relevant sind die Symptome des Rückwärtsversagens: Zur Steigerung der Herzleistung vergrößert der Körper seinen Wasserbestand, was bei Schwäche des rechten Herzens zu Wassereinlagerungen in den Beinen führt. Bei Schwäche des linken Herzens sammelt sich Wasser in der Lunge an, das sich, insbesondere im Liegen, als Atemnot bemerkbar macht und in schweren Fällen die Sauerstoffaufnahme lebensbedrohlich einschränkt. Deswegen bezeichnete man die Herzinsuffizienz und auch die darauf basierende Niereninsuffizienz früher gemeinsam als Wassersucht[4] oder Hydrops.[5]

Die Herzinsuffizienz ist die gemeinsame Endstrecke vieler Herzerkrankungen, wobei langjähriger Bluthochdruck und atherosklerotische Verengungen der herzversorgenden Gefäße (also koronare Herzkrankheit und abgelaufene Herzinfarkte) die häufigsten Ursachen sind. In der Therapie spielen neben der Behandlung und Beseitigung von zugrundeliegenden Krankheiten und Risikofaktoren bestimmte Blutdrucksenker eine große Rolle, da sie nachweislich die Überlebenszeit verlängern. Die fortgeschrittene Herzinsuffizienz zeigt oft einen schubartigen Verlauf mit wiederkehrenden Dekompensationen, bei denen die Betroffenen bedrohlich viel Wasser einlagern und damit auch ihr Herz „überladen“. Die kardiale Dekompensation ist ein häufiger Grund für Krankenhausbehandlungen; sie kann oft mit harntreibenden Medikamenten und ggf. intensivmedizinischer Behandlung beherrscht werden, aber auch zum Tod aus relativer Gesundheit heraus führen. Die Herzinsuffizienz ist eine häufige Krankheit mit hoher Sterblichkeit und zählt entsprechend zu den häufigsten Todesursachen.

Alltagssprache und Doppeldeutungen [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gebräuchliche deutsche Begriff Herzschwäche trifft den Sachverhalt nur ungenau, weil nicht nur eine krankhaft verminderte Pumpfunktion (systolische Herzinsuffizienz oder Herzmuskel­schwäche), sondern auch eine gestörte Füllung des Herzens (diastolische Herzinsuffizienz) bei unbeeinträchtigter Pumpfunktion zur Herzinsuffizienz führen kann. Eine akute, schwere Herzinsuffizienz wird gelegentlich als Herzversagen bezeichnet, wobei eine allgemein akzeptierte Definition dieses insbesondere in Leichenschauscheinen häufig verwendeten Begriffs fehlt. Kritiker wenden ein, dass Herzversagen wohl auch deshalb als häufigste Todesursache genannt wird, weil das Herz letztlich bei jedem Verstorbenen zum Stillstand gekommen ist und die tatsächlich zum Tode führende Krankheit oft nicht ermittelt wurde.

Die Identität von der Herzinsuffizienz als zu kleinem Herzzeitvolumen[6] und vom Syndrom des zu kleinen Herzzeitvolumens (englisch: low cardiac output syndrome) wird in der Fachliteratur oft nicht deutlich. Dabei ist cardiac output (abgekürzt CO) die englische Übersetzung vom Herzzeitvolumen (abgekürzt HZV). Außerdem ist die Herzinsuffizienz keine Krankheit, sondern ein Syndrom, also das Symptom zahlreicher Krankheiten. Auch ist die Herzschwäche bei vergrößertem Herzzeitvolumen (high output failure) immer auch eine Herzinsuffizienz mit einem zu kleinen Herzzeitvolumen bei vergrößertem Bedarf an sauerstoffreichem Blut.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahrhunderte kam es bis heute zu vielen unterschiedlichen Ansichten über die Herzinsuffizienz (siehe auch Medizingeschichte und Geschichte der Medizin). Die Herzinsuffizienz ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Eine alte Quelle ist der Papyrus Ebers aus dem Jahr 1550 vor Christus.[7]

Früher galten die angeborenen oder erworbenen Herzfehler (Vitium cordis) als Hauptursache der Herzinsuffizienz;[8] heute sucht man sie dagegen zum Beispiel im modernen Handbuch der inneren Medizin (5. Auflage, 9. Band, 4. Teil: „Herzinsuffizienz“) vergeblich.[9] Gerd Harald Herold erwähnt in seinem Lehrbuch mit nur einem Wort die Herzfehler („Insuffizienzvitien“) als Insuffizienz-Ursache („Ätiologie“) und empfiehlt eine kausale „Therapie eines Vitiums“.[10]

Extrarenalsyndrome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herzinsuffizienz ist ein Symptom zahlreicher verschiedener Krankheiten mit den klinischen Zeichen Körperschwäche, Gewichtszunahme, Luftnot und Wassereinlagerungen (im Sinne eines Syndroms). Diese Wassereinlagerungen bezeichnete man früher als Wassersucht[11] oder Hydrops (altgriechisch ύδρωψ) pars pro toto mit der heutigen Bedeutung Herzschwäche oder Herzinsuffizienz. Jede Herzinsuffizienz verursacht auch eine Niereninsuffizienz. Das sind die extrarenalen Nierensyndrome nach Wilhelm Nonnenbruch (zum Beispiel kardiorenales Syndrom, pulmorenales Syndrom und hepatorenales Syndrom), also ein Nierenversagen auch ohne eigentliche Nierenkrankheit.[12]

Herzzeitvolumen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fast alle Herzkrankheiten führen (beim Vorwärtsversagen) zu einer Verkleinerung des Herzzeitvolumens und damit auch zu einer Reduktion der renalen Perfusion und der glomerulären Filtration im Sinne einer Niereninsuffizienz. Ebenso verkleinern fast alle Lungenkrankheiten (beim Rückwärtsversagen) die Durchblutung (Perfusion) und auch die Belüftung (Ventilation) der Lungen (im Sinne einer Lungeninsuffizienz) und damit nach dem Euler-Liljestrand-Mechanismus auch das Lungenzeitvolumen und wiederum das damit identische Herzzeitvolumen. Insofern gilt das Herzzeitvolumen als objektives Maß für die Schwere einer jeden Herzinsuffizienz. Schon William Harvey hat es 1628 zu berechnen versucht (HZV = 1,15 l/min). Adolf Fick hat 1870 das HZV mit dem nach ihm benannten Fickschen Prinzip bestimmt (HZV = 5 l/min). Seither wurden etwa zwanzig unterschiedliche Bestimmungsverfahren für das HZV entwickelt.

Verwirrend ist das Nebeneinander der unterschiedlich definierten Begriffspaare akute Herzinsuffizienz/chronische Herzinsuffizienz, Linksherzversagen/Rechtsherzversagen, Linksinsuffizienz/Rechtsinsuffizienz, Vorwärtsversagen/Rückwärtsversagen (forward failure/backward failure),[13] Vorlasterhöhung/Nachlasterhöhung, Preload-Erhöhung/Afterload-Erhöhung, High-output heart failure/Low-output heart failure und systolische Herzinsuffizienz/diastolische Herzinsuffizienz. Gemeinsam ist diesen Begriffen eine Verkleinerung des Herzzeitvolumens mit den Symptomen einer Herzinsuffizienz wegen einer Vergrößerung des peripheren Widerstandes beziehungsweise wegen einer Verkleinerung der Compliance. Die Formeln zur Berechnung des Herzzeitvolumens gelten sowohl für alle vier Herzhöhlen, für den großen und den kleinen Kreislauf als auch für den arteriellen und venösen Schenkel beider Kreisläufe.

Ödembildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die renale Perfusion und damit auch die glomeruläre Filtrationsrate sinken parallel zum Rückgang des Herzzeitvolumens, die tubuläre Rückresorption nimmt kompensatorisch zu. Die Plasmakonzentration der harnpflichtigen Stoffe steigt an, bis hin zur Urämie. Die osmotische Druckdifferenz (onkotischer Druck, kolloidosmotischer Druck) zwischen dem Extravasalraum und dem Intravasalraum sinkt (siehe Donnan-Gleichgewicht, die Starling-Gleichung[14] Q = Kf[(PKa - PIs) - σ(ΠKa - ΠIs)] für den Netto-Flüssigkeitsstrom nach Ernest Henry Starling sowie Osmotisches Diuretikum). Es kommt zu den Wassereinlagerungen besonders in Lungen (Lungenödem) und Beinen (Unterschenkelödeme).[15] Das Rückwärtsversagen führt zum Blutstau in den Kapazitätsgefäßen zum Beispiel mit einer oberen Einflussstauung.

Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Therapeutisch setzte man früher Phytotherapeutika wie Weißdorn, Strophanthin oder Digitalis (Roter Fingerhut)[16] ein. Als Teezubereitung vergrößerten sie sowohl das Blutvolumen als auch die Inotropie. Beides vergrößerte das Herzzeitvolumen und damit die Diurese („Harn treibende Mittel“[17], Diuretikum). Wasser und die darin gelösten harnpflichtigen Stoffe wurden vermehrt über die Nieren ausgeschieden. Der osmotische Gradient vergrößerte sich. Die Symptomatik besserte sich. So behandelte schon 1775 der englische Arzt William Withering mit den Blättern des Roten Fingerhuts erfolgreich Wasseransammlungen, die auf eine Herzschwäche zurückzuführen waren.[18]

Auch Aderlässe („um den Kreislauf des Blutes wieder anzufachen“[19]), Schröpfen und Blutegel kamen früher zum Einsatz. Noch heute wird der unblutige Aderlass in der Naturheilkunde bei einer Linksherzinsuffizienz vorgenommen. Empfohlen wird auch in der heutigen Schulmedizin „als Notfallmaßnahme das Anlagen von Staubinden an den Extremitäten (‚Aderlaß in die Peripherie‘)“.[20] Leopold Lichtwitz gab noch 1934 umfangreiche diätetische Ratschläge zur „Therapie der Wassersucht“.[21]

Früher legte man bei der therapeutischen Zielfestlegung den Schwerpunkt auf die Symptomkontrolle, heute auf die Lebensverlängerung. Es entsteht ein Zielkonflikt[22] mit einem Trade-off.

Herzasthma[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

William Withering sprach vom Hydrops pectoris, vom Hydrothorax, aber auch von Orthopnoe und von spasmodischem Asthma.[23] Beim Asthma (Engbrüstigkeit mit Kurzatmigkeit und Keuchen;[24] Brustkrampf) unterschied man früher zwischen dem Herzasthma[25] (Asthma cardiale, Cor pulmonale[26]) bei Herzinsuffizienz, dem Lungenasthma (Asthma bronchiale, Asthma pneumonicum[27]) bei Lungeninsuffizienz, dem Nierenasthma[28] (Asthma renale,[29] Asthma uraemicum[30]) bei Niereninsuffizienz[31][32][33] und dem Gehirnasthma (Asthma cerebrale[34]) bei arterieller Hypertonie. Auch der Brockhaus beschrieb 1864 das Asthma als Symptom von Herz- und Lungenkrankheiten;[35] noch 1949 unterschied "Der Sprach-Brockhaus" nicht zwischen den unterschiedlichen Asthma-Arten.[36] Ein modernes Lexikon unterteilt sogar noch 2005 in Bronchial-Asthma und Herz-Asthma.[37] Gerd Herold erwähnt das Asthma cardiale noch in zwei Zeilen;[38] in der vierbändigen 20. Auflage von Harrisons Innerer Medizin fehlt es vollständig. In der 19. Auflage verweist der Brockhaus 1987 beim Stichwort Asthma nur noch auf das Bronchialasthma als das Asthma im eigentlichen Sinn.[39]

Wassersucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der modernen Medizin werden die Begriffe Wassersucht und Hydrops seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet. Trotzdem finden sich auch in aktuellen Wörterbüchern umfangreiche Listen, wie zum Beispiel 2007 im Klinischen Wörterbuch des Springer-Verlages: Hydrops verus, Hydrops abdominis, Hydrops ana sarka, Hydrops articularis, Hydrops congenitus universalis, Hydrops fetalis, Hydrops fetus universalis, Hydrops pericardii, Hydrops spurius und Hydrops tubae;[40] sowie 1980 auch im Handlexikon der Medizin: Hydrops abdominis, Hydrops appendicis, Hydrops articularis, Hydrops scarlatinosus, Hydrops capitis, Hydrops chylosus, Hydrops congenitus universalis sive fetalis neonatorum, Hydrops endolymphaticus sive labyrinthi, Hydrops gravidarum, Hydrops meningicus, Hydrops paralyticus, Hydrops pericardii, Hydrops placentae, Hydrops pleurae, Hydrops renum cysticus, Hydrops serofibronosus tuberculosus, Hydrops spurius, Hydrops syphiliticus, Hydrops tubae, Hydrops profluens, Hydrops e vacuo und Hydrops vaginae nervi optici.[41]

Diese Listen erinnern an die 200 Jahre ältere Aufzählung von Johann Georg Krünitz in seiner 242-bändigen Ökonomischen Enzyklopädie: Hydrops ascites, Hydrocele, Hydrops saccatus, Hydrops ovarii, Hydrothorax, Hydropericardium, Hydrencephalus, Hydrorhachis, Hydrarthrosis, Hydrocephalus internus, Hydrometra, Hydrops vesiculae felleae, Hydrops anasarca und Oedema pulmonum;[42] sowie an zwei weitere 100 Jahre alte Beispiele von Otto Dornblüth: Hydrops articulorum intermittens und Hydrops hypostrophus Schlesinger.[43] „Die sogenannte Brustwassersucht ist keine eigentliche Wassersucht. Man bezeichnete mit diesem Namen verschiedene Lungenkrankheiten, vor allem den bei Lungenemphysem auftretenden Katarrh.“[44]

„Das Krankheitsbild der chronischen Nephrosen wird von der hochgradigen Wassersucht beherrscht.“[45]

Ejektionsfraktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute wird die Herzinsuffizienz seit einigen Jahren hinsichtlich Diagnostik und Therapie nach der Größe der linksventrikulären Ejektionsfraktion (Auswurffraktion) eingeteilt. Man unterscheidet die reduzierte und die mittlere Ejektionsfraktion von der erhaltenen Ejektionsfraktion. Die Ejektionsfraktion ist jedoch kein Maß für die Schwere der Herzinsuffizienz. Entsprechend findet sich diese Einteilung nicht in der pathophysiologischen Fachliteratur.[46] Bei der Ejektion ist in allen vier Herzhöhlen (lateinisch: cavum cordis) jeweils zwischen der Bruttoejektion und der Nettoejektion zu unterscheiden; deren Differenz bezeichnet man (bei Herzfehlern) als Regurgitation, Blutrückstrom oder Pendelvolumen. Nur die linksventrikuläre Netto-Ejektionsfraktion beeinflusst als einer von drei Faktoren multiplikativ das Herzzeitvolumen.[47] So könnte eine kleine Ejektionsfraktion durch eine dilatative Kardiomyopathie oder eine Tachykardie kompensiert werden.

Ohne Bezugnahme auf entsprechende Forschungen oder pathophysiologische Zusammenhänge haben „Experten aus drei Fachgesellschaften [die] Herzinsuffizienz neu definiert“. Sie erarbeiteten am 19. Februar 2021 eine „Universelle Definition und Klassifikation der Herzinsuffizienz“ mit einer jetzt vierstufigen Einteilung in Abhängigkeit von „reduzierter“, „leichtgradig erniedrigter“, „erhaltener“ und verbesserter (englisch: „improved“) linksventrikulärer Ejektionsfraktion.[48][49] Die verwendeten Abkürzungen lauten: HFrEF, HFmrEF, HFpEF und HFimpEF.[50] So wird die symptomatische chronische Herzinsuffizienz Erwachsener mit Sacubitril (Entresto®) behandelt, wenn die Bruttoejektionsfraktion kleiner als 40 % ist.[51][52]

Ein aktuelles Lehrbuch unterscheidet ohne weitere Erklärung unzutreffend bei der „Ätiologie der Herzinsuffizienz zwischen der Herzinsuffizienz mit reduzierter“ (HFrEF, EF < 40 %) und mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF, EF > 50 %).[53] Auch Gerd Harald Herold übernimmt diese neue Einteilung und erweitert sie sogar, wenn auch ohne pathophysiologische Begründung, auf jetzt fünf unterschiedliche Formen: Herzinsuffizienz mit normaler, mit reduzierter, mit erhaltener, mit mittelgradig eingeschränkter[54] und mit zurückerlangter (englisch: „recovered“) linksventrikulärer Ejektionsfraktion.[55]

Einteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herzinsuffizienz wird nach ihrem Verlauf (akut oder chronisch), nach der überwiegend betroffenen Herzhälfte (rechts oder links, andernfalls global) und nach dem Mechanismus unterteilt.[56]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die akute Herzinsuffizienz entwickelt sich im Verlauf von Stunden bis Tagen. Ursachen sind:

Die chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich im Verlauf von Monaten bis Jahren. Sie ist charakterisiert durch Kompensationsprozesse des Organismus (schnellerer Herzschlag, Verdickung des Herzmuskels, Engstellung der Blutgefäße, Vermehrung des Blutvolumens usw.), was die verminderte Pumpleistung des Herzens eine Zeit lang ausgleichen kann. Die kompensierte Herzinsuffizienz zeigt keine oder erst bei stärkerer körperlicher Belastung Symptome. Im dekompensierten Stadium kommt es zu pathologischen Wasseransammlungen (Ödemen) und Luftnot (Dyspnoe). Diese tritt bereits in Ruhe oder unter geringer Belastung auf.

Spezielle Formen der Herzinsuffizienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herzinsuffizienz betrifft häufig nicht beide Herzhälften gleichmäßig. Unabhängig von der Lokalisation der Störung kommt es durch die Wassereinlagerungen zur Gewichtszunahme. In der Nacht (körperliche Ruhe, Hochlagerung der Beine) wird ein Teil der Wassereinlagerungen aus dem Gewebe mobilisiert und über die Nieren ausgeschieden; dadurch tritt vermehrtes nächtliches Wasserlassen auf (Nykturie).

Linksherzinsuffizienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Linksherzinsuffizienz (auch Linksinsuffizienz genannt) zeigt sich durch Rückstau des Blutes in die Lungengefäße (woraus häufig eine pulmonale Hypertonie resultiert) mit Husten und Atemnot bis hin zum Lungenödem. Die eingeschränkte Pumpleistung der linken Herzkammer führt zu verminderter Belastbarkeit und eventuell zu niedrigem Blutdruck.[57]

Rechtsherzinsuffizienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Rechtsherzinsuffizienz (auch Rechtsinsuffizienz genannt), dem Kontraktionsversagen der rechten Herzkammer und des rechten Vorhofs, staut sich das Blut zurück in die Körpervenen. Durch den erhöhten Venendruck können sich sowohl Wasseransammlungen (als Transsudat) in den Geweben mit Ödemen vor allem der unteren Körperpartien (Beine) bilden, als auch im Bauchraum (Aszites) und in der Pleurahöhle (Pleuraerguss).[58]

Globalinsuffizienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die globale Herzinsuffizienz (doppelseitige Herzinsuffizienz) mit Kontraktionsinsuffizienz der rechten und der linken Herzkammer zeigt Symptome der Links- und Rechtsherzinsuffizienz.[59]

Funktionelle Einteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funktionell kann man zwischen einem Vorwärts- und Rückwärtsversagen des Herzens unterscheiden. Beim Vorwärtsversagen kann kein ausreichender Druck in den Arterien aufgebaut werden, während beim Rückwärtsversagen ein Rückstau des Blutes in den Körper- und Lungenvenen stattfindet.[60]

High-output-failure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht immer liegt der Herzinsuffizienz ein Pumpversagen mit Verminderung des Herzzeitvolumens zugrunde (Low-output-failure). Die Symptome der Herzinsuffizienz können auch auftreten, wenn ein pathologisch erhöhter Durchblutungsbedarf der Organe nicht mehr gedeckt werden kann (High-output-failure):

  • Blutarmut (Anämie) – wegen der schlechten Sauerstofftransportkapazität muss das Herzzeitvolumen steigen, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Gewebe zu sichern.
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) – die Pumpleistung des Herzens ist stark stimuliert, der Stoffwechsel und damit die Durchblutung der Gewebe aber auch. Unter anderem durch die Tachykardie kann es zur (relativen) Herzinsuffizienz kommen.
  • Arteriovenöse Fistel – durch eine Kurzschlussverbindung zwischen Arterien und Venen wird ein Teil des Herzzeitvolumens ohne Nutzen verbraucht.
  • Sepsis/SIRS – die mit der Ausschüttung von Entzündungsmediatoren einhergehende Weitstellung der kleinen Gefäße und endotheliale Schrankenstörung erfordert eine stark erhöhte Auswurfleistung des Herzens, um den arteriellen Blutdruck aufrechtzuerhalten.

Klassifikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klassifikation der New York Heart Association (NYHA)
NYHA I Keine körperliche Einschränkung. Alltägliche körperliche Belastung verursacht keine inadäquate Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina Pectoris.[61]
NYHA II Leichte Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit. Keine Beschwerden in Ruhe. Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina Pectoris bei alltäglicher körperlicher Belastung.
NYHA III Höhergradige Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei gewohnter Tätigkeit. Keine Beschwerden in Ruhe. Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina Pectoris bei geringer körperlicher Belastung.
NYHA IV Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und in Ruhe. Immobilität.

Früher ergänzte man: „Die Angabe der Grade (classes) I bis IV bezieht sich auf die funktionelle, die Grade A bis E auf die therapeutische Klassifikation“ der NYHA.[62]

Klassifikation der American Heart Association (AHA)
Stadium A Hohes Herzinsuffizienzrisiko, da Faktoren vorliegen, die stark mit der Entstehung einer Herzinsuffizienz assoziiert sind; keine strukturelle Herzerkrankung, noch nie Herzinsuffizienzsymptome.
Stadium B Strukturelle Herzerkrankung, die eng mit der Entstehung einer Herzinsuffizienz assoziiert ist, bisher keine Herzinsuffizienzsymptome.
Stadium C Frühere oder derzeitige Herzinsuffizienzsymptome bei struktureller Herzerkrankung.
Stadium D Fortgeschrittene strukturelle Herzerkrankung und schwere Herzinsuffizienzsymptome in Ruhe trotz maximaler medikamentöser Therapie (spezielle Therapie erforderlich, z. B. Herztransplantation, Katecholamine i. v., Kunstherz).

Epidemiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten internistischen Erkrankungen mit geschätzt mehr als 10 Millionen Betroffenen in Europa. Weitere knapp 10 Millionen Menschen weisen bereits eine Herzmuskelschwäche ohne Symptome auf. Herzinsuffizienz ist in Deutschland einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis und der häufigste Grund für eine stationäre Krankenhausaufnahme.[63][64]

Herzinsuffizienz-Inzidenz pro Altersgruppe

Prävalenz und Inzidenz der Herzinsuffizienz sind altersabhängig. Im Alter von 45 bis 55 Jahren leiden weniger als 1 % der Bevölkerung an Herzinsuffizienz, 65- bis 75-Jährige bereits zu 2 bis 5 % und über 80-Jährige zu fast 10 %.[65] Männer sind etwa 1,5-fach häufiger betroffen als gleichaltrige Frauen.[65] Jedes Jahr werden ungefähr so viele Patienten mit Herzinsuffizienz diagnostiziert wie mit Brust-, Lungen-, Prostata- und Darmkrebs zusammen.[65] Mit zunehmendem Lebensalter steigt der Anteil der diastolischen Herzinsuffizienz auf mehr als 30 %, bei Frauen auf mehr als 40 %. Menschen, die an einem Diabetes Mellitus Typ 2 leiden, haben ein zwei- bis sechsfach erhöhtes Risiko, an einer Herzinsuffizienz zu erkranken. Zudem missinterpretiert diese Gruppe Symptome der Herzinsuffizienz häufig als Altersschwäche.[66]

In der Todesursachenstatistik Deutschlands des Statistischen Bundesamtes von 2006 liegt die Herzinsuffizienz auf Platz drei noch vor Krebserkrankungen wie Brust-, Lungen- oder Darmkrebs. Bei Frauen rückt die Herzinsuffizienz mit einem Anteil von 7,4 % unter den häufigsten Todesursachen sogar an die zweite Stelle vor.[67]

Pathophysiologie und Ätiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das menschliche Herz

Das rechte Herz nimmt über die obere und untere Hohlvene das Blut aus dem Körper auf und pumpt es durch die Lungenarterie (Arteria pulmonalis) in die Lunge (vgl. Lungenkreislauf). Sauerstoffreiches Blut fließt von dort durch die Lungenvenen zum linken Herz, von wo es durch die Hauptschlagader (Aorta) in den Körper gepumpt wird. Diese Pumpfunktion des Herzens kann aus verschiedenen Ursachen gestört sein.

Auch ohne Herzkrankheit kann es zur Herzinsuffizienz kommen, zum Beispiel bei einer Blutarmut oder wenn eine Lungen- oder Leberkrankheit das Herzzeitvolumen verkleinert. Eine seltene Ursache der Herzinsuffizienz ist das in der Adoleszenz nicht ausreichende Mitwachsen des Spenderherzens nach einer Herztransplantation beim Kleinkind. Analog führt ein zu kleines Herzzeitvolumen eines Kunstherzens zur Herzinsuffizienz.

Ursachen der Herzinsuffizienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei 80 bis 90 % der von Herzinsuffizienz Betroffenen liegt eine Funktionsstörung des Herzmuskels zugrunde, knapp zwei Drittel davon im Sinne einer Herzmuskelschwäche. Die häufigste Ursache der Herzinsuffizienz ist in westlichen Ländern eine Durchblutungsstörung des Herzens (Koronare Herzkrankheit oder KHK) bei 54 bis 70 % der Patienten, bei 35 bis 52 % begleitet von Bluthochdruck. Bei 9 bis 20 % ist der Bluthochdruck (Hypertonie) alleinige Ursache der Herzinsuffizienz. Eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) manifestiert sich bei 60 bis 70 % der betroffenen Patienten als (meist vorübergehende) Herzinsuffizienz. Vitamin-D-Mangel begünstigt Herzinsuffizienz, ebenso ein Eisenmangel, auch ohne gleichzeitig bestehende Anämie.[75][76]

In einer der weltweit größten Beobachtungsstudien mit einer Kohorte von etwa 70.000 erwachsenen Bewohnern Norwegens wurde nun auch festgestellt, dass Patienten mit schweren Schlafstörungen (Einschlafstörung, Durchschlafstörung und fehlende nächtliche Erholung) später deutlich häufiger an einer Herzinsuffizienz erkranken.[77] Dabei konnte ausgeschlossen werden, dass andere Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel, Hypertonie, Nikotin oder Alkohol zu der vermehrten Entwicklung einer Herzinsuffizienz geführt haben.

Pathomechanismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kompensation durch Volumenzunahme im Herz-Kreislauf-Diagramm: Das Herzzeitvolumen kann nur unter Inkaufnahme eines erhöhten zentralen Venendrucks aufrechterhalten werden.

Durch das im Zuge der Herzinsuffizienz abnehmende Herzzeitvolumen kommt es zu einer unzureichenden Durchblutung der Organe. Als Reaktion darauf werden Kompensationsmechanismen aktiviert, die die Versorgung der Organe mit sauerstoffreichem Blut gewährleisten sollen. Dazu zählt die vermehrte Ausschüttung von Hormonen wie Adrenalin und Noradrenalin, die die Schlagkraft des Herzens steigern und über eine Engstellung der Gefäße den Blutdruck erhöhen. Angiotensin II und Aldosteron, die Effektorhormone des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS), führen zu einer Steigerung des Blutvolumens und ebenfalls zur Erhöhung des Blutdrucks. Obwohl die genannten Mechanismen vorübergehend zum Erhalt der Organdurchblutung notwendig sind, führen sie doch langfristig zu einer Schädigung des Herzens und einem Fortschreiten der Erkrankung. So führen sie im Herzen zu einer Verdickung der Muskulatur (Hypertrophie; „Die Hypertrophie bewirkt die Kompensation eines Klappenfehlers.“[78]). Diese ist zunächst hilfreich, um eine vermehrte Pumparbeit leisten zu können. Daneben kommt es zu vermehrtem Einbau von Bindegewebe (Fibrose). Beide Prozesse gemeinsam werden auch als kardiales Remodeling bezeichnet. Die zellulären Mechanismen, die dem Remodeling zu Grunde liegen, sind Gegenstand intensiver Forschung. Unter anderem werden eine veränderte Genexpression, die Aktivierung intrazellulärer Signalwege, z. B. von MAP-Kinasen,[79] und die Veränderung des Calcium-Stoffwechsels sowie des Energiestoffwechsels untersucht. Neuere Untersuchungen lieferten außerdem Hinweise auf eine Beteiligung von epigenetischen Veränderungen. Aldosteron-Antagonisten wie Spironolacton werden in der Therapie der Herzinsuffizienz eingesetzt, da sie dem Remodeling entgegenwirken.

Solange das Herz der erhöhten Anforderung gerecht werden kann, spricht man von kompensierter Herzinsuffizienz. Die Vergrößerung des Blutvolumens bewirkt eine stärkere Füllung des Herzens und damit über den Frank-Starling-Mechanismus ein größeres Schlagvolumen. Dieser Mechanismus ist allerdings durch das Laplace-Gesetz begrenzt, nach dem eine größere Herzweite eine größere Muskelspannung erfordert. Im Ergebnis führt ab einem bestimmten Punkt eine Zunahme der Herzfüllung zu einer Abnahme des Schlagvolumens. Während ein gesundes Herz stets unterhalb dieses Punkts operiert, wird diese Reserve bei einer unbehandelten Herzinsuffizienz ausgeschöpft. Bei einer dekompensierten Herzinsuffizienz wird das Herz über den Punkt des maximalen Schlagvolumens hinaus beladen, sodass sich das Herzzeitvolumen in diesem Fall durch eine Verkleinerung des Blutvolumens steigern lässt. Kurzzeitig lässt sich die Füllung des Herzens über eine aufrechte Körperhaltung (keine Schocklagerung!) oder einen unblutigen Aderlass mindern, letztlich muss das Blutvolumen über eine Therapie mit entwässernden Medikamenten verringert werden.

Bei Überdehnung schüttet das Herz natriuretische Peptide aus. Diese wirken gefäßerweiternd und harntreibend und stellen somit ein Gegengewicht zum Renin-Angiotensin-Aldosteron-System dar. Die natriuretischen Peptide werden von dem Enzym Neprilysin abgebaut. Mit dem Neprilysin-Hemmer Sacubitril steht neuerdings ein Arzneistoff zur Verfügung, der den körpereigenen Schutzmechanismus gegen eine Überlastung des Herzens verstärkt.

Symptome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leitsymptom der Linksherzinsuffizienz ist die Luftnot (Dyspnoe) zunächst bei körperlicher Belastung (Belastungsdyspnoe), im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe (Ruhedyspnoe). Die Luftnot verstärkt sich oft nach dem Hinlegen, was in schweren Fällen zu bedrohlichen nächtlichen Anfällen von Atemnot und Husten führen kann (Asthma cardiale). Schließlich kann es zum kardialen Lungenödem („Wasser in der Lunge“) mit schwerster Luftnot und Austritt von Flüssigkeit in die Lungenbläschen (Alveolen) kommen, erkennbar an „brodelnden“ Nebengeräuschen bei der Atmung und schaumigem Auswurf.

Ein häufiges Symptom bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz sind nächtliche Störungen der Atmung, häufig in Form der Cheyne-Stokes-Atmung, die durch ein periodisch wiederkehrendes An- und Abschwellen der Atmung gekennzeichnet ist.

Die Herzinsuffizienz führt zur Flüssigkeitsretention („Wasseransammlung“) im Körper, bei der Linksherzinsuffizienz in der Lunge (als Lungenödem oder als oft beidseitiger[80] Pleuraerguss) und bei der Rechtsherzinsuffizienz hauptsächlich in den Beinen (Beinödeme) und im Bauchraum (Aszites). Weiterhin kann es zur Schädigung der Leber kommen („cirrhose cardiaque“).

Die schwerste Form der Herzinsuffizienz ist der kardiogene Schock, der sich meist mit schwerer Atemnot, Bewusstseinstrübung, kaltem Schweiß, schwachem und schnellem Puls und kühlen Händen und Füßen bemerkbar macht.

Begleiterkrankungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herzinsuffizienz tritt selten allein auf. Sie ist vielmehr häufig mit begleitenden Erkrankungen vergesellschaftet, zu denen, je nach Ursache der Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Übergewicht gehören. Ein Vorhofflimmern kann sowohl Folge als auch Ursache einer Herzinsuffizienz sein. Die Häufigkeit der Begleiterkrankungen steht im Zusammenhang mit dem Alter des Patienten, persönlichen Risikofaktoren (z. B. Rauchen) und dem Schweregrad der Herzinsuffizienz selbst, sodass auch von einer Multisystemerkrankung gesprochen wird. Daneben sind Begleiterkrankungen anderer Organsysteme häufig anzutreffen. Dazu gehören chronische Niereninsuffizienz[81] und die Schlafapnoe,[82] die beide fast die Hälfte der Patienten mit Herzinsuffizienz betreffen, Eisenmangel (mehr als 40 %),[83] Anämie (35 bis 40 %),[84] Diabetes mellitus (etwa 30 %),[85] die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD, etwa 30 %),[86] Sarkopenie (etwa 20 %)[87] und Kachexie (etwa 10 %)[88] sowie einige andere. Die Symptome der Begleiterkrankungen können mit den eigentlichen Herzinsuffizienz-Symptomen überlappen und gelegentlich schwer zu trennen sein.

Diagnostik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Diagnose Herzinsuffizienz wird gestellt, wenn typische Symptome (s. o.) und entsprechende objektive Befunde zusammentreffen.

Körperliche Untersuchung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits bei der körperlichen Untersuchung können einige klinische Zeichen auf eine Herzinsuffizienz hinweisen. Dazu zählen die Halsvenenstauung, Rasselgeräusche über der Lunge, eine Herzvergrößerung (Kardiomegalie), ein 3. Herzton, Unterschenkelödeme, eine Vergrößerung der Leber (Hepatomegalie), Pleuraergüsse, Nykturie und eine Pulsbeschleunigung (Tachykardie).

Labordiagnostik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts steht mit der Bestimmung der Plasmakonzentration des brain natriuretic peptide (BNP bzw. NTproBNP) ein Labortest für die Routinediagnostik zur Verfügung. Sein Nutzen besteht insbesondere darin, dass niedrig normale BNP- oder NTproBNP-Spiegel bei einem unbehandelten Patienten eine Herzinsuffizienz weitgehend ausschließen. Je nach Ausmaß der Herzinsuffizienz sind die Werte mäßig bis stark erhöht; der Normbereich ist vom Alter und Geschlecht abhängig. Die Messung des BNP zur Differentialdiagnose und Verlaufskontrolle der Herzinsuffizienz ist inzwischen in die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und Kinderkardiologie eingeflossen. Erhöhungen von BNP oder NTproBNP sind ein Diagnosekriterum der Herzinsuffizienz mit geringgradig eingeschränkter oder mit erhaltener Ejektionsfraktion.

Blutuntersuchungen werden ferner durchgeführt, um Ursachen, Komplikationen oder verkomplizierende Faktoren der Herzinsuffizienz (wie Diabetes mellitus, Niereninsuffizienz, Elektrolytstörungen, Blutarmut oder Schilddrüsenüberfunktion) und mögliche Nebenwirkungen der Therapie zu erkennen.

EKG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Elektrokardiogramm ist kaum zur Diagnose einer Herzinsuffizienz geeignet, kann aber zugrundeliegende Krankheiten zeigen, beispielsweise abgelaufene Herzinfarkte oder Herzrhythmusstörungen.[89] Außerdem ergeben sich ggf. andere Therapieempfehlungen, wenn kein Sinusrhythmus oder ein Schenkelblock vorliegt.[89]

Ultraschalldiagnostik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtigstes Untersuchungsverfahren bei der Herzinsuffizienz ist die Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie). Sie erlaubt eine schnelle und risikofreie Beurteilung der Herzmuskelfunktion, der Herzklappen und des Herzbeutels. Einerseits kann so die Verdachtsdiagnose Herzinsuffizienz bestätigt oder ausgeschlossen, andererseits können bereits wesentliche Ursachen festgestellt werden.

Eine wesentliche Messgröße in der Echokardiografie ist die Ejektionsfraktion der linken Herzkammer. Die Ejektionsfraktion ist definiert als der Anteil des Schlagvolumens am enddiastolischen Volumen und beschreibt somit, wie vollständig sich das Herz beim Schlagen entleert. Eine geringere Ejektionsfraktion ist mit einer schlechteren Prognose verbunden.[90] Unterschreitet die Ejektionsfraktion 40 %, liegt bei Vorhandensein von Symptomen eine Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (englisch Heart Failure with reduced Ejection Fraction, HFrEF) vor. Die HFrEF ist die „klassische“, gut erforschte und vergleichsweise gut behandelbare Herzinsuffizienz, wie sie typischerweise bei Männern mit Durchblutungsstörungen des Herzens auftritt.[3] Eine Ejektionsfraktion von mindestens 50 % definiert zusammen mit einigen weiteren Kriterien die Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (heart failure with preserved ejection fraction, HFpEF), für die Alter, weibliches Geschlecht, Bluthochdruck und Diabetes wesentliche Risikofaktoren sind.[3] Eine Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion kann sich im weiteren Verlauf zu einer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion verschlechtern. Aufgrund von Fortschritten in der Behandlung von Durchblutungsstörungen des Herzens ist die HFpEF in Industriestaaten heute häufiger als die HFrEF.[3] Zwischen HFrEF und HFpEF ist eine HFmEF (heart failure with mid-range ejection fraction) definiert.[91] Da sich die empfohlene Therapie nach der Ejektionsfraktion richtet, ist eine korrekte Bestimmung besonders wichtig.[91]

Röntgenuntersuchungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Röntgenaufnahme des Brustkorbes (Röntgen-Thorax) bildet u. a. das Herz und die Lunge ab. Bei leichteren Formen der Herzinsuffizienz zeigt sie in der Regel noch einen normalen Befund. Ist das Herz auf mehr als die Hälfte der Brustkorbbreite verbreitert, spricht man von einer Kardiomegalie; durch Erweiterung der linken Herzkammer kann das Herz eine charakteristische „Holzschuhform“ annehmen. Ein Rückstau des Blutes im Lungenkreislauf stellt sich als vermehrte Gefäßzeichnung dar. Ein Lungenödem zeigt sich als Verschattung im Zentrum („Schmetterlingsödem“); beim interstitiellen Lungenödem treten am Rand Kerley-Linien auf. Auch ein Pleuraerguss ist im Röntgenbild des Brustkorbs gut darstellbar.

Um eine koronare Herzkrankheit als Ursache der Herzinsuffizienz zu diagnostizieren und zu behandeln, wird oft eine Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiografie (Koronarographie) durchgeführt. Dabei können die Druckverhältnisse im und am Herzen direkt gemessen und Verengungen der Herzkranzgefäße beurteilt und mit Stents behandelt werden.

MRT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beurteilung der Anatomie des Herzens und der großen Gefäße bei komplexen angeborenen Vitien und bei Kardiomyopathien, Vitalitätsnachweis vor ggf. geplanter Wiederherstellung der Durchblutung (Herzkatheter, Bypass-Operation), Stresstest mit Dobutamin oder Adenosin zur Beurteilung und Identifikation relevanter Einengungen (Stenosen) im Bereich der Herzdurchblutung (Koronararterien).

Eine neue Studie zeigt, dass die Magnetresonanzspektroskopie dabei helfen kann, das Risiko einer Herzinsuffizienz besser abzuschätzen[92].

Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kausale Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wann immer möglich, sollte nach ersten allgemeinen therapeutischen Maßnahmen die Ursache der Herzinsuffizienz beseitigt werden:

Nicht-medikamentöse Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Reduktion kardiovaskulärer Risikofaktoren ist anzustreben. Zur nicht-medikamentösen Therapie gehören Gewichtsnormalisierung, reduzierte Kochsalzzufuhr, Limitierung der Flüssigkeitszufuhr (< 2 Liter/Tag) und Alkohol- und Nikotinreduktion bzw. -karenz. In den NYHA-Stadien I-III wird moderates körperliches Training empfohlen, bei dekompensierter Herzinsuffizienz körperliche Schonung bis zur Bettruhe. Reisen in Höhenlagen sowie heißes und feuchtes Klima sollten vermieden werden.[95] Zur dauerhaften Lebensstilveränderung kann der Besuch einer Herzschule sinnvoll sein.

Bei durch Herzinsuffizienz verursachte Ateminsuffizienz kann eine Beatmung notwendig werden. Hierbei sollte, wenn möglich, zur Vermeidung einer endotrachealen Intubation zunächst die Anwendung einer nichtinvasen Beatmungsform erfolgen.[96]

Medikamentöse Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stufenschema zur Pharmakotherapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion[93]
Arzneistoffklasse NYHA I NYHA II NYHA III NYHA IV
ACE-Hemmer/AT1-Antagonistena indiziert indiziert indiziert indiziert
Betablocker nach Myokardinfarkt oder bei Hypertonie indiziert indiziert indiziert
Aldosteronantagonisten indiziertb indiziert indiziert
Sacubitril/Valsartan statt ACE-Hemmer/AT1-Antagonistc statt ACE-Hemmer/AT1-Antagonistc statt ACE-Hemmer/AT1-Antagonistc
Diuretika bei Flüssigkeitsretention indiziert indiziert
Herzglykoside Reservemitteld Reservemitteld
bei nicht beherrschbarem tachyarrhythmischem Vorhofflimmern
aAT1-Antagonisten als Alternative, wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden. bBei Symptomatik trotz Behandlung mit ACE-Hemmer/AT1-Antagonist und Betablocker. cBei Symptomatik trotz Behandlung mit ACE-Hemmer/AT1-Antagonist, Betablocker und Aldosteronantagonist. dNur bei Sinusrhythmus, niedriger Zielserumspiegel.

Bei der medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz wird zwischen Medikamenten mit einer gesicherten prognostischen Indikation und solchen mit einer symptomatischen Indikation unterschieden.

  • Gesicherte prognostische Indikation heißt, dass die dauerhafte Gabe des Medikaments in mehreren Untersuchungen einen eindeutig lebensverlängernden Effekt bewiesen hat. Dazu gehören bei der chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion
  • Noch unzureichend ist die Studienlage für
  • Symptomatische Indikation bedeutet, dass diese Medikamente nur eingesetzt werden müssen, wenn bestimmte Symptome vorliegen und diese durch das Medikament gebessert werden. Dazu zählen
    • Diuretika bei Anzeichen für eine Überwässerung des Körpers,
    • Digitalisglykoside bei Patienten mit Vorhofflimmern, einer deutlichen Leistungsschwäche oder häufigen Krankenhauseinweisungen wegen der Herzinsuffizienz und
    • Antiarrhythmika bei symptomatischen Herzrhythmusstörungen.

Ohne pathophysiologische oder pharmakologische Erklärungen zum Wirkmechanismus gibt es seit 2021 neue Therapieansätze für die Herz- und Niereninsuffizienz. Moderne Antidiabetika können auch bei Nichtdiabetikern als Surrogat-Marker die Hospitalisierungshäufigkeit wegen einer Herzinsuffizienz verkleinern und den Beginn der Dialysepflicht bei der Niereninsuffizienz hinauszögern. Verbesserungen der Glomerulären Filtrationsrate GFR und des Herzzeitvolumens HZV wurden dabei jedoch nicht beobachtet.[97][98][99] Untersucht und teilweise auch zugelassen wurden SGLT-2-Hemmer (Gliflozine).[100]

Interventionelle und operative Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kardiale Resynchronisationstherapie: Bei schlechter Pumpfunktion und Erregungsleitungsstörungen in den Herzkammern, z. B. einem Linksschenkelblock, verbessert die Implantation eines Dreikammerschrittmachers (biventrikulärer Herzschrittmacher) Symptomatik und Sterblichkeit.
  • Die Mitralklappenrekonstruktion zum Beispiel mit einem Anuloplastie-Ring nach Carpentier-Edwards kann bei Undichtigkeit der Klappe mit schlechter Pumpfunktion zur Besserung der Symptomatik führen.
  • Ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) wird bei hohem Risiko für einen plötzlichen Herztod empfohlen, z. B. nach aufgetretener ventrikulärer Rhythmusstörung mit hämodynamischer Instabilität oder bei chronisch niedriger Pumpleistung des Herzens (NYHA-Stadium II-III und Auswurffraktion unter 35 %). Gegebenenfalls auch in Kombination mit einem biventrikulären Schrittmacher.
  • Die kardiale Kontraktilitätsmodulation (engl. Cardiac Contractility Modulation, CCM) ist ein neues Verfahren zur Behandlung der mäßigen bis schweren linksventrikulären systolischen Herzinsuffizienz (NYHA-Stadium II-IV), das die Kontraktionsfähigkeit und die Pumpleistung des Herzens mittel- und langfristig verbessern kann. Die kardiale Kontraktilitätsmodulation eignet sich besonders zur Behandlung von Herzinsuffizienzpatienten mit normalem QRS-Komplex, für die bisher unterhalb der hochbelastenden Implantation eines Kunstherzens oder einer Herztransplantation keine etablierte interventionelle Behandlungsoption existierte.[101][102][103]
  • In Fällen, in denen ein Herzinfarkt mit Narbenbildung im Herzmuskel (Myokard) Ursache der Herzinsuffizienz ist ("Post-Myokardinfarkt-Herzinsuffizienz"), kann ein chirurgischer Eingriff die Herzinsuffizienz bessern (Ventrikelrekonstruktion; z. B. Operation nach Dor/Dor-Plastik[104]). Zusätzlich steht ein interventionelles Verfahren zur Raffung des Herzmuskels zur Verfügung, bei dem minimalinvasiv implantierte Anker die Pumpfunktion des Herzens verbessern (seit 2016 in Europa mit CE-Zulassung[105]).[106][107][108][109][110][111][112]
  • Ein „Kunstherz“ oder linksventrikuläres Unterstützungssystem (LVAD) kann bei schwerer Pumpfunktionsstörung eingesetzt werden. Insbesondere dient es als Überbrückung bis zu einer Herztransplantation („bridge to transplant“) oder bei vorübergehender Herzinsuffizienz, z. B. bei Myokarditis, bis zur Erholung („bridge to recovery“).
  • Eine Herztransplantation sollte bei Patienten mit nicht behandelbarer, schwerer Herzinsuffizienz angestrebt werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Herzinsuffizienz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden: Die deutsche Rechtschreibung. 25. Auflage, Dudenverlag, Mannheim 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, S. 573.
  2. Peter Reuter: Springer Klinisches Wörterbuch 2007/2008. 1. Auflage, Springer-Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, S. 772.
  3. a b c d Gerd Herold und Mitarbeiter: Innere Medizin 2017. Eigenverlag, Köln 2016, ISBN 978-3-9814660-6-5, S. 208.
  4. Franz Volhard: Wassersucht. In: Handbuch der inneren Medizin. 2. Auflage. 6. Band, 1. Teil. Verlag von Julius Springer, Berlin 1931, S. 221–371.
  5. Günter Thiele: Handlexikon der Medizin. Verlag Urban & Schwarzenberg, München / Wien / Baltimore ohne Jahr [1980], Teil II (F–K.), S. 1118 f.
  6. G. Steinbeck: Die rhythmogene Herzinsuffizienz. In: Handbuch der inneren Medizin. 5. Auflage. 9. Band, 4. Teil, S. 461.
  7. Theresa A. McDonagh, Roy S. Gardner, Andrew L. Clark, Henry Dargie: Oxford textbook of heart failure, Oxford University Press, Oxford 2011, ISBN 978-0-19-957772-9, S. 3 (https://books.google.com/books?id=r8wowXxC1voC&lpg=PP1)
  8. Die Zeit: Das Lexikon in 20 Bänden, Zeitverlag, Band 6, Hamburg 2005, ISBN 3-411-17566-4, S. 375, nennt als Ursachen der Herzinsuffizienz: Herzinfarkt, KHK, Hypertonie, Herzfehler und Herzmuskelentzündungen.
  9. Handbuch der inneren Medizin, 5. Auflage, 9. Band, 4. Teil: Herzinsuffizienz (Hrsg. Gerhard Riecker, Autoren u. a. Gernot Autenrieth), Berlin / Heidelberg / New York / Tokyo 1984, XVII, 834 Seiten, ISBN 978-3-642-82184-4.
  10. Gerd Harald Herold: Innere Medizin 2021, Selbstverlag, Köln 2020, ISBN 978-3-9821166-0-0, S. 210 und 215.
  11. Johann Georg Krünitz: Oeconomische Encyclopädie, Berlin 1773–1858, Stichwort Wassersucht (erschienen 1856), 305 Seiten, Band 234, S. 431–574, Band 235, S. 1–162.
  12. Wilhelm Nonnenbruch: Die doppelseitigen Nierenkrankheiten – Morbus Brightii, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1949, 212 Seiten.
  13. Gerd Harald Herold: Innere Medizin 1981/82, Eigenverlag, Köln 1981, S. 96.
  14. DocCheck Flexikon.
  15. Franz Volhard: Wassersucht. In: Handbuch der inneren Medizin. 2. Auflage. 6. Band, 1. Teil, Verlag von Julius Springer, Berlin 1931, S. 221–371.
  16. Johann Georg Krünitz: Oeconomische Encyclopädie, Berlin 1773–1858, Stichwort Wassersucht, Band 234 (erschienen 1856), S. 521 f.
  17. Johann Georg Krünitz: Oeconomische Encyclopädie, Berlin 1773–1858, Stichwort Wassersucht, Band 234 (erschienen 1856), S. 457.
  18. William Withering: An account of the foxglove, and some of its medical uses: with practical remarks on dropsy, and other diseases. Birmingham 1785, (Digitalisat).
  19. Brockhaus-Enzyklopädie: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände – Conversations-Lexikon, 11. Auflage, 1. Band, F. A. Brockhaus-Verlag, Leipzig 1864, S. 209.
  20. Rudolf Groß, Paul Schölmerich (Hrsg.): 1000 Merksätze Innere Medizin, 2. Auflage, Schattauer Verlag, Stuttgart / New York 1978, ISBN 3-7945-0511-5, S. 45, Merksatz Nummer 221.
  21. Leopold Lichtwitz: Die Praxis der Nierenkrankheiten, 3. Auflage, Verlag von Julius Springer, Berlin 1934, Digitalisierungsprojekt Springer Book Archive, ISBN 978-3-642-49413-0, S. 142 f.
  22. Robert H. G. Schwinger: Die Kunst, Herzinsuffizienz zu heilen, von Kapstadt bis Florenz, in: Cardio News, 24. Jahrgang, Ausgabe 4/2021, 30. April 2021, S. 30 f.
  23. William Withering: An account of the foxglove, and some of its medical uses: with practical remarks on dropsy, and other diseases. Birmingham 1785, S. 6, 18, 38, 147. (Digitalisat).
  24. Ludwig August Kraus: Kritisch-etymologisches medicinisches Lexikon, 3. Auflage, Verlag der Deuerlich- und Dieterichschen Buchhandlung, Göttingen 1844, S. 137. archive.org
  25. Wilhelm Kühn: Neues medizinisches Fremdwörterbuch, Krüger-Verlag, Leipzig 1913, S. 17.
  26. Karl Matthes, Wolfgang Traugott Ulmer, D. Wittekind: Cor pulmonale, in: Handbuch der inneren Medizin, 4. Auflage, 9. Band, 4. Teil, Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1960, S. 59–292.
  27. Bernhard Noelpp, Ilse Noelpp-Eschenhagen: Asthma bronchiale, Geschichtliches, in: Handbuch der inneren Medizin, 4. Auflage, 4. Band, 2. Teil, Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1956, S. 526, mit dem Darmasthma und dem Asthma uterinum auf Seite 528.
  28. Maxim Zetkin, Herbert Schaldach: Wörterbuch der Medizin, 1. Auflage, Verlag Volk und Gesundheit, Berlin / Leipzig 1956, S. 911.
  29. R. R. Ashby, E. J. M. Campbell: A Case of Renal Asthma, in: Postgraduate Medical Journal, Januar 1961, 37. Jahrgang, S. 43–49.
  30. Herbert Assmann: Krankheiten der Atmungsorgane. In: Lehrbuch der inneren Medizin. 4. Auflage. Verlag von Julius Springer. 1. Band, Berlin 1939, S. 505.
  31. Otto Dornblüth: Wörterbuch der klinischen Kunstausdrücke, Verlag von Veit & Comp., Leipzig 1894, S. 15.
  32. Walter Guttmann: Medizinische Terminologie, Verlag Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1902, Spalte 67.
  33. Günter Thiele: Handlexikon der Medizin, Verlag Urban & Schwarzenberg, München / Wien / Baltimore ohne Jahr [1980], Band I (A–E), S. 160 f. mit weiteren Beispielen: Asthma abdominale, Asthma arthriticum, Asthma cerebrale, Asthma diabeticum, Asthma nasale, Asthma saturninum, Asthma sexuale, Asthma thymicum und Asthma verminosum.
  34. Hermann Straub, K. Beckmann: Wasser- und Salzstoffwechsel, Nieren und Harnwege, in: Lehrbuch der inneren Medizin. 4. Auflage. Verlag von Julius Springer. 2. Band, Berlin 1939, S. 52.
  35. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände – Conversations-Lexikon, 11. Auflage, 2. Band, F. A. Brockhaus-Verlag, Leipzig 1864, S. 263 f.
  36. Der Sprach-Brockhaus, Verlag Eberhard Brockhaus, Wiesbaden 1949, S. 31.
  37. Die Zeit: Das Lexikon in 20 Bänden, Zeit-Verlag, Hamburg 2005, Band 1, ISBN 3-411-17561-3, S. 414.
  38. Gerd Harald Herold: Innere Medizin 2021, Selbstverlag, Köln 2020, ISBN 978-3-9821166-0-0, S. 362.
  39. Brockhaus Enzyklopädie, 19. Auflage, Verlag F. A. Brockhaus, Mannheim 1987, 2. Band, ISBN 3-7653-1102-2, S. 219.
  40. Peter Reuter: Klinisches Wörterbuch 2007/2008, 1. Auflage, Springer-Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, S. 817 f.
  41. Günter Thiele: Handlexikon der Medizin, Verlag Urban & Schwarzenberg, München / Wien / Baltimore ohne Jahr [1980], Band III (F–K), S. 1118 f.
  42. Johann Georg Krünitz: Oeconomische Encyclopädie, Berlin 1773–1858, Band 234 (erschienen 1856), S. 484.
  43. Otto Dornblüth: Klinisches Wörterbuch, 8. Auflage, Verlag von Veit & Comp., Leipzig 1919, S. 147.
  44. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände – Conversations-Lexikon, 11. Auflage, 15. Band, F. A. Brockhaus-Verlag, Leipzig 1868, S. 314.
  45. Max Bürger: Einführung in die innere Medizin. In: Der Kliniker. 1952, S. 256.
  46. Siehe unten im Unterabschnitt Ultraschalldiagnostik.
  47. Am 6. März 2021 liefert die Google-Suche nach HFrEF (Herzinsuffizienz bei reduzierter Ejektionsfraktion) fast 1,3 Millionen Treffer. Darunter finden sich Leitlinien, jedoch keine seriösen Lehr- oder Fachbücher.
  48. Peter Overbeck: Herzinsuffizienz neu definiert, in: Ärzte-Zeitung, 40. Jahrgang, Nummer 28/2021 vom 21. April 2021, S. 10. In der neuen universellen Definition werden die Septumdefekte nicht erwähnt, wohl aber die Klappenfehler.
  49. Peter Overbeck: Herzinsuffizienz neu definiert, in: Cardio News – Zeitung für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung, 24. Jahrgang, Ausgabe 3/2021 vom 12. März 2021, S. 1, mit der dortigen Quelle: Biykem Bozkurt et al.: Universal definition and classification of heart failure: A report of the Heart Failure Society of America, Heart Failure Association of the European Society of Cardiology, Japanese Heart Failure Society and Writing Committee of the Universal Definition of Heart Failure, in: European Journal of Heart Failure, Internet: https://doi.org/10.1002/ejhf.2115.
  50. Ines Schulz-Hanke: Herzinsuffizienz – Schwer fassbares Krankheitsbild klassifiziert. In: Arzt & Wirtschaft, Edition MED, Das Medizin Supplement, Medical Tribune Verlagsgesellschaft, Mai 2021, S. 4.
  51. Rote Liste 2020, Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-946057-52-9, S. 566 f., und Rote Liste 2021, Frankfurt am Main 2021, ISBN 978-3-946057-64-2, S. 586, Nummer 27.042.
  52. In den USA hat der Hersteller Novartis auch bereits eine Zulassung bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion. Quelle: Pressemitteilung des Unternehmens Novartis vom 16. Januar 2021: „Novartis Entresto® granted expanded indication in chronic heart failure by FDA.“ Quelle: Peter Overbeck vom 9. April 2021 ohne wissenschaftliche Begründung auf der gemeinsamen Homepage des Berufsverbandes niedergelassener Kardiologen, des Springer-Verlags und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
  53. Torben Pottgießer, Elisabeth Schorb, Stefanie Ophoven: 80 Fälle Innere Medizin, 4. Auflage, Elsevier, Urban & Fischer, München 2019, ISBN 978-3-437-42654-4, S. 38 f.
  54. HFmrEF: mr = mildly reduced laut der Experten-Definition oder midrange nach Gerd Harald Herold.
  55. Gerd Harald Herold: Innere Medizin 2021, Selbstverlag, Köln 2020, ISBN 978-3-9821166-0-0, S. 209.
  56. Walter Bleifeld, Christian Wilhelm Hamm, Detlev Mathey: Herz und Kreislauf. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1987, 288 Seiten, ISBN 3-540-17931-3.
  57. Vgl. etwa Herbert Reindell, Helmut Klepzig: Krankheiten des Herzens und der Gefäße. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 450–598, hier: S. 498–502 (Die krankhafte Linksbelastung und das Linksversagen des Herzens) und 578–580 (Die Hypertonie im großen und kleinen Kreislauf).
  58. Vgl. etwa Herbert Reindell, Helmut Klepzig: Krankheiten des Herzens und der Gefäße. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 450–598, hier: S. 402–506 (Die krankhafte Rechtsbelastung und das Rechtsversagen des Herzens).
  59. Vgl. etwa Herbert Reindell, Helmut Klepzig: Krankheiten des Herzens und der Gefäße. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 450–598, hier: S. 506 f. (Die rechts- und linksseitige Herzinsuffizienz).
  60. Dietmar Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst. 3. Auflage. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  61. Anmerkung: Anders als die NYHA-Klassifikation der Herzinsuffizienz verlangt die kanadische Klassifikation der Angina pectoris seit 1975 Herzbeschwerden in der ersten Klasse nur „bei sehr schwerer, sehr langer oder sehr schneller körperlicher Belastung“. Quelle: Aktuelles Wissen Hoechst, Farbwerke Hoechst, Literatur Service. Peter Gerber, Otto Wicki: Stadien und Einteilungen in der Medizin, Georg Thieme Verlag, Stuttgart / New York 1990, ISBN 3-13-743901-9, S. 51, mit der dortigen Quelle: Lucien Campeau: Grading of angina pectoris, in: Circulation, Jahrgang 54 (1975), S. 522–523. – Wohl auch deswegen hatte sich im klinischen Sprachgebrauch die vierstufige Einteilung der Herzinsuffizienz mit „Luftnot bei großer, mittlerer, kleiner und fehlender Belastung“ eingebürgert.
  62. Myron G. Sulyma: Herz/Kreislauf – Lexikon der Abkürzungen, Medikon Verlag, München 1986, Band M–Z, ISBN 3-923866-14-3, S. 298 f.
  63. Nach W. Fink, G. Haidinger: Die Häufigkeit von Gesundheitsstörungen in 10 Jahren Allgemeinpraxis. In: ZFA – Zeitschrift für Allgemeinmedizin. 83, 2007, S. 102–108, doi:10.1055/s-2007-968157. Zitiert nach: Womit sich Hausärzte hauptsächlich beschäftigen. In: MMW-Fortschritte der Medizin Nr. 16/2007 (149. Jg.)
  64. Till Neumann, Janine Biermann, Anja Neumann, Jürgen Wasem, Georg Ertl, Rainer Dietz, Raimund Erbel: Herzinsuffizienz: Häufigster Grund für Krankenhausaufenthalte. In: Deutsches Ärzteblatt International. Jahrgang 106, Heft 16, 2009, S. 269–275.
  65. a b c Nathalie Conrad, Andrew Judge, Jenny Tran, Hamid Mohseni, Deborah Hedgecott: Temporal trends and patterns in heart failure incidence: a population-based study of 4 million individuals. In: The Lancet. doi:10.1016/s0140-6736(17)32520-5 (elsevier.com [abgerufen am 29. November 2017]).
  66. Herzschwäche bei Diabetes Typ 2 häufig mit Altersschwäche verwechselt (Memento des Originals vom 2. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.diabetesde.org
  67. Statistisches Bundesamt: Todesursachen.
  68. Die Anämie gilt als eigenständige Ursache einer Herzinsuffizienz. Quelle: Herzglykoside, Beiersdorf AG, 2. Auflage, Hamburg 1975, S. 51. – Das Herz pumpt nicht genug sauerstoffreiches Blut.
  69. Bernardo Selim, Christine Won, Henry Yaggi: Cardiovascular Consequences of Sleep Apnea. In: Clin Chest Med. 31 (2010), S. 203–220. doi:10.1016/j.ccm.2010.02.010
  70. Herzinsuffizienz und Schlafqualität bei zentraler und obstruktiver schlafbezogener Atmungsstörung.
  71. Basics of Sleep Apnea and Heart Failure. (Memento des Originals vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/apnea.cardiosource.org
  72. B. M. Sanner, M. Konermann, A. Sturm, H. J. Müller, W. Zidek: Right ventricular dysfunction in patients with obstructive sleep apnoea syndrome. In: Eur Respir J. 1997; 10, S. 2079–2083.
  73. Johanna Bleker: Die Geschichte der Nierenkrankheiten, Boehringer Mannheim, Mannheim 1972, S. 25.
  74. Birgit Bok: Was verbirgt sich hinter der Herzinsuffizienz?, in: Ärztliches Journal Reise & Medizin, 45. Jahrgang, Nummer 5/2021, Mai 2021, S. 59.
  75. Harald Dobnig u. a.: Independent Association of Low Serum 25-Hydroxyvitamin D and 1,25-Dihydroxyvitamin D Levels With All-Cause and Cardiovascular Mortality. In: Archives of Internal Medicine. 2008;168(12), S. 1340–1349.
  76. S. D. Anker, Colet J. Comin, G. Filippatos, R. Willenheimer, K. Dickstein, H. Drexler, T. F. Lüscher, B. Bart, W. Banasiak, J. Niegowska, B. A. Kirwan, C. Mori, B. von Eisenhart Rothe, S. J. Pocock, P. A. Poole-Wilson, P. Ponikowski: FAIR-HF Trial Investigators: Ferric carboxymaltose in patients with heart failure and iron deficiency. In: The New England Journal of Medicine 2009;361(25), S. 2436–2448. doi:10.1056/NEJMoa0908355 PMID 19920054
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  78. Walter Marle: Einführung in die klinische Medizin, "[Das Ganze in einem Bande]". Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1927, S. 365.
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  89. a b Kapitel „Diagnostik“ der NVL Chronische Herzinsuffizienz 2019
  90. Kapitel „Epidemiologie, Risiko- und Prognosefaktoren“ der NVL Chronische Herzinsuffizienz 2019
  91. a b Kapitel „Definition und Klassifikation“ der NVL Chronische Herzinsuffizienz 2019
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  93. a b Kapitel „Medikamentöse Therapie“ der NVL Chronische Herzinsuffizienz 2019
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