Hessenmann

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Hessenmann (Mitte 1. und Mitte 2. Obergeschoss) am Rathaus in Melsungen
Hessenmann (Mitte aller drei Geschosse, Hintergasse 10, Gudensberg)

Der Hessenmann (auch: Hessischer Mann) ist neben dem Wilden Mann eine typische Figur im hessischen Fachwerk. Die Bezeichnung soll erst in den 1980er Jahren durch das Freilichtmuseum Hessenpark eingeführt oder zumindest populär geworden sein. Der Hessenmann soll im historischen Volksglauben eine unheilabwehrende Funktion besessen haben.

Der „Wilde Mann“ erscheint als abstrakte Figur eines Menschen mit gestreckten Armen und gespreizten Beinen. Weiterentwickelte Verstrebungen mit zu Kopfwinkelhölzern verkürzten Kopfstreben bei dreiviertelgeschosshohen Fußstreben werden als „Hessenmann“ oder einfach als „Mann“ bezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oskar Schmolitzky: Zur Problematik des „Hessenmannes“ im Fachwerk, Hessische Heimat, 23. Jahrgang 1973, Heft 3, S. 84–91

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]